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Urlaub in Potsdam - Schlösser, Parks und Filmstadt

Potsdam ist zweifellos eine der schönsten Städte Deutschlands. Eingebunden in die reizvolle Kulturlandschaft empfiehlt sich die brandenburgische Landeshauptstadt als Reiseziel für unterschiedlichste Interessen und Ansprüche.

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Potsdam, Städtereisen nach Brandenburg

Schlösser, Parks und Filmstadt: Brandenburgs Hauptstadt Potsdam

Potsdam ist zweifellos eine der schönsten Städte Deutschlands. Eingebunden in die reizvolle Kulturlandschaft empfiehlt sich die brandenburgische Landeshauptstadt als Reiseziel für unterschiedlichste Interessen und Ansprüche. Potsdams prominenteste Sehenswürdigkeit ist das Schloss Sanssouci.

Aber nicht nur die einstige Sommerresidenz Friedrich des Großen und der Park Sanssouci lohnen einen Besuch. In Potsdam wurde und wird Filmgeschichte geschrieben. Hier entstanden der "Blaue Engel", "Der Pianist" und "In 80 Tagen um die Welt". Was es sonst noch zu sehen und erleben gibt - hier schon mal einige Anregungen von Spar mit! Reisen.

Filmpark Babelsberg: Über 15 Jahre ist es mittlerweile her, dass der Filmpark gegründet wurde. Seitdem haben Hunderttausende von Besuchern den Weg in die traditionsreiche Filmstadt gefunden, in der seit 1912 über 2000 Spielfilme und mehr als 1000 Fernsehproduktionen unter den Signets von Ufa, DEFA und Studio Babelsberg entstanden sind. Sechs unterschiedliche, aber inhaltlich jeweils zusammenhängende Erlebniswelten ermöglichen von Mitte April bis Ende Oktober den begehrten Blick hinter die Kulissen von Kino und Fernsehen. Eine der beliebtesten Attraktionen ist die Stuntshow im Vulkan. Unter dem Titel "Bartertown" nach Motiven des Kinohits MAD MAX. Einmalige Spezialeffekte und Actionszenen sorgen täglich für Nervenkitzel pur. 2.500 Besucher können auf der Tribüne dieser einmaligen Arena Platz nehmen. Und das ist nur eine der Attraktionen des Filmpark Babelsberg.

Holländisches Viertel: Bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt ist das Holländische Viertel. Es besteht aus vier Karrees mit etwa 150 Backsteinhäusern in holländischem Stil - unverputzt, mit weißen Fugen, Fensterläden und zum Teil geschwungenen Giebeln. Das europaweit einzigartige Bauensemble wurde zwischen 1734 und 1742 für holländische Handwerker erbaut, die König Friedrich Wilhelm I., der Soldatenkönig, nach Potsdam geholt hatte. Den Bau des Viertels leitete Johann Boumann, von dessen Arbeit ein Museum in der Mittelstraße 8 zeugt. Schlendern Sie durch das Viertel und entdecken Sie die vielen exklusiven Läden und gemütlichen Cafés und Restaurants, die neben der Architektur das besondere Flair des Viertels ausmachen.

Villenkolonie Neubabelsberg: Großartige Architektur, Glamour und Geschichte begegnen einem beim Spaziergang durch die Villenkolonie Neubabelsberg. Am Ufer des Griebnitzsees siedelten sich hier Ende des 19. Jahrhunderts vor allem reiche Berliner an, die abseits der Großstadt Ruhe und Natur suchten. Sie ließen sich ihre Villen von Mies van der Rohe, Hermann Muthesius und anderen namhaften Architekten bauen. In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts ließen sich wegen der Nähe zur Filmstadt Babelsberg vermehrt Filmstars in den Neubabelsberger Villen nieder, unter ihnen Heinz Rühmann, Brigitte Horney und Marika Rökk. In den Blick der Weltöffentlichkeit geriet das Viertel im Sommer 1945. Damals residierten hier die alliierten Regierungschefs Harry S. Truman, Winston Churchill und Josef Stalin.

Krongut Bornstedt: Nur 400 Schritte vom Schloss Sanssouci entfernt liegt ein "italienisches Dörfchen" - das Krongut Bornstedt, einst Landsitz der preußischen Krone. Seit 2002 erstrahlt das aufwändig restaurierte Bauensemble wieder in seinem historischen Glanz. Auch das Innenleben des ehemaligen Mustergutes der Hohenzollern entführt in die Historie. Im Hof-Brauhaus ist die seit 1689 bestehende Tradition des Brauens und Brennens zu erleben - und in Form des Bieres "Bornstedter Büffel" zu märkischen Speisen auch zu genießen. Für weitere kulinarische Genüsse sorgen die Weinscheune Habel, die Königliche Hofbäckerei und das Café Victoria.

Holländisches Viertel- Potsdam

Holländisches Viertel: Ein Stück Holland in Brandenburg

Bei Potsdamern und Touristen gleichermaßen beliebt ist das Holländische Viertel – das größte geschlossene holländische Bauensemble außerhalb der Niederlande. Es besteht aus vier Karrees mit 134 zweistöckigen Backsteinhäusern, errichtet zwischen 1734 und 1742 im Auftrag des Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. Überall im Quartier finden sich hübsche Cafés, szenige Läden mit Kunsthandwerk und​​ individuellen Mitbringeln, Galerien, Boutiquen und Antiquariate.

Das europaweit einzigartige Bauensemble wurde zwischen 1734 und 1742 für holländische Handwerker erbaut, die König Friedrich Wilhelm I., der Soldatenkönig, nach Potsdam geholt hatte. Den Bau des Viertels leitete Johann Boumann, von dessen Arbeit ein Museum in der Mittelstraße 8 zeugt. Schlendern Sie durch das Viertel und entdecken Sie die vielen exklusiven Läden und gemütlichen Cafés und Restaurants, die neben der Architektur das besondere Flair des Viertels ausmachen.

Architekt Johann Boumans große Zeit

Mit 26 Jahren wurde Architekt Johann Boumann 1732 nach Potsdam berufen, um dort u.a. im königlichen Auftrag das Holländische Viertel zu errichten. Nach dem Regierungsantritt von König Friedrich II. (Preußen) konnte er sich dann vor Aufträgen nicht mehr retten. In den Jahren 1747 bis 1750 schuf er den Alten Dom und erneuerte die Gebäude der Akademie der Wissenschaften.

Zwischen 1748 und 1753 errichtete er in Berlin für Prinz Heinrich von Preußen ein Palais, das heute das Hauptgebäude der Humboldt-Universität beherbergt. 1752 schuf Bouman das Berliner Tor und im darauffolgendem Jahr das Potsdamer Rathaus. Sein letzter großer Auftrag war der Bau der St. Hedwigskathedrale. Nach dem Entwurf von Jean Laurent Legeay vollendete Boumann in den Jahren 1770 bis 1773 diesen Kirchenbau. Auch wenn Boumans spätbarocker Baustil eine unverwechselbare Nüchternheit und Strenge zeigt, war er doch anderen Architekten wie z. B. Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff ebenbürtig.

Zum zweiten Mal heiratete Bouman in Berlin 1772 Maria Louise Elisabeth, die Witwe des Kaufmanns Konrad Donner. Mit ihr hatte er zwei Söhne: die späteren Architekten Michael Philipp Bouman und Georg Friedrich Bouman. Der Schriftsteller Ludwig Boumann war sein Enkel. Im Alter von ungefähr 70 Jahren starb Johann Bouman am 6. September 1776 in Berlin.

Das Holländische Viertel heute: bunt und individuell

Nach der Wende wurde das Holländische Viertel in großem Stil restauriert, das satte Rot der Fassaden und das Weiß der Sprossenfenster strahlen Wette, dazu viele hübsche Blumentöpfe, bunte Stühle und Holztische vor den Häusern, Fahrräder an der Wand – ein Klein-Holland wie aus dem Bilderbuch. Shoppen ist gleichfalls ein Vergnügen, es gibt tolle Boutiquen mit Selbstgeschneidertem, Second-Hand-Läden, Antiquariate, Bars und Restaurants, eine Weinhandlung, Schmuck und Spielzeug. Das Jan-Bouman-Haus präsentiert Spannendes über die Entstehung des Holländischen Viertels und das Potsdam-Museum zeigt Gemälde, Fotos und Grafiken. Für Einheimische und Potsdam-Gäste gibt es drei Kultur-Höhepunkte im Jahr: das Tulpenfest im April, im September der Töpfermarkt und im Advent der holländische Weihnachtsmarkt, das Sinterklaas-Fest. Auch wenn ein ganz normaler Tag ist, an dem sie kommen: Unbedingt den hiesigen Käsekuchen und eine heiße Schokolade probieren. Sollen die besten der Stadt sein.

Adresse Holländisches Viertel
Benkertstraße 6 - 12, 14467 Potsdam

Stadt-/Schlösserrundfahrt- Potsdam

Erleben Sie Potsdam als Traum und Verführung im Bannkreis der Geschichte und Architektur als Landschaft, Vision und in Berührung mit interessanten Menschen europäischer Kultur.

Anekdoten und Geschichten, Charme und Witz und viel, viel mehr - nicht nur vom "Alten Fritz". Man hört vom "Schiefen Fritz" und seinem Sohn, spürt an vielen Orten den "Romantiker auf dem Thron" man glaubt den Ohren kaum zu trau'n, hören wir vom "Dicken Wilhelm" - seinen Mätressen und Ehefrauen.

Bismarck begegnet uns am Babelsberger Schloß, wo er mit Kaiser Wilhelm nicht nur die Reichseinigung beschloss. Sie werden als Agenten ausgetauscht und erleben eine Stadt, die viel und vor allem mehr als Sanssouci zu bieten hat.

Ein holländisches Viertel, eine maurische Moschee, ein römisches Pantheon, ein Belvedere für den Tee, russische Blockhäuser und eine verbotene Stadt, Villen des Adels und ein Haus, das Drachen hat, einen "Heiligen See" und eine "Klopsakademie", einen "Jungfernsee", doch Jungfern sieht man dort nie. Eine byzantinische Kirche, auch Obelisken kann man entdecken, eine ägyptische Pyramide versucht sich hinter Buchen zu verstecken, das "Forum Romanum" und antike Tempel sind plötzlich zu sehen, man spürt die Seele der Stadt und beginnt zu verstehen, "Santa Francesca Romana", "Santa Maria in Cosmedin", zur Villa "Medici" führt eine "spanische Treppe" hin.

Man meint in Italien unter Palmen zu sein, die romantische Stadt lädt zum Verweilen ein. Lassen Sie sich entführen auf eine Zeitenreise - Sie fühlen das Gestern und sehen das Heute mit Ihren Augen - aber auf besondere Weise.

Adresse Stadt-/Schlösserrundfahrt Potsdam
Luisenplatz 2, 14471 Potsdam

Fahrzeiten Stadt-/Schlösserrundfahrt Potsdam
A 29. Februar - 22. November: täglich um 11.00, 13.00, 15.00 Uhr
B 4. April - 1. November: täglich 10.00, 12.00, 14.00, 16.00 Uhr
C 8. Mai - 3. Oktober: Freitag und Samstag 17.00 Uhr

Biosphäre- Potsdam

Auf einer Fläche von 5.500 Quadratmetern werden die Besucher in der Biosphäre in Potsdam auf eine Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der schönsten tropischen Pflanzen dieser Erde eingeladen. Dabei sind Sie hier nicht bloße Zuschauer, sondern Akteure.

Verstehen und selber ausprobieren, das ist die Philosophie und das Konzept des Hauses. An verschiedenen Forschungsstationen können naturwissenschaftliche Phänomene einfach und spielerisch erlebt und nachvollzogen werden. Wie sehen Tiere Farben? Wie viel Kraft benötigt ein Baum, um Wasser in die Krone zu pumpen? Wie duften tropische Pflanzen? Dies alles wird in der Biosphäre anschaulich demonstriert.

Betreten Sie die Naturerlebniswelt mit ihren 20.000 tropischen Pflanzen. Bis zu 14 Meter hohe Bäume und Palmen bilden das grüne Dach des Regenwaldes. Bromelien und Orchideen, Farne, Sträucher, Stauden und Nutzpflanzen wie Kakao und Kaffee säumen die verschlungenen Pfade. 23°C bis 25°C Lufttemperatur, ein Wasserfall, das dichte Grün, Geräusche des Regenwaldes sowie ein stündliches Gewitter mit Regenschauern und Nebel schaffen die richtige "Dschungel-Atmosphäre".

Adresse Biosphäre Potsdam
Georg-Hermann-Allee 99, 14469 Potsdam

Öffnungszeiten Biosphäre Potsdam
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Weisse Flotte- Potsdam

Entdecken Sie Potsdam von ihrer schönsten Seite! Kommen Sie an Bord zu einer der zahlreichen Rundfahrten, Tagesreisen, romantischen Abendfahrten oder beschwingten Tanzveranstaltungen.

Schlösserrundfahrt: Diese Fahrt widmet sich in besonderer Weise den Parks und den Schlössern der Hohenzollern-Dynastie. Sie passieren die schönsten am Wasser liegenden Sehenswürdigkeiten: Park Babelsberg mit Schloss Babelsberg, Flatowturm, und Hofdamenhaus, Volkspark Glienicke mit Casino und dem Ensemble Nikolskoe, das Schloss auf der Pfaueninsel, die Heilandskirche in Sacrow, den Neuen Garten mit Marmorpalais und Schloss Cecilienhof, in welchem im Sommer 1945 das Potsdamer Abkommen unterzeichnet wurde.

Havelseenrundfahrt: Flussabwärts führt diese Tour in die Obstkammer der Mark Brandenburg. Idyllisch gelegene Orte passiert das Schiff: Caputh, Petzow, Ferch und Werder bieten die Möglichkeit des Ausstiegs und des Aufenthalts. Zu bestaunen und entdecken gibt es viel: das Sommerhaus Albert Einsteins und das Kurfürstliche Schloss in Caputh, das romantische Dorfensemble in Petzow mit Schloss und Kirche von Karl Friedrich Schinkel und den von Peter Joseph Lenné gestalteten Park, den historischen Stadtkern der Inselstadt Werder und vieles mehr.

Inselrundfahrt: Die Umfahrung vermittelt einen umfassenden Eindruck von der Natur Brandenburgs, den malerisch gelegenen Dörfern der Mark, dem Fischer- und Weinort Werder, dem Sacrow-Paretzer-Kanal und nicht zuletzt von den Bauwerken, den Schlössern und Herrenhäusern der Hohenzollern. Schloss Cecilienhof im Neuen Garten, der Volkspark Glienicke mit dem von Schinkel errichteten Casino, und das Babelsberger Schloss gehören dazu. Nach dem Passieren der berühmten Glienicker Brücke öffnet sich ein herrlicher Blick auf die Silhouette der Brandenburgischen Landeshauptstadt.

Tagesfahrten nach Berlin: Eine hochinteressante Tour! Über Nebenarme der Havel, durch Kanäle und Schleusen und letztlich über die Spree erreicht das Schiff die deutsche Bundeshauptstadt. Im Herzen der pulsierenden Metropole sitzen Sie in der ersten Reihe, wenn Stadtteile, Gärten und Brücken, Schleusen und historische sowie moderne Bauwerke zu bestaunen sind: die Oberbaumbrücke, das Nikolaiviertel, der Fernsehturm, das Rote Rathaus, die Museumsinsel, der Reichstag, das Bundeskanzleramt, die Schweizer Botschaft, Schloss Bellevue und vieles andere mehr. Vorbei an Treptow, Friedrichshain, Berlin Mitte und Spandau erreicht das Schiff in den frühen Abendstunden wieder seinen Heimathafen.

Adresse Weisse Flotte Potsdam
Lange Brücke 6, 14467 Potsdam

Fahrplan Weisse Flotte Potsdam
Informationen zu den Fahrplänen finden Sie hier.

Cecilienhof- Potsdam

Kaiser Wilhelm II. ließ von 1913 bis 1917, für seinen ältesten Sohn Kronprinz Wilhelm und seine Gemahlin Kronprinzessin Cecilie das Schloss Cecilienhof im Norden des Gartens errichten.

Das Erscheinungsbild des Schlosses wurde den landschaftlichen Gegebenheiten durch Verwendung traditioneller Materialien wie Backstein und Holz angepasst. Um über das wahre Ausmaß des Schlosses mit 176 Zimmern hinwegzutäuschen, wurden einzelne Baukörper geschickt um mehrere Innenhöfe gruppiert.

Das Zentrum des Hauses bildet die große Wohnhalle, die über ein Vestibül erreichbar ist und von der die Repräsentationsräume des Kronprinzenpaares abgehen. Von hier aus führt eine mächtige holzgeschnitzte Treppe ins Obergeschoss. Die herrschaftlichen Räume unterteilen sich in einen Bereich für den Hausherrn mit einem Rauchsalon, einer Bibliothek und einem Frühstückszimmer. Den Bereich für die Dame bilden ein Musiksalon, ein Schreibzimmer und ein im Stil einer Schiffskabine gestaltetes Kabinett.

Die historische Dimension erlangte das Schloss durch die Unterzeichnung des Potsdamer Abkommens im August 1945 in seinen Räumen. Das Abkommen zwischen den vier Siegermächten des zweiten Weltkrieges (der Sowjetunion, den USA, Großbritannien und Frankreich) beinhaltete die Teilung Deutschlands in vier Teile und seine zentrale Regierung durch den Alliierten Kontrollrat.

Adresse Cecilienhof Potsdam
Im Neuen Garten, 14469 Potsdam

Öffnungszeiten Cecilienhof Potsdam
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Park Sanssouci- Potsdam

Der Name "Sanssouci", aus dem Französischen übersetzt "ohne Sorge", der Sommerresidenz Friedrichs II. von Preußen verrät den Wunsch des Königs nach Intimität und Einfachheit. Das auf den Weinbergterrassen 1745 bis 1747 erbaute Schloss ist der älteste Teil der Potsdamer Kulturlandschaft: ein eingeschossiger Bau, bestehend aus einer zentralen Rotunde, dem Marmorsaal, und aus zwei Seitenflügeln mit je fünf Zimmern.

Dem Architekten Georg Wenzelslaus von Knobelsdorff ist nicht nur der Bau von Sanssouci, sondern auch die Anlage des 290 Hektar großen Parks zu verdanken. In zwei Abschnitten entstanden hier die Bildgalerie im Westen und die Alte Orangerie im Osten, die 1771/74 unter dem Namen Neue Kammern zu Wohnräumen umgebaut wurden. Hinzu kamen einige kleinere Gebäude: die Grotte des Neptun und das Chinesische Teehaus. Nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) ließ Friedrich der Große am Westende in der etwa zwei Kilometer langen Hauptallee das Neue Palais im Rokokostil errichten.

Andere kleine Gebäude entstanden im Park: der Antikentempel, der Freundschaftstempel, das Belvedere und der Drachenpavillon (1770). Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) setzte Friedrichs II. Bauaktivitäten fort. Der Park wurde im Süden erweitert, der Architekt Karl-Friedrich Schinkel errichtete das kleine klassizistische Schloss Charlottenhof und Peter Josef Lennés die Anlage eines romantischen Parks. Bis 1860 kamen die römischen Thermen von Schinkel und Persius hinzu, die Orangerie und die Friedenskirche.

Schloss und Park von Sanssouci, oft als "preußisches Versailles" bezeichnet, sind eine Synthese der Kunstrichtungen des 18. Jahrhunderts in den Städten und Höfen Europas. Das Ensemble ist ein herausragendes Beispiel von Architekturschöpfungen und Landschaftsgestaltungen vor dem geistigen Hintergrund der monarchistischen Staatsidee.

Zum Schutzbereich der UNESCO-Welterbestätte gehören Schloss und Park von Babelsberg sowie der Neue Garten im Westen des Heiligen Sees mit dem Marmorpalais und Schloss Cecilienhof, wo im August 1945 das Potsdamer Abkommen unterzeichnet wurde.

Mit seinen 500 Hektar großen Parks und seinen 150 Bauwerken, deren Entstehung sich über die Zeitspanne von 1730 bis 1916 erstreckt, bildet die Gesamtanlage der Parks von Potsdam ein Kulturgut von außergewöhnlicher Qualität. Hinzu kommen als integrierender Bestandteil des ganzen Ensembles die auf Berliner Gebiet liegenden Denkmalbereiche, darunter das für Prinz Karl von Preußen 1825-1827 von Schinkel erbaute Schloss Glienicke und die Pfaueninsel mit dem Kavaliershaus und dem Palmenhaus. Die begleitenden Maßnahmen der Gestaltung des Parks lagen größtenteils in der Hand Lennés.

Die Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin wurden 1990 in die Welterbeliste aufgenommen. 1999 wurde das Potsdamer Weltkulturerbegebiet um 14 Denkmalbereiche erweitert, darunter Schloss und Park Lindstedt, die Russische Kolonie Alexandrowka, der Pfingstberg mit dem Belvedere und die Sternwarte am Babelsberger Park.

Adresse Park Sanssouci Potsdam
Zur Historischen Mühle 1, 14469 Potsdam

Öffnungszeiten Park Sanssouci Potsdam
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Filmpark Babelsberg

Hollywood in Brandenburg: Kamera läuft - und Action!

Die Welt von Film und Fernsehen direkt vor den Toren Berlins: Mit 350.000 Besuchern jährlich gehört der Filmpark Babelsberg zu den Top-Themenparks in Deutschland. 20 filmspezifische Attraktionen, vier Shows, ein 4D- und ein XD-Kino, dazu Originalkulissen und Ausstellungsbereiche. Auch RTLs berühmtester Berlin-Kiez steht hier: der "Kolleplatz" aus "Gute Zeiten, schlechte Zeiten".

Früher, vor dem Ersten Weltkrieg, war Babelsberg ein Nest, beschaulich und jwd. Dann brannte es in den Berliner Filmstudios doch etwas zu häufig und es wurde ein stadtferneres Drehareal gesucht. Und gefunden: Babelsberg, zu Füßen der Hauptstadt. Im mittlerweile ältesten Großatelier-Filmstudio der Welt und größten Filmstudiokomplex Europas wurden seit 1912 mehr als 3.000 Filme produziert. Quentin Tarantino kam ebenso wie Roman Polanski und George Clooney.

Blockbuster, Lummerland, Sandmännchen

Das Besucherprogramm ist fesselnd. Im "Atelier der Traumwerker" zeigen Stukateure, Kunstmaler, Masken-, Kostüm- und Szenenbildner ihre Arbeit hautnah. Es gibt 30-minütige Shows wie "Filmtiere vor der Kamera", das "Fernsehstudio 1" zum Mitmachen und eine beeindruckende Stuntmen-Actionnummer im Vulkan. Während der Ferien und am Wochenende erleben Sie das interaktive "Making-of"-Show der "Drei Musketiere" an einem spektakulären Set mit Originalkulissen. Größter Publikumsmagnet seit April 2017: das Außenset von Jim Knopfs "Lummerland", in Babelsberg nur einen Steinwurf vom Kolle-Kiez aus "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" entfernt. Beide Drehorte werden bei der beliebten Backlot-Tour angesteuert. Dieser etwa 30-minütige Rundgang findet alle 20 - 30 Minuten statt und ist bereits im Eintrittspreis enthalten. Mit etwas Glück wird ja gerade gedreht oder es gibt eine Autogrammstunde. Während der Tour erfahren Sie außerdem Packendes aus der Babelsberger Filmhistorie und kommen an den Originalsets von "Monuments Men - Ungewöhnliche Helden", "Sonnenallee" oder "Der Baader Meinhof Komplex" vorbei... Für coole große Kinder/ Erwachsene: das interaktive XD-Erlebnis im "Dome of Babelsberg" oder das 4D-Actionkino. Für kleine TV-Fans: Janoschs Traumland, Sandmännchen und der Original Löwenzahn-Bauwagen.

Mythos Excalibur

Tipp: Gegen eine Gebühr von 5,- Euro führt Sie Schauspielerin Katharina Thalbach per Audioguide durch das Gelände. Magische anderthalb Stunden, gespickt mit Insider-Geschichten. Wenn der große Hunger kommt, steht das Erlebnisrestaurant "Prinz Eisenherz" bereit. Keine Frage, natürlich handelt es sich auch bei dieser Location um eine Orginalkulisse. Ähm, wer hat da gleich nochmal mitgespielt?*

Adresse Filmpark Babelsberg
Großbeerenstraße 200, 14482 Potsdam

Öffnungszeiten Filmpark Babelsberg
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier.

Friedrich der Große- Kurzbiographie

Friedrich II. wurde am 24. Januar 1712 in Berlin, das damals zum Königreich Preußen gehörte, geboren. Als ältester überlebender Sohn des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. ging er als späterer König von Preußen (1740 König in Preußen, ab 1772 dann König von Preußen) in die Geschichte ein. Besser bekannt war und ist er jedoch unter dem Beinamen "der Große", den er seinem strategischen Geschick und zahlreichen Siegen als Feldherr verdankt.

Drei Schlesische Kriege führte Friedrich der Große gegen Österreich. Sein Erfolg im letzten dieser Kriege, dem Siebenjährigen Krieg, der von 1756 bis 1763 währte, sicherte ihm den Besitz Schlesiens und machte Preußen zur bedeutsamen Großmacht neben Frankreich, Großbritannien, Österreich und Russland. Friedrich ließ es sich nie nehmen, seine Truppen selbst in die Schlacht zu führen, und zog gemeinsam mit ihnen quer durch das Land - eine Einstellung, die zu damaliger Zeit keineswegs selbstverständlich war. Doch die anstrengenden Jahre auf vielen Feldzügen forderten ihren Tribut und ließen den König von Preußen vorzeitig altern. So erhielt er seinen späteren Beinamen "Alter Fritz".

Doch nicht nur als Feldherr leistete Friedrich II. Großes. Er gilt als Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus und verstand sich selbst als "Ersten Diener des Staates", der es als seine Verpflichtung ansah, für das Wohl der Allgemeinheit zu sorgen. So setzte er zunächst eine deutliche Einschränkung, später dann die Abschaffung der Folter durch und führte eine - wenn auch begrenzte - Pressefreiheit ein. Er gab sich tolerant und weltoffen, akzeptierte Einwanderer und sprach von einer Gleichheit der Religionen, von der er die Juden allerdings ausnahm. Auch die Einführung der Kartoffel als Grundnahrungsmittel geschah auf Befehl Friedrichs, der seine Beamten dazu aufforderte, allen Untertanen den Anbau "begreiflich" zu machen. Einzig mit der Aufhebung der Leibeigenschaft stieß er auf massiven Widerstand, eine Lockerung der Bedingungen konnte er dennoch nach und nach durchsetzen.

Der private Friedrich interessierte sich sehr für Musik und Kunst, spielte Querflöte und komponierte. Aus seiner Feder stammen auch die Skizzen für sein Potsdamer Schloss Sanssouci. Hier starb der große Preußenkönig am 17. August 1786 in seinem Sessel. Und obwohl er ausdrücklich in einer Gruft auf der Terrasse neben seinen Hunden beerdigt werden wollte, dauerte es noch über 200 Jahre, bis 1991 der letzte Wille des Königs erfüllt und sein Sarg in der Gruft von Schloss Sanssouci beigesetzt wurde. Seitdem markiert eine einfache Steinplatte sein Grab. Das bedeutendste Denkmal, das ihm zu Ehren gesetzt wurde, ist das Reiterstandbild "Unter den Linden" in Berlin.

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