Riquewihr
1 Reisepaket
Kurzurlaub Riquewihr - d a s elsässische Dörfchen
So sah es hier schon im 16. Jahrhundert aus: Riquewihr hat sich kaum verändert und wurde dank seiner pittoresken Fachwerkhäuser zum schönsten Dorf Frankreichs gekürt. Zu Recht.
Riquewihr
Riquewihr: Schönstes Elsass-Schmuckstück
Riquewihr gehört zu jenen zeitlosen Ausnahme-Orten, die sich wie ein Märchen anfühlen. Eingebettet zwischen Hügeln und Rebstöcken, aus denen einige der besten Weine des Elsass stammen, ist der mittelalterliche Stadtkern aus dem 16. Jahrhundert fast vollständig erhalten. Und erst all die farbenfrohen Fachwerkhäuschen und romantischen buckligen Gassen – mon dieu, ist das noch echt oder schon eine Filmkulisse? Si merveilleux!
Es scheint, als wetteifern die dicht aneinandergeschmiegten Häuschen in Fachwerk, Farbenpracht und Dekorlust. Den großen Augenschmaus komplettieren die opulenten Blumenarrangements, überall verschwenderisch bestückte Balustraden – eine absolute Paradedisziplin der Elsässer. Diese Kulisse hat selbst Hollywood inspiriert. Riquewihr soll die Vorlage für das Dorf Villeneuve im Disney-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ geliefert haben. Mit der Auszeichnung „Les plus beaux villages de France“ verneigte sich auch das Land – Riquewihr gehört zu den schönsten Dörfern Frankreichs.
Autofreie Altstadt
Die historische Altstadt von Riquewihr ist komplett autofrei und lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Sie ist fast vollständig von einer mittelalterlichen Stadtmauer aus dem Jahr 1291 umschlossen. Ein schmaler Weg zwischen den zwei Verteidigungsringen führt zum 18 Meter hohen Tour des Voleurs, dem mittelalterlichen Diebsturm. Er war einst Gefängnis und Folterkammer und wer mag, kann sich die Sammlung schauriger Folterinstrumente genauer ansehen. Am markantesten erhebt sich jedoch der 25 Meter hohe fachwerkverzierte Dolder, früher Wehrturm, heute ein Museum für Volkskunst und Tradition.
Auf der Hauptstraße Rue du Général de Gaulle und in den Seitengassen bündeln sich derweil die hübschesten Restaurants, Cafés, Lädchen und Weinhandlungen. Nicht verpassen: das gelbe, fünfstöckige Fachwerkhaus in der Rue du Général de Gaulle Nr. 14. Aufgrund seiner Giebelhöhe von 25 Metern trägt es den süßen Spitznamen „Wolkenkratzer“. Ja, Riquewihr ist wie die Essenz des Elsass-Klischees: ein Fachwerkmärchen mit blumengeschmückten und rebenumrankten Fassaden und appetitliches Schlaraffenland. Alors, was darf es sein? Baisers, Gugelhupf, Lebkuchen, Hefemännchen, Lebkuchen, Macarons, Pralinen, Tartelettes …? Den urigen himmlischen Auslagen in den Boulangerien und Patisserien kann keiner widerstehen. Und nirgendwo versackt es sich so gemütlich, wie in den Weinstuben. Hier darf man sich durch die fabelhaftesten Tropfen probieren.
Wandern in den Weinbergen
Falls es mal zu viel Gewimmel und Gewusel ist, wandern Sie einfach durch das Stadttor hinaus in die Weinberge. Der wunderschöne Rundweg „Sentier viticole des Grands Crus“ führt 4,5 Kilometer durch den Stolz der Region. Vor allem die Grand Cru-Lagen Schoenenbourg und Sporen genießen weit über Frankreich hinaus einen exzellenten Ruf. Riesling ist die Nr. 1. Und wenn sich bei all den malerischen Blicken gen Rheintal, Kaiserstuhl und Schwarzwald langsam der Hunger meldet, kommt ein Flammkuchen oder Baeckeoffe oder Munsterkäse-Spätzle-Gratin immer recht. Geheimtpp: Grünes Sauerkraut (Choucroute Verte oder La Riquewihrienne). Das Sauerkraut mit Kräutercreme ist eine Spezialität, die es nur in Riquewihr gibt. Bon appétit!



