Sehenswürdigkeiten Mailand

Museo Teatrale alla Scala (Theatermuseum an der Scala): Für alle Freunde der klassischen Musik und vor allem für Opernfreunde lohnt sich ein Besuch dieses Museums! Es ist reichlich mit Andenken an das gefeierte Opernhaus La Scala gefüllt. Zwei Hallen sind Mailands Liebling Verdi gewidmet, dessen Chor der Sklaven aus Nabucco immer noch die inoffizielle italienische Nationalhymne ist. Zu den Erinnerungsstücken gehört das Spinett, auf dem er zu spielen lernte, von ihm geschriebene Noten und der juwelenbesetzte Taktstock, den man ihm nach dem triumphalen Erfolg von Aida überreichte. Außer Verdi werden auch Rossini, Puccini und Toscanini geehrt.

Anreise: Piazza della Scala, Metro-Station Duomo oder Montenapoleone Linie 1 oder 3; Straßenbahnhaltestelle Manzoni-Scala Linie 1, Bushaltestelle Verdi-dell'Orso Linie 61
Öffnungszeiten: täglich 9.00 - 12.30 und 13.30 - 17.30 Uhr

Santa Maria delle Grazie: Das Abendmahl (Cenacolo) ist eines der berühmtesten Bilder der Welt. Lodovico Sforza beauftragte Leonardo da Vinci mit diesem Meisterwerk (1495-97) für das Refektorium der angeschlossenen Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie. Das Bild zeigt den Moment, an dem Christus den Betrug offenbart. Die zwölf Apostel stehen in Dreiergruppen zusammen, Christus im Zentrum und Judas (von Vasari als eine Perfidie-Studie beschrieben) rechts, mit seiner Hand starr über einem auf dem Tisch liegenden Beutel voller Silber.

Anreise: Piazza Santa Maria delle Grazie 2, Corso Magenta, Metro-Station  Cadorna; Straßenbahnlinien 20, 24, 29 oder 30
Öffnungszeiten: täglich 7.00 - 12.00 und 15.00 - 19.00

Museum für Kunstgeschichte im Sforza-Kastell: Das Museo d'Arte Antica del Castello Sforzesco war früher eine trutzige Festung. Drei Stadtmuseen sind in dieser aus roten Ziegeln gemauerten Burg am Rande des Sempione-Parks untergebracht. Das Museum für Kunstgeschichte zeigt Michelangelos letztes Werk, die nicht fertiggestellte Piet Rondanini, auf dem die Jungfrau Maria Jesus Leichnam in ihren Armen hält.

Im Stockwerk über der ausgedehnten Skulpturen-Galerie befindet sich eine große Gemäldesammlung, zu der bedeutende Werke von Mantegna, Antonello da Messina und Leonardo da Vinci gehören. Neben dem Museum für Kunstgeschichte, das sich mit der Pinacoteca del Castello in einem Gebäude befindet, liegen die anderen beiden Museen, das Museum für Kunstgewerbe und das Archäologische Museum. Beide sind im Fort (Rocchetta) untergebracht.

Anreise: Piazza Castello, Metro-Station Cairoli oder Cadorna; Buslinien 43, 57 oder 70; Straßenbahn 1, 4, 12, 14, 20 oder 27
Öffnungszeiten: Di. - So. 9.00 - 19.30 Uhr
Eintritt: Erwachsene 10,- Euro, Ermäßigte 8,00 Euro, Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren frei

Leonardo da Vinci Museum der Wissenschaft und Technologie: In Mailand, wo sich das Letzte Abendmahl befindet, ist das Interesse am kreativen Genie Leonardo da Vinci besonders groß. Die meisten Besucher kommen in das der Geschichte der Wissenschaft gewidmete Museo Nazionale della Scienza e della Tecnica Leonardo da Vinci, um die Leonardo-Galerie mit den vielen Modellen zu sehen, in denen der intuitive Schöpfergeist da Vincis anschaulich wird. Seine Entwürfe für Kriegsmaschinen, Flugmaschinen, Architektur und Produktion sind bewundernswert, und auch wenn sich nicht alle seiner Ideen als erfolgreich erwiesen - wie die rotierende Schraube, von der behauptet wird, ein Vorläufer der Hubschrauberpropeller zu sein.

Anreise: Via San Vittore 21, Metro-Station San Ambrogio; Buslinie 50, 58 oder 94
Öffnungszeiten: Di. - Fr. 9.30 - 17.00,
Sa./So. 9.30 - 18.30
Eintritt: Erwachsene 10,- Euro, Ermäßigte 7,- Euro

Nationalgalerie für Moderne Kunst: Die Civica Galleria d'Arte Moderna ist ein Genuß für Liebhaber der Malerei aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Sie ist in Napoleons früherem Sommerpalast, am Rande des Giardini Pubblici, untergebracht und beherbergt eine umfangreiche Sammlung von neo-klassizistischer bis zeitgenössischer Malerei. Der Impressionismus wird mit der Grassi-Kollektion auf der zweiten Etage gut repräsentiert, u.a. mit Werken von Bonnard, Czanne, Corot, Renoir, Sisley und Vuillard.

Anreise: Villa Reale, Via Palestro 16, Metro-Station Palestro; Straßenbahnlinien 1 oder 2; Buslinie 94
Öffnungszeiten: Di. - So. 9.00 - 13.00 und 14.00 - 17.30, montags geschlossen; 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember geschlossen
Eintritt: frei

Basilica de Sant Ambrogio: Die von Sankt Ambrosius, dem Schutzheiligen der Stadt Mailand, im vierten Jahrhundert erbaute Basilika ist den Märtyrern Gervasius und Protasius gewidmet. Die Überreste der drei Heiligen können in einem Glaskasten unter dem Hauptaltar betrachtet werden. Der berühmteste Bekehrte von Bischof Ambrosius ist St. Augustin. Die Sant Ambrogio Basilika (9. - 12. Jahrhundert) ist eine der schönsten Kirchen in Mailand, ein monumentales Gebäude im spätromanischen Stil der Lombardei.

Die Basilika entspricht im Aufbau einer frühen christlichen Basilika und basiert auf der Architektur des alten Roms. Die Kapelle des St. Victor (Sacello di San Vittore in Ciel d'Oro) am Ende des südlichen Gangs ist eine gewölbte Bestattungskapelle und wurde im vierten Jahrhundert auf dem Friedhof der Kirche erbaut. Im folgenden Jahrhundert wurde sie mit meisterhaften Mosaiken ausgeschmückt.

Anreise: Piazza Sant Ambrogio, Metro-Station Sant Ambrogio
Öffnungszeiten: Mo. - Sa. 10.00 - 12.00 und 14.30 - 18.00, So. 15.00 - 17.00
Eintritt: frei

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