Burgruine Hanstein - Bornhagen (Thüringen)

Einst frühmittelalterliches Raubritternest, später militärisches Angriffsziel schwedischer Truppen und zuletzt Beobachtungsposten von DDR-Grenztruppen. Ohne Frage, die Burg Hanstein ist ein imposantes Bauwerk mit einer wechselhaften, bewegten Geschichte. Erbaut auf einer felsigen Bergkuppe überragt die Burganlage noch heute auffällig das Werratal und prägt durch seine unverwechselbare Silhouette das Bild des Thüringer Eichsfeldes.

Schon beim ersten Betreten der Burganlage werden alle Ihre Erwartungen an eine waschechte Mittelalter-Festung erfüllt: Über die Zugbrücke passieren Sie zuerst den etwa zehn Meter tiefen Burggraben. Schreiten Sie anschließend durch das knapp vier Meter hohe Haupttor hindurch und schon sind Sie mittendrin - im Burgleben des Adelsgeschlechts von Hanstein.

Da die Anlage nach seiner teilweisen Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg nur selten bewohnt war, ist sie noch heute recht gut erhalten. Neben Burgkapelle, Folterkeller und Rittersaal ist vor allem der Bergfried ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Bau- und Lebensweise. Vom einzigen noch begehbaren Turm der Burganlage erhalten Sie einen herrlichen Blick ins Eichsfeld, auf den nahen, ehemaligen innerdeutschen Grenzverlauf sowie ins benachbarte nordhessische Bergland.

Adresse Burgruine Hanstein
37318 Bornhagen

Öffnungszeiten Burgruine Hanstein
März - Oktober: täglich 10.00 - 18.00 Uhr
November: täglich 10.00 - 16.00 Uhr
Dezember - Februar: Samstag, Sonn-/Feiertag 10.00 - 16.00 Uhr

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