Schweriner Schloss

Einzigartiges Wahrzeichen der Landeshauptstadt ist das "Schweriner Märchenschloss", welches mit seinen goldglänzenden Türmen auf einer Insel im Schweriner See liegt. Hier stand einst die Inselburg "Zuarin", die der Obotritenfürst Niklot 1160 vor dem heranziehenden Heinrich dem Löwen abbrannte. Die wiedererrichtete Burg wurde Sitz der Grafschaft Schwerin und später des Großherzogtums Mecklenburg - Schwerin. Der Ausbau zum Schloss erfolgte im 16. und 17. Jahrhundert. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss nach Plänen von Demmler, Willebrand und Stüler unter Verwendung Semperscher Ideen grundlegend umgebaut. So entstand nach dem Vorbild des französischen Renaissance-Schlosses Chambord das schönste Märchenschloss Deutschlands.

Wohl kaum ein Besucher Schwerins kann sich den Reizen des Schlosses entziehen. Sieben verschiedene Baustile prägen seine abwechslungsreichen Fassaden. Man sagt, es zieren so viele Türme das Schloss, wie das Jahr Tage hat.

Das Schloss ist heute Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern und beherbergt auf 3 Etagen das Schlossmuseum. Hier können Sie die Wohnung und die Repräsentationsräume des Großherzogs sowie den prunkvoll gestalteten Thronsaal des Schlosses bewundern. Im Schlosscafé, dem ehemaligen Königssaal, haben Besucher die Möglichkeit, in historischem Ambiente herrschaftlich zu speisen und die gesammelten Eindrücke auf sich wirken zu lassen. In den Sommermonaten genießt man einen herrlichen Blick von der restaurierten Orangerie auf die blaue Weite des Schweriner Sees. In mediterranem Flair unter Palmen und Orangenbäumen im Orangerie-Café können sich Gäste verwöhnen lassen.

Tauchen Sie ein in eine Zeit, in der der Herzog durch den englischen Garten flanierte und im Schatten der Felsgrotte entspannte. Lassen auch Sie sich verzaubern von der einzigartigen Architektur und dem harmonischen Zusammenspiel mit den umgebenden Parks und Gärten.

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