Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf
Top Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf – Das erwartet Sie
Düsseldorf ist eine Stadt, die mehr bietet, als man auf den ersten Blick vermutet. Klar, die Königsallee ist bekannt, das Altbier sowieso – aber wer etwas tiefer schaut, findet eine Stadt voller Kontraste: mittelalterliche Ruinen neben Gehry-Architektur, ein japanisches Viertel neben dem ältesten Markt der Stadt, ein Fernsehturm, der gleichzeitig die weltgrößte Dezimaluhr ist. Diese Seite führt Sie zu den 10 schönsten Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf – mit allem, was Sie für Ihren Besuch wissen müssen. Wer gleich loslegen möchte: Jetzt Kurzurlaub Düsseldorf buchen.
Bild: Düsseldorf Marketing Tourismus GmbH / Fotograf U. Otte
Inhaltsverzeichnis
Königsallee
- Rund 1 km langer Prachtboulevard mit historischem Wassergraben und Kastanienalleen
- Name entstand 1848 – nach einem unschönen Zwischenfall mit König Friedrich Wilhelm IV.
- Westseite: Luxusboutiquen, Galerien, Passagen; Ostseite: Banken und Büros
- Geöffnet Mo–Fr 10–20 Uhr, Sa 10–18 Uhr (je nach Geschäft variierend)
- Zählt zu den teuersten Einzelhandelsadressen Deutschlands – Mietpreise um 250 €/m²
Die Königsallee – von Einheimischen schlicht Kö genannt – ist mehr als nur eine Einkaufsstraße. Sie ist eine Bühne. Wer hier entlangschlendert, nimmt teil an einem Schauspiel aus eleganten Schaufenstern, gepflegten Kastanienbäumen und dem leisen Plätschern des Grabens. Man muss hier nicht shoppen; allein das Beobachten des bunten Treibens lohnt den Weg.
Stadtmuseum Düsseldorf
- Ältestes Museum Düsseldorfs – gegründet 1874 im Palais Spee in der Carlstadt
- Sammlung reicht von der Steinzeit bis ins späte 18. Jahrhundert
- Di–So 11–18 Uhr geöffnet; montags geschlossen
- Eintritt: Erwachsene 4 €, ermäßigt 2 €; unter 18 Jahren frei
- Sonntags und täglich 17–18 Uhr (Happy Hour) Eintritt kostenlos
Das Stadtmuseum ist ein Ort der ruhigen Entdeckung. Hier begegnet man der Stadt in ihrer langen Geschichte: von mittelalterlichen Stadtplänen über Objekte aus der Zeit des Herzogtums Jülich-Kleve-Berg bis hin zu Zeugnissen der Industrialisierung. Das Palais Spee erinnert daran, dass Düsseldorf schon lange vor der Kö eine bedeutende Residenzstadt war.
Medienhafen
- Ehemaliger Wirtschaftshafen, ab den 1990ern zum Kreativquartier entwickelt
- Herzstück: die drei Gehry-Bauten (Neuer Zollhof, 1999) – Edelstahl, Backstein, Weiß
- Gehry-Bauten seit 2024 unter Denkmalschutz in NRW
- Rund 800 Unternehmen aus Medien, Mode und Kommunikation ansässig
- Frei zugänglich rund um die Uhr; abends belebt durch Restaurants und Bars
Der Medienhafen ist der beste Beweis dafür, dass Stadtentwicklung kein notwendiges Übel sein muss. Die schiefen Fassaden und verdrehten Formen der Gehry-Bauten wirken auch nach Jahrzehnten noch frisch – sie verlangen, dass man hinschaut, zweimal hinschaut und dann doch noch ein Foto macht. Am Abend, wenn die Lichter der Bürotürme auf dem Rhein spiegeln, entfaltet das Viertel eine Atmosphäre, die zwischen Weltstadt und Rheinromantik changiert.
Längste Theke der Welt
- Über 260 Kneipen und Hausbrauereien auf weniger als 1 km² – höchste Kneipendichte weltweit
- Spitzname geprägt in den 1970er Jahren
- Bolkerstraße als Herzstück – urkundlich erstmals 1417 erwähnt
- Das Getränk: Düsseldorfer Altbier, obergärig, herb, in 0,2-l-Stangen serviert
- Der Köbes bringt automatisch das nächste Bier – solange kein Bierdeckel aufs Glas kommt
Wer die Düsseldorfer Altstadt zum ersten Mal betritt, ist vielleicht überrascht: Kein riesiges Partyviertel mit Neonreklame, sondern ein dichtes, gewachsenes Geflecht aus engen Gassen und Kneipen, in denen Jahrhunderte auf Sie warten. Die Längste Theke der Welt ist weniger ein geographischer Begriff als eine Lebenshaltung.
→ Weitere Informationen zur Altstadt Düsseldorf finden Sie hier.
Schloss Benrath
- Erbaut 1755–1773 von Kurfürst Karl Theodor – bedeutendstes Architekturdenkmal Düsseldorfs
- Rokoko-Ensemble aus Lustschloss, Jagdpark, Weiher und Kanälen
- Drei Museen im Schloss: Corps de Logis, Museum für Gartenkunst, Naturkundemuseum
- Schlosspark kostenlos zugänglich; Museen Di–So 11–18 Uhr (Eintritt erforderlich)
- Am südlichen Stadtrand Düsseldorfs – gut mit der S-Bahn erreichbar
Schloss Benrath ist einer jener Orte, an denen man versteht, warum das 18. Jahrhundert so verliebt in Symmetrie und Repräsentation war. Das rosafarbene Hauptgebäude liegt wie selbstverständlich in seiner Achse aus Wasser, Park und Kanälen. Wer an einem Herbstnachmittag durch den Park spaziert, wenn das Laub sich verfärbt und kaum Besucher da sind, erlebt eine fast melancholische Stille, die sehr schön ist.
Barbarossa-Pfalz Kaiserswerth
- Kaiserliche Rheinburg von Friedrich I. Barbarossa – errichtet ab ca. 1174
- Mauern bis zu 4,5 Meter dick; noch rund 50 Meter Mauerwerk erhalten
- 1702 im Spanischen Erbfolgekrieg gesprengt – danach Jahrhunderte als Steinbruch genutzt
- Frei zugänglich am Rheinufer in Kaiserswerth (ältester Ortsteil Düsseldorfs)
- Biergarten direkt neben der Ruine – mittelalterliche Kulisse inklusive
Nur wenige Orte in Düsseldorf erzählen so unmittelbar von einer anderen Welt wie die Kaiserpfalz in Kaiserswerth. Was von Barbarossas mächtiger Rheinburg geblieben ist, wirkt wie eine Kulisse – ein bizarres Gemäuer, halb zugewachsen, halb vom Rhein umspült. Doch wer die Dimensionen der verbliebenen Mauern begreift, ahnt die einstige Größe des Bauwerks. Der Kontrast zwischen uraltem Stein und dem Biergarten nebenan macht diesen Ort zu einer der charmantesten Überraschungen Düsseldorfs.
→ Weitere Informationen zur Barbarossa-Pfalz finden Sie hier.
Rheinturm
- 240,50 m hoch – höchstes Bauwerk Düsseldorfs, zehnthöchster Fernsehturm Deutschlands
- Eröffnet 1. April 1982; Architekt: Prof. Harald Deilmann
- Aussichtsplattform in 168 m Höhe mit 360°-Panoramablick über Düsseldorf und die Rheinebene
- Am Turmschaft: weltgrößte Dezimaluhr – 62 Lichtpunkte zeigen Stunden, Minuten und Sekunden
- Täglich 10–24 Uhr geöffnet; Eintritt Erwachsene 12,50 €
Der Rheinturm ist der Orientierungspunkt, nach dem man unwillkürlich sucht, wenn man sich fragt, wo man in Düsseldorf eigentlich steht. Von unten wirkt er schlank und fast zurückhaltend; von oben aber entfaltet sich Düsseldorf in seiner ganzen Breite, mit dem mäandernden Rhein als Band, das alles zusammenhält. Ein Besuch am Abend lohnt besonders – wenn die Lichter der Stadt angehen und der Strom schwarz und still unter einem liegt.
Burgplatz
- Benannt nach dem einstigen Düsseldorfer Schloss – 1872 nach einem Brand fast vollständig zerstört
- Einziges Überbleibsel: der 33 m hohe Schlossturm (13. Jahrhundert) mit Stockwerk von 1552
- Schlossturm beherbergt das SchifffahrtMuseum zur Geschichte der Rheinschifffahrt
- Beliebter Treffpunkt der Düsseldorfer mit direktem Rheinblick und Biergärten
- Jährlich: Japanisches Frühlingsfest (Hanami) und weitere Stadtfeste am Burgplatz
Der Burgplatz ist so etwas wie die gute Stube Düsseldorfs: offen, am Wasser gelegen, von Geschichte durchzogen und doch ganz lebendig. Der Schlossturm als stummer Zeuge der Stadtgeschichte steht würdevoll inmitten von Kneipen, Biertischen und Rheinpromenaden-Spaziergängern. An warmen Sommerabenden quillt der Platz über – und das sagt eigentlich alles.
Carlsplatz
- Ältester noch betriebener Marktplatz Düsseldorfs – Marktgeschichte seit 1288
- Über 60 Stände: Obst, Gemüse, Käse, Fisch, Feinkost, Wein und Backwaren
- Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 8–16 Uhr geöffnet
- Umgeben von denkmalgeschützten Häusern aus dem späten 18. Jahrhundert
- Nur wenige Schritte von der Längsten Theke der Welt entfernt
Der Carlsplatz ist kein Touristenziel im eigentlichen Sinne – er ist einfach ein guter Markt, auf dem die Düsseldorfer einkaufen. Und genau das macht ihn so sehenswert. Ein Marktfrühstück mit frischem Brötchen und Espresso an einem der Stände ist eine sehr gute Art, den Düsseldorfer Tag zu beginnen. Das Alltägliche neben dem Legendären – typisch Düsseldorf.
Little Tokyo
- Über 8.300 japanische Einwohner – Düsseldorf ist drittgrößter japanischer Standort in Europa
- Konzentriert auf Immermannstraße und Ost-/Klosterstraße – Fußweg vom Hauptbahnhof
- Restaurants, Supermärkte, Buchhandlungen, Arztpraxen und Schulen auf Japanisch
- Alljährlicher Japan-Tag: eines der größten Japan-Festivals außerhalb Japans
- Kein inszeniertes Themenviertel – echtes urbanes Leben japanischer Düsseldorfer
Little Tokyo ist kein touristisch inszeniertes Viertel, sondern echtes urbanes Leben. Wer die Immermannstraße entlangläuft, sieht Schilder auf Japanisch, hört Gespräche in einer Sprache, die man nicht versteht, und bemerkt eine Sorgfalt in den Schaufenstern, die sich von der deutschen Umgebung wohltuend unterscheidet. Ein Besuch eines japanischen Supermarkts ist ein kleines Erlebnis – Matcha-Kits, Reisnudeln in zwanzig Variationen, Wagashi-Süßigkeiten.
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Düsseldorf ist eine Stadt, die man am besten zu Fuß erkundet. Die Altstadt, der Medienhafen, der Rheinturm und die Kö liegen nah beieinander – und auch Schloss Benrath und die Kaiserpfalz in Kaiserswerth sind mit der S-Bahn bequem erreichbar. Egal ob Sie für ein Wochenende oder eine ganze Woche kommen: Düsseldorf hat immer mehr zu bieten, als man vermuten würde. Jetzt Ihr Düsseldorf-Paket buchen und selbst herausfinden, was diese Rheinmetropole so besonders macht.