Hintertuxer Gletscher

Die Eiswelt am Hintertuxer Gletscher ist ein wahres Wunderwerk der Natur, das jeden Besucher dieser einzigartigen Kulisse verzaubert. Dass man sogar im Sommer auf dem Hintertuxer Gletscher Skifahren und Snowboarden kann, wissen die meisten. Vielleicht ist vielen sogar noch bekannt, dass der Schnee nach einer bestimmten Zeit zu Eis wird. Wie es aber tatsächlich im Inneren der Eisriesen aussieht, wissen die wenigsten.

Der Hintertuxer Gletscher ist an der tiefsten Stelle bis zu 120 Meter tief. Das Gebiet (Gefrorene Wand Kees und Großes Riepenkees) umfasst circa 6,3 Quadratkilometer. Von der Gefrorenen Wand (3.250 Meter) bis zum Tuxer Fernerhaus (2.660 Meter) ist der Gletscher 4,1 Kilometer lang. Der Hintertuxer Gletscher besteht aus ca. 190 Millionen Kubikmetern Eis - das entspricht 171 Milliarden Liter gefrorenen Wassers.

Das Gletschereis bewegt sich ständig (pro Jahr zwischen 0 und 40 Metern). 64 Stützen der Anlagen stehen auf Gletschereis. Durch die Bewegung des Gletschers verschieben sich die Standorte dieser Stützen und müssen daher immer wieder versetzt werden, einige bis zu dreimal pro Jahr.

Der Schnee von gestern wird zu Eis und bewegt sich innerhalb der Gletscher von oben (Nährgebiet) nach unten bis ins Zehrgebiet. Dort findet man das älteste Eis - am Hintertuxer Gletscher bis zu 1.000 Jahre alt.

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