Seebrügge 1 Reisepaket
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Urlaub in Brügge, Belgien mit altem Seemanns-Charme

Frischer Fisch und fette Frachter: der Hafen Seebrügge. Hier liegen Containerschiffe an den Docks und Badegäste am breitesten Strand der belgischen Küste. Der Ort ist eine Mischung aus oll und charmant, spelunking und gemütlich. In den Gassen riecht es nach frittiertem Fisch und abgestandenem Meerwasser. Nicht vergessen: Bei Herlinde einkehren!

Brügge

Moderner Hafen mit altem Seemanns-Charme

Frischer Fisch und fette Frachter: der Hafen Seebrügge. Hier liegen Containerschiffe an den Docks und Badegäste am breitesten Strand der belgischen Küste. Der Ort ist eine Mischung aus oll und charmant, spelunking und gemütlich. In den Gassen riecht es nach frittiertem Fisch und abgestandenem Meerwasser. Nicht vergessen: Bei Herlinde einkehren!

"Hauptstadt des Fisches", so nennt sich Seebrügge selbst. Und es könnte nicht besser passen: Denn dort, wo es nach salziger Meeresluft riecht, Möwen am Himmel kreischen und Containerschiffe hupen, kommt der Fisch immer fangfrisch auf den Teller. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts strömen zudem Badegäste in den maritimen Ortsteil von Brügge. Kein Wunder: Hier gibt es den breitesten Strand von ganz Belgien. 70 Meter Sand zwischen Promenade und Meer, Platz für Ihr Handtuch finden Sie hier immer.

Bei grüner Flagge ist Baden völlig unbedenklich, nur bei Ebbe sollten Sie auf die Strömung achten. Früher standen hier flotte Frauen in ihren altmodischen Badekleidern in der Meeresbrandung, heute steigen junge Surfer aus den Wellen. Praktisch: Im Juli und August öffnet die Strandbibliothek und verleiht gratis Bücher. Ein Spaziergang über die Saint-George's Day Promenade bietet den weitesten Blick über den Strand und die sich brechenden Wellen. Die Einwohner sind überzeugt: "Ihr Privatstrand" kann ruhig so unentdeckt bleiben.

Ein paar Meter weiter stapeln sich die Container wie bunte Legosteine übereinander. Der Hafen Seebrügge ist vielleicht nicht so bekannt wie der Hamburger Hafen, aber wichtiger Umschlagplatz der Automobilindustrie. Der Baldwinkanal verbindet die Mutterstadt Brügge mit dem drittgrößten Hafen Belgiens. Wer gerne mehr erfahren möchte: Eine 75-minütige Rundfahrt zeigt den Welthafen vom Wasser aus.

Zwischen den großen Lagerhallen und blauen Lastkränen tauchen immer wieder urige Seemannskneipen auf. Ein Muss: Die besten Krabbenkroketten Belgiens bei Herlinde im "‘tWerftje" futtern. Kross und golden frittiert, nach geheimem Familienrezept, pro Stück 3,30 Euro. Dazu ein kühles Bier. Wat lekker!

Bim-bam, bim-bam, zur Abfahrt klingelt es zwei Mal: Die "Kusttram" ist ein weiteres Highlight. 69 Haltestellen auf 68 Kilometern, die längste Straßenbahnstrecke der Welt verbindet die flämischen Küstenstädte miteinander. In zweieinhalb Stunden rattert sie durch Dünen und Häuserblöcke von De Panne bis Knooke. Die frische Meeresbriese auf der einen und die Strandperlen auf der anderen Seite folgen Ihnen auf der gesamten Strecke.

Fotos: Toerisme Zeebrugge; Visit Flanders, Westtoer

Brügge-Urlaub

Altstadt-Juwel voller Pralinen, Bier und Fritten

Brügge ist nicht nur Hauptstadt West-Flanderns, sondern auch selbsternannte Welthauptstadt der Schokolade: über 50 Pralinenläden, ein Schokoladenmuseum und eine eigene Stadtpraline. Alles verpackt in eine mittelalterliche Altstadt der Extraklasse - eine echte Filmkulisse. Bringen Sie auf jeden Fall genug Hunger mit ...

Pralinen. Gibt es ein Wort, das Brügge besser beschreibt? In den verwinkelten Gassen duftet es das ganze Jahr über nach Schokolade. Die zartschmelzende Pracht (über-) füllt die Schaufenster der über 50 Chocolaterien und Schoko-Desserts fehlen auf keiner Speisekarte. Doch mit Welthauptstadt der Schokolade nicht genug, die eindrucksvolle Altstadt ist auch noch UNESCO-Weltkulturerbe.

Eigentlich perfekt: So laufen sich die angefutterten Kalorien gleich beim Spaziergang durch die Stadt wieder ab. Zwischen verwunschenen Gässchen und romantischen Grachten drängen sich gotische Architektur und flämische Malerei. Schon Colin Farrell und Brendan Gleeson tauchten als Auftragskiller in den verwinkelten Ecken der Stadt unter - ihre Stadtbesichtigungen glichen jedoch eher gehetzten Verfolgungsjagden. Sie sollten und dürfen sich mehr Zeit nehmen.

Ins Schwitzen kommen Sie nur beim Erklimmen des Belfrieds auf dem Marktplatz. Der 83 Meter-Riese wurde zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert erbaut und die Aussicht ist wahrhaft atemberaubend. Nur hochkraxeln ist echt anstrengend. Kleiner Tipp: Nehmen Sie sich doch ein süßes Pralinchen mit auf den Weg. Oben angekommen können Sie es dann ganz genüsslich als Belohnung vernaschen. Ohrenbetäubend: Jede Stunde erklingen seine 47 Glocken. Ein Erlebnis!

Aber was wäre Brügge ohne idyllische Grachtenfahrt? Schließlich sind es die vielen kleinen Kanäle, die der Stadt ihr ganz besonderes Flair verleihen. Vorbei an mittelalterlichen Gebäuden und durch flache Brücken fahrend (Kopf einziehen nicht vergessen) wirkt der Ort noch malerischer. Hach ja, Brügge hat schon was von Venedig.

In der Küche gibt sich Brügge typisch Belgisch: Neben Schokolade gehören zu den kulinarischen Fünf noch Pommes, Muscheln, Waffeln und Bier. Satt sein zählt hier als Ausrede nicht. Im "Friet-Museum" geht es um die frittierte Kartoffelstange, "De Halve Maan" gibt Einblicke in die Kunst des Bierbrauens und das Museum "Choco-Story" ist ganz dem braunen Gold gewidmet. Die Stadtpraline "Brugsche Swaentje" (Brügger Schwäne) ist ein hervorragendes Mitbringsel. Oder auch stärkender Proviant für Ihre Entdeckungstour durch die Stadt.

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