's-Hertogenbosch (Niederlande)

Eine der mittelalterlichsten Städte der Niederlande ist sicherlich 's-Hertogenbosch. Da der Name den Bewohner meistens zu lang ist, wird die Stadt oft liebevoll nur "Den Bosch" genannt. 1185 gewährte Herzog Heinrich I. von Brabant der Stadt, deren Namen im Deutschen "der Wald des Herzogs" bedeutet, die Stadtrechte und die dazugehörigen Handelsprivilegien. 's-Hertogenbosch ist noch heute eine historische Festungsstadt, deren mittelalterlicher Charakter erhalten geblieben ist. Eine der bedeuteten Sehenswürdigkeiten ist die gotische St.-Johannes-Kathedrale. Aufstieg lohnt sich!

Die älteste Stelle im Herzen der Stadt ist der dreieckige Markt, an dem auch der berühmteste Bewohner der Stadt wohnte, der Maler Hieronymus Bosch, der hier mit einer Statue geehrt wird. Ebenfalls auf dem Markt befinden sich "De Moriaan", das älteste Backsteinhaus der Niederlande, wo derzeit ein Touristenamt untergebracht ist, sowie das klassizistische Rathaus.

Vieles ist so geblieben. Auch Hieronymus Bosch würde den Weg in seine Heimatstadt noch problemlos finden können. Die Innenstadt ist das größte von einem Wall umgebene Gebiet der Niederlande. Innerhalb der Stadtmauern hat 's-Hertogenbosch ihre mittelalterliche Struktur mit ihren zahlreichen kurvigen, versetzten kleinen Straßen mit Packhäusern und Kaufmannshäusern am Flüsschen Dieze größtenteils beibehalten.

Der eigentliche Stolz der Stadt ist jedoch die Binnendieze. Ihr Wasser verläuft nicht nur durch die Stadt, sondern auch darunter hindurch. Mit einem "Flüsterboot" durch das Wasserwegnetz geschippert werden ist für Touristen eine einzigartige Erfahrung. Das lebendige und lebenslustige 's-Hertogenbosch, die Hauptstadt der Provinz Nord-Brabant, wurde bereits vier Mal zur gastfreundlichsten Stadt der Niederlande ernannt. Mittelalter pur, ein intaktes Stadtbild, gutes Essen, ein Flüsschen - so macht Urlaub in den Niederlanden Laune!

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