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Spindlermühle, wo Bergriesen locken und die Elbe munter plätschert

Spindlermühle gilt schon immer als Perle des Riesengebirges, vor allem wegen einer günstigen Lage in der Mitte der Region. Spindlermühle bietet eine Reihe von Aktivitäten: Rodeln, Reiten, Angeln in den Elbstromschnellen, Paragliding, Rafting, Felsenklettern und vieles mehr.

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Spindlermühle, Tschechien

Wo Bergriesen locken und die Elbe munter plätschert

Špindleruv Mlýn (deutsch: Spindlermühle) ist trotz seiner nur knapp 1.200 Einwohner das touristische Zentrum im Riesengebirge. Der Ort liegt im Elbtal auf 715 Metern Höhe, der höchste Berg ist 1.310 Meter hoch.

Der Name Spindlermühle entstand im 18. Jahrhundert und rührt von einer Mühle an dieser Stelle, die einer Familie Spindler gehörte. Ursprünglich wurde in der Gegend von Spindlermühle vor allem Bergbau und Holzwirtschaft betrieben. Schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Tourismus als immer stärkerer Wirtschaftsfaktor.

Erstmals erwähnt wurde die heutige Stadt Anfang des 16. Jahrhunderts, als in Svaty Petr Silber gewonnen wurde. 1784 gab es hier nur fünf Hütten, eine Mühle und ein Forsthaus. Für den Ort Špindleruv Mlýn, gegen Ende des 18. Jahrhunderts eine noch relativ unbekannte Ortschaft, erwies sich der 13. Juli 1793 als bedeutungsvoller Tag, als Kaiser Franz I. die Genehmigung zum Bau eines örtlichen Holzkirchleins erteilte. Diese ersetzte die alte, ebenfalls dem Heiligen Paulus geweihte Kapelle. Im Jahre 1807 wurde hier die heutige gemauerte Kirche errichtet. Eines der berühmten Bauwerke in Špindleruv Mlýn ist die weiße eisenbetone Brücke im Stadtzentrum, die im Jahre 1911 erbaut wurde.

Spindlermühle gilt schon immer als Perle des Riesengebirges, vor allem wegen einer günstigen Lage in der Mitte der Region. Im Sommer bietet Spindlermühle eine Reihe von Aktivitäten: Rodelbahn, Reiten, Kutschfahrten, Angeln in den Elbstromschnellen, Tennis, Squash, Paragliding, Rafting, Felsenklettern und vieles mehr.

Spindlermühle im Winter

Winterurlaub Spindlermühle: Ab ins weiße Paradies

Mit 40 mal 20 Kilometern ist das Riesengebirge eines der kleineren in Europa, mit seiner Höhe (Schneekoppe, 1.602 Meter) lässt es aber sämtliche deutschen Mittelgebirge deutlich hinter sich und ist volle vier Monate im Winter schneesicher. Ein Drittel des tschechisch-polnischen Grenzgebirges gehört heute zu Schlesien, zwei Drittel sind böhmisch.

Ab Dezember ist der ganze Ort auf Skifahren eingerichtet. 700.000 Gäste kommen jedes Jahr in den Wintermonaten nach Spindlermühle. Von der Infrastruktur her ist man darauf vorbereitet: Es gibt im Ort zahlreiche Restaurants, Bars, Bowlingbahnen, Diskotheken und weitere Freizeitaktivitäten.

Die beiden Skigebiete "Svatý Petr" mit Weltcup-Abfahrten und "Medvedín" haben 16 Pisten unterschiedlicher Länge (die längste ist 2.700 Meter) und Schwierigkeitsgraden. Die Gesamtlänge aller Abfahrten ist stolze 25 Kilometer. Es stehen Ihnen vier Seilbahnen und elf Schlepplifte zur Benutzung offen. Ein Pendel-Skibus verbindet die beiden Skigebiete mehrmals täglich, die Benutzung ist kostenlos. Dazu gibt es noch vier kleinere Gebiete. 100 Kilometer gespurte Loipen sind es in "Horní Mísecky ", sie werden täglich neu präpariert. Einen Snowpark gibt es im Gebiet "Svatý Petr" mit Halfpipe (100 m x 16 m) und in "Horní Mísecky".

Den Pistenplan können Sie als PDF herunterladen.

Wer nicht Ski fährt, kann Schlittschuhlaufen, herrliche Wanderungen unternehmen oder einen Schwimm- und Wellnesstag im modernen Aquapark Spindlermühle einlegen.

Natürlich schätzen alle Winterurlauber im Riesengebirge das gute Essen und die günstigen Preise. Generell sind die Preise etwa um 50 % günstiger als in vergleichbaren Skigebieten in den Alpen.

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