Frankenthal

Stadt der Löwen und würzigen Kartoffelsnacks

Frankenthal liegt zwischen Worms und Ludwigshafen. Nicht ganz 50.000 Einwohner leben hier. Kleines Nest? Vielleicht, aber ohne Frankenthal säh‘s bei Partys düster aus. Hier wurden nämlich die Kartoffelchips erfunden. Irmgard von Opel (ja, die von der Automarke) brachte die Idee aus den USA mit. Gemeinsam mit ihren Söhnen Carlo und Heinz gründete sie die Chipsmarke CHIO, zusammengesetzt aus den Initialen der drei.

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Frankenthal

Stadt der Löwen und würzigen Kartoffelsnacks

Frankenthal liegt zwischen Worms und Ludwigshafen. Nicht ganz 50.000 Einwohner leben hier. Kleines Nest? Vielleicht, aber ohne Frankenthal säh‘s bei Partys düster aus. Hier wurden nämlich die Kartoffelchips erfunden. Irmgard von Opel (ja, die von der Automarke) brachte die Idee aus den USA mit. Gemeinsam mit ihren Söhnen Carlo und Heinz gründete sie die Chipsmarke CHIO, zusammengesetzt aus den Initialen der drei.

Die Chips finden sich im Stadtbild nicht wieder, wohl aber ein anderer exotischer Export. Wer durch Frankenthal bummelt, fragt sich bald, was es mit den ganzen Löwen auf sich hat. Ganz einfach: Zum 425. Stadtjubiläum 2002 wurden 149 Statuen des Wappentiers von Firmen und Privatpersonen gekauft und unterschiedlich bemalt. Man findet sie seitdem überall im Ort verteilt.

Überraschende Architektur

Bei einem Stadtbummel steht auch ganz schnell fest: Die zweckmäßige Architektur, die nach der Zerstörung im Krieg in Frankenthal vorherrscht, ist nicht gerade fotogen. Umso überraschender ist dann aber der Anblick von so kleinen Schmuckstücken wie der Protestantischen Zwölf-Apostel-Kirche, ein weißer klassizistischer Saalbau, oder der barocken Katholischen Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit. Das Speyerer Tor ist ein triumphbogenartiger Barockbau, der - wie sollte es anders sein - von Löwen bewacht wird. Geradeaus die Straße runter steht das Wormser Tor - auch hier mit Löwe. Die Tore markieren die Enden der Nord-Südachse der ehemaligen Festung, die um 1600 von den Kurpfälzern als Schutz gegen die Franzosen gebaut wurde. Heute liegt zwischen beiden Stadttoren die Frankenthaler Fußgängerzone: viele Läden, gemütliche Bistros und einladende Cafés.

Grüne Seenlandschaft

Heiße Tage verbringen die Frankenthaler gern im Strandbad. Dort gibt es nicht nur mehrere Schwimmbecken und Liegewiesen, sondern einen Naturlehrpfad. Auch der von Bäumen gesäumte Weiher auf dem Gelände ist zum Schwimmen freigegeben. Ein wenig nördlich der Stadt befindet sich der Silbersee. Ein Baggersee, der zusammen mit einer ehemaligen Flussschlinge des Rheins eine weitläufige Seenlandschaft bildet. An einem künstlich angelegten Sandstrand darf gebadet, gesurft und gesegelt werden. Gern gesehener Snack zur Stärkung: Chips, natürlich.

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