Picasso-Ausstellung 1 Reisepaket
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Menschen stehen vor Picasso Bild in der Fondation Beyeler in Riehen/Basel

Picasso-Ausstellung in der Fondation Beyeler: die Blaue und Rosa Periode

Es ist die spektakulärste Ausstellung des Jahres: Picassos frühe Werke werden in einmaliger Fülle in der Fondation Beyeler gezeigt. 75 Gemälde und Skulpturen aus der Blauen und Rosa Periode sind bis zum 26. Mai zu sehen.

Picasso in Riehen

Picasso verzaubert Basel

Zwei Farben Picasso: Bis zum 16. Juni zeigt die Fondation Beyeler im Schweizer Riehen die spektakuläre Ausstellung „Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode“. Die vier Milliarden Franken schwere Schau präsentiert so umfassend wie nie zuvor das Frühwerk des Jahrhundertkünstlers, darunter Publikumslieblinge, aber auch Picasso-Werke aus Privatbesitz, die seit Jahrzehnten erstmals öffentlich zu sehen sind.

Picassos Werke gehören zu den teuersten der Welt, er brach Tabus wie kein anderer und schuf mit künstlerischer Besessenheit rund 50.000 Kunstwerke. Schon seine frühen Werke (1901 – 1907) wurden Ikonen moderner Kunst. Die dominanten Farbtöne: blau und rosa. Insgesamt 75 spektakuläre Leihgaben sind derzeit in der renommierten Fondation Beyeler im Basler Vorort Riehen zu sehen. Viele stammen aus weltberühmten Museen wie der MoMa New York oder der Tate in London, einige aus privaten Wohnzimmern. Dazu kommen noch über 30 Picassos aus dem eigenen Sammlungsbesitz der Fondation Beyeler, die den Schaffensüberblick bis 1972 erweitern. Es ist DAS Kunsthighlight 2019 und die bis dato hochkarätigste Ausstellung der Fondation Beyeler.

Milliardenschwere Ausstellung

Also selbst für ein Schweizer Spitzenmuseum handelt es sich hier um eine unfassbar kostbare und aufwändige Schau: 4 Jahre Vorbereitung, 14 Millionen Euro Kosten und ein horrender Versicherungswert von 3,5 Milliarden Euro – das hat international Spitzenwert. Manche Bildwerte sind kaum in Zahlen auszusprechen. Was die Schau überhaupt zu einem Ausnahmeereignis macht: In dieser Fülle wird das Frühwerk wohl nie mehr irgendwo zusammenkommen.

Blaue Periode

Nicht unbedingt Wohnzimmermotive. Ausgestoßene gehörten während dieser Phase zu Picassos bevorzugten Motiven. Zu sehen sind Trinkerinnen, Blinde, Bettler und Prostituierte. Alles ausgemergelte, gescheiterte Existenzen. Warum nur so viel Deprimierendes? Picasso selbst war ganz unten. Ausgebrannt und in Trauer. Sein Freund, der spanische Dichter Carles Casagemas, nahm sich aus Liebeskummer das Leben, er selbst hatte nicht genug Einkommen und hungerte. Höhepunkt der Blauen Periode und ein Glanzpunkt der Ausstellung ist das rätselhafte Gemälde „La Vie“ (1903), dass ein letztes Mal seinen Freund Casagemas porträtiert, an dessen Körper sich eine nackte Frau schmiegt.

Rosa Periode

Die Farbsklala belebt sich wieder. Es wird lustvoller, lebensfreudiger. Gaukler, nackte Frauen, Artisten und Akrobaten erscheinen in zarten Rosa- und Ockertönen. Picassos Lieblingscharakter und Alter Ego: der Harlekin. Für den spanischen Ausnahmemaler verkörperte er wie keiner anderer den kreativen, nachdenklichen, sensiblen Künstler. Viele Bilder demonstrieren auch den Scheideweg. Schauen Sie mal genau hin: Das Bild „Acrobate et jeune arlequin“ (1905) mit zwei Gauklern zeigt genau den Übergang von der Blauen zur Rosa Periode. Die Avantgarde späterer Jahre ist noch nicht zu sehen - aber gehen Sie ein paar Säle weiter. Dort hängen spätere Werke des spanischen Meisters. Dank der Freundschaft, die das Ehepaar Beyeler mit dem Künstler verband, besitzt die Fondation eine der weltbesten Picasso-Sammlungen. Noch mehr Farben Picasso.

Fondation Beyeler
Baselstrasse 101
CH-4125 Riehen/Basel

Öffnungszeiten:
Donnerstag - Dienstag 10.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 10.00 - 20.00 Uhr

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