Steiff Museum - Giengen an der Brenz

Der beste Freund des Kindes im Steiff Museum

Sie werden geherzt und gestreichelt, besabbert und geküsst. Manchmal hören nur sie die Tränchen und Sorgen und an einigen Stellen ist das Fell ganz abgeliebt. Steiff-Kuscheltiere begleiten Kinder seit 135 Jahren durch dick und dünn. Im Steiff Museum in Giengen an der Brenz, 30 Kilometer nördlich von Ulm, gibt es ein Wiedersehen mit geliebten Kindheitshelden für die Großen und eine kuschelweiche Welt für die Kleinen.

1880 fertigte Margarete Steiff das erste Kuscheltier in ihrer Näherei: einen Elefanten aus Filz. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Noch heute ist das Unternehmen in Familienhand, man stellt nicht nur Kuscheltiere, sondern auch Baby- und Kinderkleidung her. Im Steiff Museum können Sie dabei sogar live zuschauen. Die Schauwerkstatt ist ein Museum zum Anfassen und Entdecken. Mit geschickter Hand werden hier die Nasen der Bären aufgestickt, Arme und Beine angenäht und Tiere bekleidet. Und schwupps, hat ein neuer Kindertröster und Spielkamerad das Licht der Welt erblickt. Immer dabei: der Knopf im Ohr.

Wenn sich Stofftiere bewegen

Die fertigen Kuscheltiere zeigen mehrere Schaubilder im Museum. Hier reisen Stoffpuppe Frieda und Knopf der Bär durch verschiedene Landschaften. Da tippeln kleine Pinguine hinter ihrer Mama her, Eisbären plaudern auf Eisschollen, Muscheln öffnen und schließen sich im Takt der Musik und Fische schwimmen durch eine bunte Unterwasserwelt. Aber man darf nicht nur zusehen: Im Streichelzoo können die flauschigen Plüschtiere auch angefasst, geherzt und beschmust werden. Wer träumt nicht davon, auf lebensgroßen Kamelen, Elefanten und Pferden aus Plüsch zu reiten? Hier wird dieser Traum war. Ein Foto mit Löwe? Ja bitte!

Historisch Kuscheln

Einen Ausflug in die Vergangenheit bietet dagegen die Ausstellung historischer Teddys und Kuscheltiere. Von den ersten Bären bis zu Plüschserien, inspiriert von Disney-Filmen wie „Das Dschungelbuch“ – hier findet so mancher einen Freund aus der Kindheit wieder. Spätestens der Igel „Mecki“ weckt Kindheitserinnerungen bei den Großeltern. Auch das Geburtshaus von Magarete Steiff kann auf Anfrage besichtigt werden. Die fleißige Frau, die ein Leben lang wegen ihrer Erkrankung an Kinderlähmung im Rollstuhl saß, hat trotz aller Widrigkeiten ein Imperium aufgebaut, das den Spielzeug-Markt revolutioniert und sich immer dem Zeitgeist angepasst hat.

Bärenstarkes Angebot

Auch wenn vor allem Kinder sie lieben – viele Sammler haben sich auf die niedlichen Produkte spezialisiert. Der Steiff-Bär wird in verschiedenen Variationen hergestellt. Zum Beispiel als Karl Lagerfeld-Bär. Mit schwarzer Brille und Anzug. Natürlich gibt es im Museum auch Steiff-Tiere und -Produkte zu kaufen – der Gang durch den Museumsshop ist eine harte Probe für alle, die dem Kindchenschema nicht widerstehen können. Das kleine, weiße Häschen ist doch sooo weich (dank Mohair und Alpaka) und sucht sicher ein Zuhause … Schnell über den Hof in das Bistro Knopf. Dort werden Bären-Nuggets mit Pommes und Nudeln in Bärenform serviert. Schmeckt natürlich so, wie das ganze Museum ist: bärenstark!

Adresse Steiff Museum Giengen an der Brenz
Margarete-Steiff-Straße 1, 89537 Giengen an der Brenz

Öffnungszeiten Steiff Museum Giengen an der Brenz
täglich 10.00 - 18.00 Uhr

Reisepakete werden geladen