Sehenswürdigkeiten II Schwerin

Paulskirche: Auf der höchsten Erhebung westlich des Pfaffenteichs, die durch Aufschüttung noch vergrößert wurde, erfolgte am 29. Juni 1863, dem Tag des Apostel Paulus, die Grundsteinlegung. Am gleichen Tag des Jahres 1869 wurde die Kirche eingeweiht. Das Gotteshaus ist eine auf kreuzförmigem Grundriss errichtete 3-schiffige lichte Halle mit Querschiff und tiefem Chor mit gotischen Bau- und Ausdrucksformen. Die restaurierte Orgel mit 31 Registern auf 2 Manualen und Pedal ist ein Werk des Wismarer Orgelbauers Friedrich Friese, das dreiteilige Altargemälde schuf Karl Gottfried Pfannschmidt.

Schleifmühle: Rekonstruierte Steinschleiferei aus dem 18. Jahrhundert, funktionstüchtige Wassermühle, die als technisches Denkmal und Museum besichtigt werden kann. Wenn das Wehr geöffnet wird, und sich das Wasserrad mit seinen fast 4,5 Metern Durchmesser langsam in Bewegung setzt, beginnen die über die hölzerne Mechanik angeschlossenen Geräte im Innern mit dem Trennen und Polieren von Granitsteinen. Dicke, ungezahnte Eisen in einem Sägewagen schneiden sich langsam durch einen 60 cm hohen Granitblock und lassen die Besucher die Atmosphäre einer historischen Steinschleiferei nachempfinden.

Zippendorfer Strand: Der Fuß- und Radweg von der Stadt kommend führt Sie, beginnend am Schweriner Schloss, durch den Schlossgarten, den direkt an der Uferzone des Schweriner Sees gelegenen Franzosenweg entlang, vorbei an Wald und Wasserflächen sowie dem Zoo, direkt an den Zippendorfer Strand. Sonnenhungrige Schweriner und ihre Gäste zieht es bereits mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres an den innerstädtischen Strand, der sowohl zum Verweilen, als auch zu sportlicher Betätigung einlädt. Ob auf dem fest installierten oder auf provisorischen Feldern - Beach-Volleyball steht hoch im Kurs. Die traditionelle Strandpromenade präsentiert sich - ebenso wie zahlreiche hier gelegene Villen - in neuem Gewand und lädt zum Baden und Bummeln, zu Sport und Spiel und bei einem vielfältigen gastronomischen Angebot zum Verweilen ein.

Kaninchenwerder: Bewaldete Insel im Schweriner See. Beliebtes Ausflugsziel mit Wanderwegen. Naturschutzgebiet. In besonders strengen Wintern, wenn der Schweriner Innensee vollständig zugefroren ist, bietet Kaninchenwerder ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, die auf ihrem Weg über das Eis die Silhouette der Stadt Schwerin genießen können.

Schweriner Fernsehturm: 1957 wurde mit dem Bau des 136 Meter hohen Turms sowie des 273 Meter hohen Stahlrohrmastes begonnen. Zu Beginn des Jahres 1964 wurde der Funkbetrieb aufgenommen, am 1. Juli des Jahres eröffnete das legendäre "Turmcafé", von dem aus man in einer Höhe von 101 Meter einen traumhaften Blick über die Stadt mit ihrer seen- und waldreichen Umgebung genießen kann.

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