Rovinj-Infos kompakt (Adria)

Euphemias Meer-Blick bedeutet schönes Wetter

Am schönsten ist es, sich der mediterranen Perle an der Küste Istriens über das Wasser zu nähern. Der Adria, die das Schicksal der Stadt immer bestimmt hat, zeigt Rovinj (rund 14.000 Einwohner) seine schönste Seite. Das Meer hat die Bewohner seit Urzeiten aus den reichen Fischgründen ernährt, hat der Stadt Freunde und Feinde, Reichtum und Ruin gebracht.

Über das Meer kam auch die hl. Euphemia: In einer rauen Sturmnacht verschwand sie aus Konstantinopel und wurde in der Morgendämmerung des 13. Juli 800 in ihrem weißen Marmorsarkophag von den Fischern von Rovinj am Ufer aufgefunden. Ob Legende oder nicht, die hl. Euphemia ist bis auf den heutigen Tag die Schutzpatronin der Stadt. Seit 1677 gibt sie wichtige Orientierungshilfen für den Alltag, für jedermann gut sichtbar. Vom Glockenturm, aus 60 Metern Höhe, zeigt sie an, woher der Wind weht. Schaut sie ins eigene Land, so wird das Wetter schlecht, schaut sie aufs Meer hinaus, dann wird das Wetter gut.

Das stark venezianisch und unübersehbar italienisch geprägte Städtchen (30 Prozent der Einwohner sind Italiener) besitzt einige vorzeigbare Fotoobjekte: am Hafen der Rote Uhrturm, der barocke Balbi-Bogen von 1680 an der Stelle des früheren Stadttors, das Rathaus aus dem 17. Jahrhundert und auf dem Hügel die Kirche der hl. Euphemia. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick über das Wasser und auf die der Stadt vorgelagerten 14 Inseln.

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