Halbinseln Rügens

Jasmund ist eine Halbinsel im Nordosten der Insel Rügen. Im Ostteil der Halbinsel wurde 1990 der etwa 30 Quadratkilometer große Nationalpark Jasmund angelegt. Bekannt ist die Halbinsel vor allem wegen ihrer Kreidefelsen. Darüber hinaus prägen eiszeitliche Ablagerungen das Landschaftsbild. Senken werden häufig von kleineren Seen eingenommen. Der markanteste Kreidefelsen ist der 119 Meter hohe Königsstuhl. Die Wissower Klinken, eine weitere bekannte Kreideformation, rutschten am 24. Februar 2005 fast vollständig ins Meer ab, so dass von dieser Attraktion nur noch wenig übrig blieb.

Mönchgut ist eine 29,44 Quadratkilometer große Halbinsel im Südosten von Rügen. Sie trennt den Greifswalder Bodden von der Ostsee. Auf Mönchgut liegen die Badeorte Göhren, Baabe, Lobbe, Middelhagen, und Thiessow; die Halbinsel ist Teil des Amts Mönchgut-Granitz. Das Mönchgut gehört zum Biosphärenreservat Südost-Rügen. Der Name stammt von den ersten überlieferten Siedlern, die Mönche des Klosters Eldena bei Greifswald waren. Sie schotteten die Halbinsel ab 1252 durch den Mönchsgraben vom Rest Rügens ab und errichteten so etwas wie eine Mönchsrepublik. Die Halbinsel besteht aus mehreren Landzungen wie dem Reddevitzer Höft, dem Kleinen und Großen Zicker. Bei Göhren kann man den "Buskam", einen der größten Findlinge besichtigen. Die Halbinsel ist reich an Hünengräbern. In Göhren liegt auch die Endstation der dampfbetriebenen Schmalspurbahn "Rasender Roland".

Wittow, die nördlichste Halbinsel Rügens, wird durch die Ostsee im Norden und Osten, dem Wieker Bodden im Westen und dem Großen Jasmunder Bodden im Süden und Osten begrenzt. Eine schmale Landverbindung gibt es nur über die schmale Nehrung der Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Sie ist aber auch über die Autofähre beim Wieker Ortsteil Wittower Fähre zu erreichen. Im Westen der Halbinsel befindet sich die Halbinsel Bug. Die Hauptorte der Insel sind Dranske, Wiek und Altenkirchen. Ein Teil der Halbinsel liegt im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Der nördlichste Punkt der Halbinsel, das Kap Arkona, ist auch der nördlichste Punkt von Mecklenburg-Vorpommern. Die Halbinsel wird geprägt durch die Steilküste im Norden und der flachen Boddenlandschaft im Süden.

Zudar ist eine zur Insel Rügen gehörende, stark gegliederte Halbinsel. Sie ist etwa 18 Quadratkilometer groß und befindet sich zwischen dem Rügischen Bodden (dem Nordteil des Greifswalder Bodden) und dem südwestlichen Eingang des Strelasundes. Die Verbindung der Halbinsel zu Rügen ist an der schmalsten Stelle 900 Meter breit. Im Osten der Halbinsel wird mit 25 Meter ü. NN der höchste Punkt erreicht. Ortsteile der Insel Zudar sind Foßberg, Glewitz, Grabow, Losentitz, Maltzien, Poppelvitz und Zicker. Die Glewitzer Fähre- zweitwichtigste Verbindung zwischen Rügen und dem Festland nach der festen Strelasundquerung verkehrt zwischen Stahlprode und dem Zudar. Auf der Halbinsel befindet sich der südlichste Punkt Rügens, Palmer Ort.

Reisepakete werden geladen