Vogtland 1 Reisepaket
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Vogtland

Urlaub im Vogtland: Musik liegt in der Luft

Einzigartige Landschaft, heilende Quellen, weltbekannter Musikinstrumentenbau, zauberhafte Plauener Spitze, die modernste Großschanze Europas, gigantische Brücken und natürlich die gastfreundlichen Vogtländer selbst stehen für die Region.

Vogtland, Urlaub in Sachsen

Musik liegt in der Luft: Urlaub im Vogtland

"Es grünt so grün, wenn Vogtlands Blüten blühen..." - so könnte eine Abwandlung der berühmten Musicalmelodie lauten, wenn die klingende Ferienregion im Südwesten Sachsens besungen werden soll. Allein rund 70 Orte im Vogtland tragen das Wörtchen grün im Namen. Einzigartige Landschaftsvielfalt, heilende Quellen, weltbekannter Musikinstrumentenbau, zauberhafte Plauener Spitze, die modernste Großschanze Europas, gigantische Brücken und natürlich die gastfreundlichen Vogtländer selbst stehen für eine Region, die deutschlandweit ihresgleichen sucht. Unter dem Motto Gesellig- Aktiv- Gesund gibt es Urlaubsangebote in vielen Facetten.

Der Landschaftsname Vogtland (terra advocatorum) geht auf die im 11. bis 16. Jahrhundert hier herrschenden Vögte von Weida, Gera und Plauen zurück. Um 1180 wurden die Herren von Weida mit der Stellung und dem Titel eines Vogtes (advocatorus) von Kaiser Friedrich I. Barbarossa betraut. Bei der Teilung des Stammhauses Weida in die Häuser Gera und Plauen wird der Titel übertragen. Die Vogtlinien handeln lange Zeit gemeinsam. Sie treten den Wettinern durchaus als gleichberechtigte Partner gegenüber und im Jahr 1254 taucht der Begriff Vogtland erstmals in der Geschichtsschreibung auf. Der Bündnisvertrag von 1254 der Vögte mit dem Markgrafen Heinrich von Meißen zeigt, dass sich die Vögte als eigenständige Territorialherren betrachten. Die Vögte von Weida, Gera und Plauen gaben dem Land den Namen. Sie erhielten von Kaiser Barbarossa landesherrliche Befugnisse, die sonst nur Markgrafen bekamen, z. B. die oberste Gerichtsbarkeit und das Lehensrecht. Mit Heinrich VI. von Plauen endete 1563 die Herrschaft der Vögte, nachdem dieser das 1559 an den Kurfürsten von Sachsen verpfändete Land nicht mehr einlösen konnte. Das Vogtland ist seit 400 Jahren kein selbständiges politisches Gebilde mehr. Der Begriff hat sich jedoch mit erstaunlicher Zähigkeit erhalten und wird mit großer Selbstverständlichkeit im tagtäglichen Leben verwendet.

Wenn man im Vogtland unterwegs ist und auf die Sprache der Einheimischen achtet, wird man feststellen, dass es hier keine einheitliche Mundart gibt. Das Vogtländische gliedert sich in vier Untermundarten, die sich mehr oder weniger deutlich voneinander abheben, was man am Beispiel des Wortes Tannenzapfen erkennen kann:

Das Kern- oder Mittelvogtländisch (im Dreieck Mühltroff - Treuen - Oelsnitz; Begriff: Tannenzapfen = "Zeschen").

Das Nord- oder Untervogtländisch (längs der Städtereihe Reichenbach - Mylau - Netzschkau-Elsterberg - Pausa; Begriff: Tannenzapfen = "Tannezapfm").

Das Ostvogtländisch (Im Raum des Göltzschtales von Falkenstein bis Lengenfeld; Begriff: Tannenzapfen = "Kusteln").

Das Obervogtländisch (eine Übergangsform zwischen dem Nordbayrischen und Kernvogtländischen, südlich der Linie Werda - Oelsnitz - Bobenneukirchen und Schöneck; Begriff: Tannenzapfen = "Bätz").

Begründet ist dies in den unterschiedlichen Besiedelungsstämmen. Zum einen siedelten im 7. und 8. Jahrhundert Sorben im Gebiet und zum anderen im Zuge der hochmittelalterlichen Ostsiedlung im 11. und 12. Jahrhundert Slawen und Deutsche aus Franken, Thüringen und Sachsen. Zahlreiche Bücher in vogtländischer Mundart lassen den Leser schmunzeln, Trachten- und Mundartgruppen pflegen den Erhalt der "vogtländischen Sprache"

Vogtland Arena- Klingenthal

Im Winter 2006/2007 hat sich die neue Großschanze in der Vogtland Arena Klingenthal erstmals nach fast dreijähriger Bauzeit Besuchern, Wintersportfreunden und der Skisprung- Weltelite in ihrer ganzen Schönheit und in hervorragender Funktionalität präsentiert. Die modernste und sicherste Sprungschanze Europas steht als Deutsch-Tschechisches Wintersportzentrum gleichzeitig für ein einzigartiges Konzept des Zusammenwachsens Europas an der Nahtstelle zwischen Ost und West.

Der Vogtlandkreis als Bauherr und Eigentümer hat damit eine ganzjährige Trainings- und Wettkampfschanze von außergewöhnlicher Architektur und Symbolkraft geschaffen, an der die über 100-jährige Wintersporttradition in Klingenthal und Kraslice fortgesetzt wird. Zu den Highlights ab 2007 zählen A- und B-Weltcups in der Nordischen Kombination und im Spezialsprunglauf. Zahlreiche Nationalteams haben sich zum Training angesagt.

Diese innovative Wintersportanlage inmitten der traumhaften vogtländischen Wälder muss man einfach gesehen und erlebt haben. Im Tal, an den Zuschauertribünen, steigen Besucher in bequeme Liftkabinen mit höchstem Komfort und überwinden dann gleitend, einen phantastischen Ausblick genießend, einen Höhenunterschied von über 100 Metern. Nicht nur das Anlaufbauwerk, das Sprungrichtergebäude, der Aufsprunghang sowie die Auslaufzone sind als geschlossenes architektonisches Ensemble eine Augenweide - 35 Meter über den grünen Baumwipfeln fühlt man sich in der gläsernen Aussichtskapsel wie in einem Luftschiff. Weit schweift der Blick von hier aus nicht nur über vogtländische Wälder und Höhen, sondern auch ins Böhmische und ins Erzgebirge hinein.

Adresse Vogtland Arena Klingenthal
Falkensteiner Str. 133, 08248 Klingenthal

Öffnungszeiten Vogtland Arena Klingenthal
Täglich 10.00 - 17.00 Uhr

Musikwinkel Vogtland

Das sächsische Vogtland kann auf eine beeindruckend lange Tradition im Instrumentenbau zurückblicken. In Markneukirchen, Klingenthal und den Orten ringsherum werden bereits seit dem 17. Jahrhundert Orchesterinstrumente für den Weltmarkt gefertigt. Vogtländische Geigen, Bässe, Meistergitarren, Akkordeons, Zithern, Saxofone, Gamben und Mundharmonikas spielen bis heute in den besten Ensembles der Welt.

Die nahe Grenze zu Tschechien gab der Ansiedlung dieses einzigarigen Handwerks den entscheidenden Impuls. Im Dreißigjährigen Krieg floh ein protestantischer Geigenbauer aus Böhmen ins evangelische Vogtland und begründete die große Instrumentenbauer-Ära. 1677 waren es schon so viele Meister der Töne, dass sie in Markneukirchen eine Innung ins Leben riefen. Eine Tafel an der Nicolaikirche im Ortszentrum erinnert daran.

Vor dem Ersten Weltkrieg kamen stolze 80 Prozent der abendländischen Musikinstrumente aus dem Vogtland, in Markneukirchen gab es mehr als ein Dutzend Millionäre. Die prachtvollen Fassaden der Neobarock- und Jugendstilvillen sind bis heute Zeugnis der guten alten Zeit. Damals gehörten sie Händlern, die den weltweiten Vertrieb der Instrumente organisierten. "Fortschicker" nannten die Instrumentenbauer sie verächtlich. Denn nicht die fleißigen Tüftler und Friemler, sondern sie waren es, die das große Geld machten und irrsinnige Gewinne einheimsten.

Um den Export in die Vereinigten Staaten zu vereinfachen, unterhielten die USA sogar eine Konsular-Agentur in Markneukirchen. Besonders Geigen waren gefragt, nicht zuletzt dank eines Etikettenschwindels: Man vermarktete sie unter dem Fantasienamen "Andreas Morelli". Klang nach Stradivari und legendären italienischen Meistern. 1943 wappneten sich dann 16 mutige Meister gegen die Fortschicker. Eine Einkaufs- und Vertriebsgenossenschaft wurde gegründet, die Migma (Musikinstrumenten-Handwerker-Genossenschaft Markneukirchen).

Kein Krieg, keine Weltwirtschaftskrise und auch nicht der Sozialismus taten dem Erfolg der vogtländischen Instrumente Abbruch. Der große Einschnitt kam erst mit der Wende und der Währungsumstellung. Westliche Grossisten zogen osteuropäische und asiatische Billigware vor. Der Weltmarktanteil der Vogtländer schmolz auf 1,5 Prozent zusammen. Rund 5.000 Stellen wurden im Musikinstrumentenbau abgebaut. Besonders betroffen waren industrielle Fertigungen und Großbetriebe.

Nicht zuletzt dadurch gewannen die kleinen und mittleren Meisterbetriebe wieder an Bedeutung. Das Handwerk, das meist innerhalb der Familie von Generation zu Generation weiter gegeben wird, kann man aber auch akademisch erlernen - im Studiengang Musikinstrumentenbau in Markneukirchen. Das Studium gehört zur Fachhochschule Chemnitz und ist weltweit einmalig. Ein Fünftel der Studenten kommt aus dem Ausland.

Übrigens: Auch das von Einsatzfahrzeugen der Polizei und Feuerwehr bekannte Martinshorn heißt so, weil Max B. Martin es entwickelt hat - 1932 in Markneukirchen.

Freizeitpark Plohn- Lengenfeld

Freizeitpark Plohn: Von Dinoland bis Westernstadt

Der Freizeitpark Plohn war tatsächlich der erste in den neuen Bundesländern. Ganze acht Themenwelten mit über 80 Attraktionen begeistern die Besucher, darunter sechs Achterbahnen und Deutschlands wildeste Holzachterbahn. Im vogtländischen Lengenfeld finden alle Altersklassen Lieblingsplätze, auch Fans von Tiergehegen und lebensechten Dinosauriermodellen.

1996 eröffnet, liegt das Vergnügungsareal idyllisch im Naturschutzgebiet der Plohnbachaue, umgeben von Wiesen und Wäldern. Damit sich vom Senior bis zum jüngsten Besucher auch alle im Freizeitpark Plohn wohlfühlen, wurde ein bunter Mix aus Wildgehegen, rasanten Fahrattraktionen und lauschig-grünen Plätzen geschaffen. Was es so alles gibt im Freizeitpark Plohn? Also, da wären die Westernstadt und der Japanische Garten mit seinen beliebten Funny-Boats. Wer ein bisschen mehr Adrenalin mag, setzt sich in die Drachenschaukel oder Wildwasserbahn. Hier steht eine spektakuläre Schussfahrt durch die Teufelsmühle an. Dicke Zottelkerle und flotte Hirsche gibt es derweil im Bison- und Damwildgehege zu bewundern. Und einmal auf dem Rücken der Kinderachterbahn Raupe, werden die kleinen Passagiere so schnell nicht mehr rauswollen.

Märchenwald mit sprechenden Zauberbäumen

Märchenhaft und faszinierend geht es im Märchenwald weiter. Ob Hänsel und Gretel, Rumpelstilzchen oder der gestiefelte Kater - hier fühlen sich Kinder im Nu in Grimms Märchenwelt versetzt. Zu erleben sind sprechende und bewegliche Figuren in wunderschönen Märchenhäuschen. Vor dem Betreten des Märchenwaldes begrüßt unser Plohni im Zauberbrunnen jeden Gast in echt vogtländischer Mundart. An einem kleinen Keyboard kann man sein musikalisches Talent testen. Aber Vorsicht! Spielt man gar zu falsch, erhält man von Plohni eine kalte Dusche.

Dinoland mit Floßfahrt durch die Urzeit

Wer noch keine echten Saurier gesehen hat, sollte unbedingt eine Floßfahrt durch die Urzeit wagen. Vorbei an gewaltigen Dinos geht es zum Urzeitdorf. Hier darf in den Steinzeithöhlen nach Herzenslust getobt werden. Fred Feuerstein nimmt derweil die Jüngsten in seinem lustigen Steinzeit-Mobil mit auf Reisen. Allerlei spannende Begegnungen mit Mammuts, Urzeitmenschen, dampfenden Feuerkrater und, huch, auch Kannibalen-Snacks ...

Zeit für Action? Die Holzachterbahn "El Toro" mit ihren 725 Metern Länge ist die wildeste Holzachterbahn Deutschlands. Auch nicht verpassen sollten Sie die Holzmichl-Villa. Deutschlands größtes und verrücktestes Baumhaus lädt Jung und Junggebliebene zum Klettern ein. Bei so vielen Abenteuern kommt der kleine Hunger bestimmt. "Mollis Schlemmerhütte", "Forellenhof", "Kannibalen-Snack", "Buffalo Bills Salon" und einige Lokalitäten mehr verwöhnen Sie mit wirklich allem, was das Herz begehrt.

Neu seit 2019: Auf explosiver Fahrt

Seit 18. Mai 2019 brachte "Dynamite" eine echte Deutschlandpremiere ins Vogtland. Mit Deutschlands erstem Big Dipper Coaster geht es auf eine bis zu 40 Meter hohe und 500 Meter lange hochexplosive Fahrt inklusive Looping, Helix, Schrauben und dem Gefühl von Schwerelosigkeit.

Adresse Freizeitpark Plohn
Rodewischer Str. 21, 08485 Lengenfeld

Öffnungszeiten Freizeitpark Plohn
Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie hier.

Schaubrauhaus- Erlbach

Das kleine, reizvoll gelegene Erlbach im oberen Vogtland ist ein wahres Wanderparadies. Mit seinen Ortsteilen Eubabrunn, Gopplasgrün und Wernitzgrün bietet es auf Höhenlagen zwischen 550 bis 800 Metern hervorragende Aussichtspunkte, rustikale Rastplätze und Wanderrouten für jeden Konditionstyp. Ganz gleich, ob Sie auf dem Vogtland Panorama Weg oder auf Bergwegen entlang der deutsch-tschechischen Grenze wandern, ob Sie sich auf eine Tour durch das Eubabrunner Tal, die romantische Landesgemeinde oder Wernitzgrün begeben, es führen über 100 Kilometer gut ausgebaute Wanderwege ans Ziel.

So schön ruhig Erlbach auch liegt - verschlafene Provinz ist es deswegen noch lange nicht. Aufführungen im vogtländischen Freilichtmuseum Eubabrunn oder Riedelhof gehören zu den großen Kulturtipps. Ebenso wie das beliebte Festival "Gitarre und Natur". Die Lokalhelden an der Südspitze Sachsens heißen "Original Schwarzbach Musikanten" oder "Streichergruppe Erlbach" und wissen in der Heimat eine große Fanschar hinter sich. Das Besondere ihrer Konzerte: Die Orchesterinstrumente sind in eigener Werkstatt oder einer der vielen ruhmreichen Musikwinkel-Firmen hergestellt. Erlbach wurde zudem als erster familienfreundlicher Ort Sachsens zertifiziert. Kinder sollten unbedingt mal den fantastischen Abenteuerspielplatz ausprobieren!

Derweil die Kleinen dort toben, kann der männliche Familienpart ja frohlockend gen Erlbacher Schaubrauhaus weiter ziehen. Die südlichste Brauerei Sachsens besteht bereits seit 1563. Neben den Spezialitäten der Gaststätte, dem Treberbrot, dem Gebackenen im Bierteig und "Gebackenen Kleeß" ist natürlich das naturtrübe, untergärige "Erlbräu" das wichtigste im Sortiment. Brauanlage und Schankraum sind direkt miteinander verbunden und so steigt der appetitliche Geruch von Hopfen und Malz sofort in die Nase. Eine Führung zur Kunst des Brauens im Allgemeinen und in Erlbach im Besonderen sollte man bei der Gelegenheit gleich mitnehmen. 440 Jahre Tradition - da gibt es schließlich viel zu erzählen. Mitnehmen können Sie auch schöne (bierselige) Mitbringsel für daheim - der Dorfladen nebenan bietet alles, vom Hausgebrauten bis zum Treberbrot.

Freilichtmuseum Eubabrunn- Erlbach

Heute schon gebuttert? Ein Mitmach-Freilichtmuseum

Was früher ging, geht heute erst recht - oder noch immer: Melken, Buttern, Schnitzen und Kerzen selbst machen. Im Freilichtmuseum Eubabrunn ist Experimentieren schwer erwünscht. In gepflegten Holz-und Fachwerkhäusern und Höfen des 18./19. Jahrhunderts, mitten im grünen Vogtland.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen?

Kühlschränke und Packungsbutter - moderner Mumpitz. Das Frischeste bekommt in Eubabrunn, wer sich die Hände schmutzig macht: beim Melken und Buttern. Wer es lieber Kuh-frei mag, kann schnitzen oder Kerzen selbst machen. Oder mit dem Waschbrett waschen. Auch Entspannen geht: Bei Live-Musik oder einer Runde in der Postkutsche. Sattgrüne Felder und Wälder bietet das Vogtland dafür genug, Grillenzirpen inklusive. Sollte das selbst gebackene Brot nach so viel Action schnell aufgefuttert sein, kein Problem. Die Gaststätte ‚Grünes Tal‘ hat außer montags täglich geöffnet.

"Echt? Das hätte ich nicht gedacht!"…

… ist ein Satz, den Besucher oft verlauten lassen. Die Hygiene der Landmenschen soll früher besser gewesen sein als die eines Stadtmenschen heute? Schreiben ging auch ganz ohne Computer - und ohne Stifte? Wahnsinn! Oder: Wie viele Schritte sind es vom wolligen Schaf zum Wollpullover? Es gibt viel zu lernen zwischen Wiesen, Schilf und Heuballen. Zu viel? Wer möchte, kann direkt bleiben, denn: Das Museum bietet ein freiwilliges ökologisches Jahr an.

Adresse Vogtländisches Freilichtmuseum Eubabrunn:
Waldstraße 2 A, 08258 Markneukirchen OT Eubabrunn

Öffnungszeiten Vogtländisches Freilichtmuseum Eubabrunn:
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Harmona Akkordeon- Klingenthal

Harmona Akkordeon: Älteste Akkordeon-Manufaktur der Welt

Seit 1852 werden in Klingenthal von der Firma Harmona „Weltmeister“-Akkordeons gefertigt. Die Anregung hierzu gab der Musikinstrumentenhändler Wilhelm Rudolf Glier, der 1829 eine Mundharmonika von einer Geschäftsreise mit in seine Heimatstadt brachte.

1852 fand die aus der Mundharmonika hervorgegangene Hand- oder Ziehharmonika Eingang in die schon länger existierende Musikinstrumentenherstellung im Klingenthaler Raum. Viele Millionen Akkordeons wurden im idyllischen Vogland gebaut, um in allen fünf Erdteilen Musikanten und Zuhörer zu erfreuen, weshalb Klingenthal zum Begriff wurde, der weltweit gleichbedeutend ist mit vorzüglichem Akkordeonbau.

Von Beginn an leisteten die Klingenthaler Akkordeonbauer wichtige Beiträge zur konstruktiven und spieltechnischen Weiterentwicklung der Zungeninstrumente sowie durch die große Nachfrage auch zur Verbesserung ihrer Fertigungsverfahren.

Seit 1992 führt die HARMONA Akkordeon GmbH die traditionsreiche Herstellung und den Vertrieb von Akkordeons, Mundharmonikas und Harmonikas in Klingenthal fort. Seitdem wurde ein erheblich optimierter Fertigungsablauf verbunden mit neuen Fertigungsverfahren eingeführt und dadurch die Produktqualität auf höchstes Niveau gebracht. Die Materialauswahl orientiert sich dabei an den besten Werkstoffen, welche für Bau, Funktion und Klang eines Akkordeons verfügbar sind.

Akkordeons aus Klingenthal stehen für Lernzwecke, für Freizeit-, Hobby- und Orchesterspiel sowie für solistische Ansprüche im Angebot. Verschiedene länderspezifische Bauformen für Folklore vervollständigen die Produktpalette.

Adresse HARMONA Akkordeon GmbH
Markneukirchner Str. 44/46, 08248 Klingenthal

Öffnungszeiten HARMONA Akkordeon GmbH
Montag - Donnerstag 6.30 - 15.45 Uhr, Freitag 6.30 - 12.45 Uhr

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