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Pärchen am Strandaufgang in Swinemünde

Kurzurlaub in Swinemünde: Die Stadt auf den drei Ostseeinseln

Swinemünde ist ein wunderschönes und ungewöhnliches Seebad auf den Inseln Usedom, Wolin und Kaseburg am Stettiner Haff. Der Ort nimmt den etwa drei Kilometer breiten Landstreifen der Insel Usedom, sowie den Westzipfel der Insel Wolin ein.

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Swinemünde-Urlaub

Swinemünde: Die Stadt auf den drei Ostseeinseln

Swinemünde ist ein wunderschönes und ungewöhnliches Seebad auf den Inseln Usedom, Wolin und Kaseburg am Stettiner Haff am Südufer der Ostsee. Swinemünde bildet einen eigenen Stadtkreis in der polnischen Wowoidschaft Westpommern und nimmt den östlichen etwa drei Kilometer breiten Landstreifen der Insel Usedom, der 1945 polnisches Staatsgebiet wurde, sowie den Westzipfel der Insel Wolin ein. Der Stadtkern wird im Osten von der Swine begrenzt, die die Inseln Usedom und Wolin voneinander trennt.

Schon seit 1857 bestanden Dampfschiffverbindungen nach Ostpreußen, Bornholm und Kopenhagen. Mit der Gründung des See- und Solebades Swinemünde wurde im Juli 1824 die erste offizielle Badesaison eröffnet. Von Beginn an stammte die Hälfte aller Badegäste aus Berlin.

Im Stadtzentrum westlich der Swine auf der Usedomer Seite sind noch einige Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten. Darunter befinden sich das alte Rathaus, das jetzt das Museum für Hochseefischerei beherbergt, sowie die frühere Christuskirche die allerdings 1881 vollständig neugotisch umgebaut und erweitert wurde. An das Zentrum schließt sich der Kurpark mit dem Kurviertel und der Strandpromenade an. Der östlich der Swine auf der Insel Wolin gelegene, in preußischer Zeit im Jahre 1857 fertig gestellte Leuchtturm ist mit 68 Metern der höchste an der Ostsee.

Zwischen den beiden Stadthälften besteht eine Fährverbindung über die Swine mit dichter Taktfolge. Über Wolin führen eine Fernverkehrsstraße und eine Eisenbahnlinie in das rund 100 Kilometer entfernte Stettin. Am 21. Dezember 2007 wurde im Rahmen von Polens Beitritt zum Schengener Abkommen auch die "grüne Grenze" zum deutschen Teil der Insel Usedom geöffnet und die Kontrollen an den Grenzübergängen eingestellt. Seitdem sind auch beide Grenzübergänge für den allgemeinen Straßenverkehr freigegeben.

Vom Stadtteil Warszów auf Wolin aus bestehen Fährverbindungen nach Ystad, Trelleborg und Malmö in Schweden sowie nach Kopenhagen und Rønne in Dänemark.

Geschichte Swinemünde

Swinemünde lag in früherer Zeit abgelegen von der Ostsee, circa eine Viertelstunde entfernt. Am Strand standen kleine Hütten aus Holz, in denen die Badegäste Stühle und Bänke vorfanden. Ideal zum Ablegen der Kleider. Der Strand war nach Geschlechtern getrennt. Die Herrschaften brachten nicht selten ihre Dienerschaft mit, die jedoch auch in Swinemünde gemietet werden konnte. Sie standen bereit, Gästen beim Baden behilflich zu sein, entlohnt - oftmals nur mit einem kleinen Geschenk - am Tag der Abreise. Pferdekutscher boten den Badewilligen ihre Dienste feil. In den Abendstunden ging man spazieren, amüsierte sich im Gesellschaftshaus und besuchte das Theater.

Angesteckt von Bestrebungen bereits bestehender Seebäder, entdeckten geschäftstüchtige Swinemünder das Wirtschaftspotential der Stadt. Badetreiben war in den Gründungsjahren dem Geldadel vorbehalten. Wohlhabende Stettiner und Berliner investierten in den Ort. Schon im Jahre 1823 konnte von den Mitgliedern des Bürgervereins eine "Seebadeanstalt auf Aktien" gegründet werden. 1824 etablierte sich die erste Badedirektion. Der Charme eines Seebades entstand. Die zweite Sommerhälfte galt als die geeignete Zeit des Jahres für die Sommerfrische an der See. In der Badesaison 1825 besuchten bereits 389 Badewillige die Stadt. Der Aufschwung war nicht zu übersehen. Immer mehr Familien nahmen ganzjährig Quartier. So auch die Familie Fontane aus der Mark Brandenburg.

Frühzeitig zeigten Swinemünder Kaufleute und Stadtverordnete Interesse an einem Eisenbahnanschluss. Neben dem Bau der Verbindung Swinemünde - Stettin entstand 1876 die Strecke Ducherow - Swinemünde. Die ursprünglich errichtete Drehbrücke über die Peene bei Karnin wurde 1933 durch die - zur damaligen Zeit - größte Eisenbahnhubbrücke Europas ersetzt. In den letzten Kriegstagen des Aprils 1945 fand die Eisenbahnverbindung Swinemünde - Ducherow ein jähes Ende. Auf Befehl sprengten deutsche Truppen die Überbauten von der Insel zum Festland. Bis heute besteht eine Bahnverbindung nur über Stettin. Zahlreiche Initiativen zum Wiederaufbau der Eisenbahnquerung bei Karnin scheiterten bislang.

Achtung: Mit dem Auto kann man nicht über die Grenze fahren. Von der deutschen Inselseite in Ahlbeck geht es zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu den polnischen Inselnachbarn.

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