Bruneck

Das malerische Bruneck ist Herz und Seele des grünen Pustertales, nicht nur dank seiner zentralen Lage: Nach Süden hin zieht sich das Gadertal in die Bergwelt der Dolomiten, nach Norden mündet das stille Ahrntal in die Gletscherwelt der Zillertaler Alpen. Eine kleine große Welt, so bunt wie die Jahreszeiten und mit einem schier unerschöpflichen Freizeit- und Erholungsangebot. An 365 Tagen im Jahr locken hier zahllose, naturgegebene Erholungs- und Sportmöglichkeiten sowie die beliebten wie erfolgreichen sportlichen und kulturellen Veranstaltungen und Events.

Volkskundemuseum Dietenheim: Das Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde ist ein Museum unter freiem Himmel, das mit zwei Dutzend originalen Gebäuden vergangene Lebensformen anschaulich zeigt. Herzstück des Museums ist der Ansitz Mair am Hof, erbaut zwischen 1690 und 1700 von den Freiherren von Sternbach anstelle eines alten Maierhofes der Görzer Grafen. Das Herrenhaus beherbergt Hausrat und Gerät, Zeugnisse der Volkskunst und der Volksfrömmigkeit.

Schloss Bruneck: Von welcher Seite man sich auch der Stadt nähern mag, immer erblickt man zuerst die schöne, große Bischofsburg, Schloss Bruneck. Sie liegt auf einem leicht zugänglichen Hügel über der Stadt und sieht auf die Häuser der Altstadt herab, als müsste sie noch immer über Leben und Sicherheit der Bürger wachen. Der Haupteingang in das Schloss ist das Südportal, das einst über eine Zugbrücke erreicht wurde. Der Innenhof des Schlosses: Im halben Rundturm führt die Treppe in die oberen Räume. Im rechten Trakt liegen die Fürstenzimmer, im linken die Wohnung des Verwalters und ursprünglich auch des Personals.

Stadtgasse: Die Hauptgeschäftsstraße Brunecks wird zu beiden Seiten von malerischen Häusern, die teilweise noch alte Fresken zeigen, eingesäumt; beachtenswert sind die unterschiedlichen Giebelkonstruktionen. Die Häuser der Stadtgasse sind ausschließlich Wohnhäuser, in denen in manchen Stockwerken und im Parterre Kaufläden und Gastbetriebe untergebracht sind.

Erdpyramiden in Percha: Vor einigen hundert Jahren entstand durch ein Unwetter ein Erdrutsch, der den damals bestehenden Karrenweg zwischen "Thalerhof" und Aschbach unterbrach. Es wäre leicht gewesen, die Abbruchstelle mit Erde aufzufüllen, doch dies tat niemand, da es keine wichtige Verbindung war. Im Jahre 1882 kam es wieder zu einem großen Unwetter und es bildete sich ein großer Graben. Durch wiederholtes Abschwemmen und Auswaschen der Seitenhänge blieben die lehmhaltigen Säulengebilde mit den darauf liegenden Steinen stehen. Diese Erdpyramiden verändern sich ständig, besonders im Winter und Frühling bilden sich immer wieder neue Säulen: Die Erosionszone liegt in einer Höhe von 1.550 bis 1.750 Metern und bildet das bedeutendste Erdpyramidenvorkommen des Pustertales, auch wegen der so unterschiedlich großen Gebilde.

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