Seifersdorfer Tal / Hüttertal

Radeberg nennt sich gern auch "Bierstadt im Grünen" - zu Recht. Eingebettet in einer oft märchenhaft-schönen Landschaft, finden Sie in der Umgebung wunderbare Wander- und Spazierstrecken. Waldwege schlängeln sich entlang der Großen Röder, vorbei an Felsklippen und alten Mühlen. Es geht über Brücken und schroffes Gestein. Wildromantisch. Zauberhaft. Wohltuend. Wir empfehlen zwei Ausflugsziele besonders gern!

Seifersdorfer Tal

Es war bereits um 1800 ein beliebtes Ausflugsziel des sächsischen Hofes. Geschaffen hat das grüne Refugium Gräfin Christina von Brühl, gern auch "Zauberin des Tales" genannt. Dem großen Kunstsinn derer von Brühl ist es zu verdanken, dass Spaziergängern plötzlich pittoreske Brücken, Gedenksteine, Grotten, Büsten, Tempel und Kapellen begegnen. Viele Gelehrte, Philosophen und Musiker besuchten den Landschaftspark, darunter große Dichter und Denker wie Wieland, Körner, Jean Paul, Caspar D. Friedrich, Goethe, Schiller, Herder und Klopstock.

Nicht alles ist leider erhalten geblieben. Hochwasser und Tornadostürme wüteten in den letzten Jahren so schwer, dass zahlreiche Bäume barsten und Kunstobjekte ausgehoben und stark beschädigt wurden. Das Tal war zeitweilig sogar ganz von der Außenwelt abgeschnitten. Mit Mitteln einer Stiftung werden nun nach und nach umfangreiche Restaurierungsarbeiten an den historischen Stätten durchgeführt.

Tipp: Seit 1959 ziehen am Pfingstsonntag tausende Sänger durchs Tal. Auf der Naturbühne hinter der Marienmühle treten Chöre und Orchester auf, es gibt sogar einen richtigen Tal-Gottesdienst (Treffpunkt Obelisk!).

Hüttertal

Das Hüttertal ist wahrscheinlich das kleinste Landschaftsschutzgebiet Deutschlands. Es liegt genau zwischen Schloss Klippenstein und der Hüttermühle - letztere ist eine der beliebtesten Ausflugsziele im Radeberger Raum. Noch im 16. Jahrhundert befand sich an ihrer Stelle ein Schleifwerk des Radeberger Amtes, später wurde dann eine Walkmühle errichtet. Noch später kamen eine Brücke und eine Ahornallee dazu. Und noch ein paar Jahre später bekam die Mühle ihre heutige Bestimmung: Sie dient als Gaststätte. Der Teich davor sieht nicht nur schnuckelig-romantisch aus, er eignet sich auch prima zum Gondeln und Eislaufen. Aufgetischt wird natürlich nicht nur ein Salatblättchen, sondern kräftige Kost zum Stärken der Wanderwadeln.

Reisepakete werden geladen