Nationalpark Nockberge

Die sanften Kuppen aus kristallinem Gestein, die "Nocken" gaben der ältesten Bergregion Österreichs ihren Namen. Diese Landschaft ist von einer außerordentlichen Vielfältigkeit, und reicht von seit Generationen behutsam bewirtschafteten und genutzten Bergwäldern und Almwiesen bis hin zu völlig ursprünglichen und urwüchsigen Landschaftstypen. Die mit Naturjuwelen der Tier- und Pflanzenwelt gespickte alpine Natur- und Kulturlandschaft der Nockberge ist einzigartig.

Schonend erschlossen durch die Nockalmstraße bieten Lehrwege, Informationsstellen, Museen und ein umfangreiches Führungsprogramm der Nationalparkverwaltung dem Naturfreund unvergleichliche Möglichkeiten.

Denn die Kärntner Nockberge zählen zu den interessantesten Mittelgebirgsformationen Europas. Im Gegensatz zu den schroffen Hochgebirgsformen der im Westen angrenzenden Hohen Tauern, der Niederen Tauern im Osten und der Karawanken und Karnischen Alpen im Süden bestehen die Nockberge aus sanft gerundeten Bergen und Kuppen.

Während der letzten Eiszeit vor über 20.000 Jahren wurden die Nockberge nur am Rande vom Eis der großen Gletscher berührt. In den Nockbergen selber gab es nur einige kleinere Gletscher. Mit seiner landschaftsformenden Kraft hinterließen die Gletscher Kare in den Gebirgshängen, vom Gletscher überschliffene Rundbuckel, Grundmoränenteppiche sowie Schotter und Sandablagerungen aus eiszeitlichen Eisrandseen.

Geologisch bestehen die Nockberge hauptsächlich aus dem Urgestein der Gurktaler Alpen und sind somit älter als die benachbarten Gebirge. Vor über 300 Millionen Jahren bildeten sich hier aus Schlamm und Sand, in der Tiefe des Erdinneren, unter hohem Druck und hohen Temperaturen kristalline Gesteinsarten wie Glimmerschiefer, Paragneise und Quarzphylitte.

Die Nockalmstrasse ist von Anfang Mai bis Ende Oktober täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte für Pkw kostet 18,50 Euro, fürs Motorrad 12,- Euro. Zwischen 18.00 und 8.00 Uhr gilt ein Motorrad-Fahrverbot.

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