Highlights der Bretagne

Rennes: Die Hauptstadt der Bretagne erinnert ein wenig an Paris. 1720 brannte die Stadt zum großen Teil nieder und wurde vom Architekten des französischen Königs - ganz im Stil der Hauptstadt - neu angelegt. Nur im Süden der Stadt sind heute noch mittelalterliche Bauten zu sehen. In den Gässchen zwischen dem alten Stadttor und der Kathedrale St-Pierre stehen viele hübsche bunte Fachwerkhäuser. Das wohl berühmteste Bauwerk der Stadt ist der Palais du Parlament (Führungen über das Tourismusbüro). Für alle, die sich für bretonische Geschichte interessieren, ist das Musée de Bretagne lohnenswert.

Saint Malo: Die Festungsstadt gehört zu den beliebtesten Ferienzielen Frankreichs. Kein Wunder - die Ville Close, "die Stadt innerhalb der Mauern", die sich scheinbar unerschütterlich über dem Meer erhebt, ist wirklich beeindruckend. Starten Sie am besten mit einem Rundgang auf dem Mauerring. Von dort gibt es spektakuläre Ausblicke auf den Ozean, den Hafen und die Stadt selbst. Neben dem wehrhaften Schloss, das im 15. /16. Jahrhundert zur Verteidigung gebaut wurde, zählen auch das Geburtshaus des Schriftstellers Chateaubriand sowie die Kathedrale St-Vincent zu den Sehenswürdigkeiten. Schöne Ziele in der Nähe sind zudem das elegante Seebad Dinard und das Fischerstädtchen Cancale. Es ist seit dem 17. Jahrhundert das Zentrum der Austernzucht.

Carnac: Die Steinreihen in der Region bei Carnac sind die bekanntesten und wohl größten der Welt. Auf etwa 400.000 qm wurden hier zwischen 5000 und 1500 v. Ch. über 3000 Menhire (vom bretonischen men= Stein, hir= lang) aufgestellt. Den aufrecht stehenden Steinen schrieb man damals heilende und Fruchtbarkeit fördernde Kräfte zu.

Quimper: Die ehemalige Herzogstadt gilt als eine der "bretonischen" Städte schlechthin. In den hübschen Gässchen der Altstadt lässt es sich wunderbar bummeln und dabei die bunten Fachwerkhäuser bewundern. Den Mittelpunkt von Quimper bildet die Kathedrale St-Coretin aus dem 13. Jh. Hoch oben zwischen den Türmen sitzt der legendäre Stadtgründer König Gradlon auf seinem Zauberpferd Morvac'h. Noch ein Tipp, falls Sie nach einem Souvenir suchen: Quimper ist berühmt für sein Prozellan. Dazu passend gibt es auch ein Keramik-Museum.

Concarneau: Wie in Saint-Malo ist auch die Altstadt von Concarneau von einer dicken Stadtmauer und viel Wasser umgeben. In der Gegend rundherum gibt es zauberhafte Sandstrände. Es lohnt sich zudem, einen Abstecher nach Bénodet oder Fouesnant zu machen.

Brest: Zugegeben, besonders schön ist die Hafenstadt nicht. Brest wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und danach nicht gerade attraktiv wieder aufgebaut. Trotzdem machen die marine Atmosphäre und die herrliche Lage einen Besuch hier im äußersten Nordwesten der Bretagne lohnenswert. Die wohl größte Attraktion von Brest ist das große Aquarium Océanopolis am Port de Plaisance. Gezeiten, Wetter und das Leben im Meer werden multimedial und wissenschaftlich erklärt. Ein schöner Startpunkt für eine Küstenwanderung ist außerdem der Leuchtturm Pointe St Mathieu, 25 Kilometer von Brest entfernt.

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