Trier 1 Reisepaket
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Trier-Urlaub - auf Zeitreise in der ältesten deutschen Stadt!

Trier ist eine der schönsten Städte des weiten deutschen Landes. Gehen Sie mit uns auf eine Tour durch die sagenhafte Geschichte von Deutschlands ältester Stadt und erfahren Sie alles über 21 Jahrhunderte Baukunst und Kultur, Kaiser und Kurfürsten, Menschen und Abenteuer.

Porta Nigra- Trier

Zentrum der Antike: die Porta Nigra in Trier

Die Porta Nigra in Trier ist ein bisschen so etwas wie der Berliner Flughafen der Römerzeit: Ein ambitioniertes, teures Großprojekt, das nie zu Ende geführt wurde. Anders als der BER ist die Porta Nigra das stolze Wahrzeichen der Stadt und außerdem Weltkulturerbe der UNESCO.

Trier hat einfach das gewisse Etwas, beziehungsweise mehrere Etwasse: eine der ältesten Städte Deutschlands, Sehenswürdigkeiten, wohin man blickt, die wunderschöne Mosel vor der Tür … In Trier kann man sich als Besucher auf eine Schnitzeljagd nach UNESCO-Weltkulturerben begeben. Neun Stück hat die Stadt – das bekannteste ist wohl die „Pochta“, wie die Einheimischen sagen. Den Zusatz Nigra bekam das Stadttor erst im Mittelalter, als der Sandstein durch Verwitterung schwarz geworden war. Wann genau die Porta erbaut wurde, weiß man nicht, vermutlich um 170 n. Chr. Sie ist das weltweit besterhaltene Stadttor aus der Antike, doch selbst für das ungeschulte Auge sieht die Porta irgendwie unfertig aus. Die Säulen sind roh, die Steine haben Markierungen von Steinmetzen, Löcher zeigen, wo früher mal Klammern saßen, die von Eisenräubern im Mittelalter herausgebrochen und eingeschmolzen wurden. Woran lag es, dass der Prachtbau nie fertig wurde? Finanzielle Engpässe, vermuten Historiker – die Römer lebten auf großem Fuß und Kriege waren teuer. Übrigens geht man heute nicht mehr davon aus, dass die Porta zu Verteidigungszwecken diente. Sie war wohl eher ein repräsentatives Großprojekt.

Mit dem Zenturio auf du

Übrigens wurde die Porta Nigra im Mittelalter noch ganz anders genutzt: Als der byzantinische Mönch Simeon hier als Einsiedler starb, ließ Erzbischof Poppo von Babenberg über der Porta gleich zwei Kirchen bauen. Das hat das römische Gebäude wohl auch davor bewahrt, Stein für Stein abgetragen und anderweitig verbaut zu werden. Erst Napoleon ließ Anfang des 19. Jahrhunderts die mittelalterlichen Aufbauten abtragen, sodass die Porta seitdem wieder freisteht. Alles über die Geschichte des „Schwarzen Tores“ erfahren Sie bei einer Führung. Ihr Guide ist nicht irgendwer, sondern ein römischer Zenturio und der sollte schließlich alle Geheimnisse des alten Baus kennen. Er zeigt Ihnen Spuren der Doppelkirche, römische Steinmetzzeichen und Datumsgraffiti und erklärt, wie es damals zuging, bei den alten Römern. Alternativ können Sie die Porta Nigra auch selbst erforschen und bis auf die oberste Etage steigen. Von dort aus hat man einen erstaunlich guten Überblick über Trier aus immerhin 29 Metern. Von hier können Sie auch einige andere Sehenswürdigkeiten entdecken, die sich auch unbedingt ansehen sollten: den Dom, einen Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, die St. Gangolfskirche am Hauptmarkt. Schließlich ist die Porta Nigra nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten in der Moselmetropole Trier.

Adresse Porta Nigra Trier
Porta-Nigra-Platz, 54290 Trier

Öffnungszeiten Porta Nigra Trier
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier

Bauwerke- Trier

Kaiserthermen

Zu den Hauptattraktionen Triers zählen ohne Zweifel die Kaiserthermen, die jüngste der drei römischen Badeanlagen Triers. Noch heute kann man in den Thermen ober- und unterirdisch hautnah Geschichte fühlen und erleben! Eine Umgestaltung der Kaiserthermen in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts hatte wahrscheinlich die Errichtung eines repräsentativen Kaiserforums zum Ziel. Wie alle anderen römischen Großbauten der Stadt wurden auch die Kaiserthermen im Mittelalter als Steinbruch ausgebeutet. Die Gemäuer der Kaiserthermen - oder was von ihnen übrig war - dienten später als Teil der mittelalterlichen Stadtmauer. Der frühere Warmbadesaal bietet in der heutigen Zeit ausreichend Platz für Theateraufführungen mit bis zu 650 Sitzplätzen.

Amphitheater

Etwa 500 m von den Kaiserthermen entfernt erstreckt sich das Amphitheater, das schon 100 n. Chr. erbaut wurde und ein Fassungsvermögen von 20.000 Zuschauern hatte. Ein Beweis dafür, dass Trier eine reiche Stadt mit ansehnlichen Ausmaßen war, denn nur für eine solche Stadt wurde eine derart prestigeträchtige Anlage erbaut.

Basilika

Die sogenannte Basilika - der Thronsaal Kaiser Konstantins - ist der größte Einzelraum, der aus der Antike überlebt hat. Die Römer wollten durch die Architektur Größe und Macht des Kaisers ausdrücken, was Ihnen hier besonders eindrucksvoll gelang: Die riesige Halle ist so groß, dass ein sieben Sekunden langer Nachhall auf die große Orgel antwortet!

Kurfürstliches Palais

Das Kurfürstliche Palais unmittelbar neben der Basilika gilt als einer der schönsten Rokoko-Paläste der Welt. Bereits 1615 ließ Kurfürst Lothar von Metternich die heutigen Nord- und Ostflügel errichten, West- und Südflügel entstanden unter Philip Christoph von Sötern, abgeschlossen wurde der Bau schließlich von Caspar von der Leyen. Den besonders schönen Südflügel, den man heute vom Palastgarten aus bewundern kann, ließ Erzbischof Johann Philipp von Walderdorff um 1756 von Johannes Seiz errichten. Die Skulpturen stammen aus der Hand des Bildhauers Ferdinand Tietz. Besonders sehenswert ist die wunderschöne Rokoko-Treppe im Südflügel, ebenfalls von den Künstlern Seiz und Tietz erschaffen.

Mariensäule

Auf der linken Seite der Mosel, auf dem höchsten Punkt der Sandsteinfelsen, überragt die Mariensäule die Stadt. Auf dem 40 Meter hohen Pfeiler befindet sich die gekrönte Marienstatue. Sie wurde mit Hilfe von Spendengeldern Trierer Bürger 1866 eingeweiht und steht als Erinnerung an die Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis Mariens.

Trier-Card

Bis zu 25 % Ermäßigung! Mit der Trier Card wird die älteste Stadt Deutschlands zu einem günstigen Vergnügen! Sie zeigen die Karte einfach in den Stadtbussen vor, um bequem und kostenlos Ihr Wunschziel zu erreichen. Und zu zahlreichen Trierer Sehenswürdigkeiten haben Sie ermäßigten Eintritt.

Leistungen

Kostenlos

  • 1 frisch gezapftes Kraft-Bräu im Blesius Garten
  • Schreibstift als Geschenk in der Bastelstube Trier
  • 1 Kartoffelschnaps nach dem Essen auf Kosten des Hauses im Restaurant Kartoffelkiste
  • Zweistündiger Rundgang in der Nachbarstadt Luxemburg (täglich 12.00 und 14.00 Uhr, Treffpunkt ist am Luxembourg City Tourist Office)

10 % Ermäßigung

  • Einzelkarten der Trierer Römerbauten
  • Einzeleintritt in das Rheinische Landesmuseum (außer "NERO - Kaiser, Künstler und Tyrann", "Im Reich der Schatten" und für Sonderausstellungen)
  • Erlebnisführungen der Trier Tourismus und Marketing GmbH
  • Fahrradvermietung im Hauptbahnhof
  • Schifffahrten der Gebr. Kolb (Einzelkarten, ausgenommen Sonderveranstaltungen)
  • Trier-Souvenirs in der Trier Tourismus und Marketing GmbH - Tourist-Information (außer Literatur, preisgebundene Artikel und Kartenvorverkauf)
  • Alles in den Dinea-Restaurants (in den Kaufhof-Warenhäusern)

15 % Ermäßigung

  • Reguläre Konzerttickets des Mosel Musikfestivals (ausgenommen Veranstaltungen mit gastronomischem Charakter sowie Gast-/Fremdveranstaltungen)
  • Eintritt in die Trierer Schwimmbäder
  • Aufführungen des Stadttheaters Trier (außer Premieren, Silvestervorstellung, Neujahrskonzert und Sonderveranstaltungen)

25 % Ermäßigung

  • Eintritt in die Trierer Museen (gilt nicht für Sonderausstellungen)
  • Geführte Rundgänge/Rundfahrten der Trier Tourismus und Marketing GmbH

Nells Ländchen- Trier

Gemessen am 2.000 Jahre alten Trier ist das Nells Ländchen nur etwa 200 Jahre jung. Vom Deutschherrenorden kaufte Nikolaus von Nell, Kanonikus am Stift St.Paulin, in den Jahren 1792 und 1793 die sumpfigen und daher wertlosen Ländereien. Anschließend ließ er Gräben ziehen, um das Wasser bis in die Mosel zu führen, und bildete so die auf dem Ländchen befindlichen Inseln und Teiche. Als das Terrain durch diese Arbeiten trocken gelegt war, ließ er die Insel und den Garten mit seltenen Bäumen anpflanzen, begann mit dem Bau von Treibhäusern und den Wirtschaftsgebäuden, alles im damals üblichen englisch-holländischen Stil.

Mit der Herstellung des Parks eng verbunden ist der Trierer Gärtner Gotthard. Er stand in Diensten des Herrn von Nell und konnte seine berufliche Erfahrung aus seiner Tätigkeit in Holland mit in die Parkgestaltung einbringen. Die Leistung von Nells ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, daß er zu einer Zeit, als in Trier die Revolutionstruppen marschierten, die Göttin der Vernunft auf den Altar in der Jesuitenkirche setzten und den Dom als Pferdestall benutzten, den Mut besaß, zu seinem Privatvergnügen ein Werk von jahrelanger Ausbauzeit in so gewaltigen Abmessungen anzufassen. Vielleicht hat ihn auch der Umstand dazu gebracht, daß er mit diesen Bauarbeiten vielen Menschen auf längere Zeit Arbeit und Verdienst ermöglichte und die Freude, an diesem Werk mitwirken zu können.

Die Fertigstellung des Nells Ländchens im Jahre 1801 überlebte von Nell nur um 6 Jahre.

1861 entstand das alte, im klassizistischen Stil erbaute Herrenhaus, dessen ganze Südfront als Orangerie ausgebaut war und die 1940, aufgrund des verwahrlosten Zustandes, abgerissen werden mußte. Geblieben war unter anderem der Gutsstall, mit seinen gotischen Fenstern und dem gotischen Portal aus Abbruchmaterial.

1940 hat dann die Stadt Trier den Park erworben. Schon in den Kriegsjahren gelang es dem Gartenamt den Park und die Wasserflächen zu erweitern.

Der Gartenbautag 1958 gab Anlaß zu vielerlei Anregungen den weiteren Parkausbau betreffend. Der Stadtrat fasste den Beschluß, im Nells Ländchen einen Rosengarten anzulegen. Trotzdem führte der Park unverdienterweise ein Schattendasein, lediglich unterbrochen von den Trierer Blumentagen, einer jährlichen Floristenschau, Ausstellungen der Kakteenfreunde, Kleintierausstellungen sowie Führungen und Tagungen der Trierer Rosengesellschaft.

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