Das Phantom der Oper

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Das Phantom der Oper

Das Phantom der Oper - Köln im Bann des Phantoms

Chorsängerin Christine steht im Zentrum der Obsession des geheimnisvollen Phantoms, einem Mann, dessen rechte Gesichtshälfte maskiert ist und der in den Katakomben der Oper lebt. Eine Geschichte über Liebe und Besessenheit.

Die Handlung

„Das Phantom der Oper“ spielt im Paris des Jahres 1881 und erzählt die spannende Geschichte von Christine Daaé, einer jungen Sopranistin, deren außergewöhnliche Stimme eine mysteriöse, maskierte Gestalt in ihren Bann zieht: das Phantom. Als brillantes, doch zugleich gequältes musikalisches Genie lebt das Phantom verborgen in den Tiefen der Pariser Oper und versetzt alle, die dort arbeiten, in Angst und Schrecken.

Angezogen von Christines außergewöhnlichem Talent, wird das Phantom heimlich zu ihrem Mentor. Der maskierte Mann ist überzeugt, dass nur sie seine Musik wirklich zum Leben erwecken kann - und verliebt sich dabei immer tiefer und gefährlicher in sie. Als Christine jedoch ihrem Jugendfreund Raoul wiederbegegnet, der inzwischen Förderer der Oper ist, gerät sie zwischen zwei Welten.

Gefangen zwischen Obsession, Eifersucht und großer Liebe entspinnt sich eine intensive Dreiecksgeschichte voller Spannung und Emotionen, in der sich Christine zwischen Sicherheit und Leidenschaft entscheiden muss. Die wachsende Besessenheit des Phantoms führt schließlich zu dramatischen Ereignissen, in denen Hingabe, Eifersucht und Leidenschaft aufeinanderprallen.

Infos und Entstehungsgeschichte

Als „Das Phantom der Oper“ am 29. Juni 1990 in Hamburg Deutschland-Premiere feierte, wurde das Ereignis zu einem Stück Hamburger Zeitgeschichte. Denn die Bewohner des Schanzenviertels gingen damals gegen den Bau eines Theaters in Altona, das extra für dieses Musical errichtet wurde, auf die Barrikaden. Schon Monate vor der ersten Vorstellung gab es heftige Proteste mit dem Argument der drohenden Kommerzialisierung. So konnte die Premierenfeier nur unter massivem Polizeischutz stattfinden, vermummte Demonstranten bewarfen die Premierengäste mit Farbbeuteln, Eiern und verfaultem Gemüse.

Doch statt faulem Gemüse gab es für die Initiatoren des Musicals schon bald reife Früchte zu ernten - „Das Phantom der Oper“ wurde zu einem sensationellen Erfolg. Elf Jahre lang spielte das kultige Bühnenstück in Hamburg, rund sieben Millionen Gäste besuchten es dort, bis im Juni 2001 der Vorhang zum vorerst letzten Mal fiel. Im Londoner Westend, wo „Das Phantom der Oper“ am 9. Oktober 1986 Welt-Uraufführung hatte, spielte es bis 2011 ununterbrochen vor regelmäßig ausverkauftem Haus. Und am New Yorker Broadway gewann der Musical-Klassiker gleich sieben der begehrten Tony Awards, den „Oscar“ des amerikanischen Musiktheaters.

Mit über 160 Millionen Zuschauern weltweit und mehr als 70 internationalen Auszeichnungen gilt „Das Phantom der Oper“ als eines der erfolgreichsten Bühnenstücke aller Zeiten. Darüber hinaus ist die musikalische Einspielung der britischen Premierenbesetzung mit Sarah Brightman und Michael Crawford bis heute mit über 40 Millionen verkauften Exemplaren das bislang erfolgreichste Musicalcast-Album der Musikgeschichte.

Dabei hat diese einzigartige Erfolgsstory so harmlos angefangen. Nämlich mit einem Besuch im Antiquariat, wo dem Erfolgskomponisten Andrew Lloyd Webber durch Zufall eine alte Ausgabe des Gaston Leroux-Romans „Das Phantom der Oper“ in die Hände fiel. Produzent Cameron Mackintosh war ebenfalls sofort von der Idee begeistert, und Webber fing an zu arbeiten. Im Sommer 1985 war der erste Akt fertig und Webber präsentierte ihn einem kleinen, ausgewählten Publikum. Die Leute waren total begeistert. Im Herbst 1986 war es dann soweit: „Das Phantom der Oper“ feierte Weltpremiere in London.

Das Team, das die Inszenierung auf die Bühne brachte, ist nach Meinung Andrew Lloyd Webbers eines der besten, mit denen er je zusammengearbeitet hat: Produzent Cameron Mackintosh, Bühnen- und Kostümdesignerin Maria Björnson, Regisseur Harold Prince, Texter Charles Hart sowie die Licht- und Technik-Spezialisten Paul Daniels und Andrew Bridge. Zwei Jahre nach der Londoner Uraufführung kam das Musical 1988 an den New Yorker Broadway und wiederum zwei Jahre später nach Hamburg, wo es Deutschland-Premiere feierte.

Jetzt kehrt das Musical-Meisterwerk pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum wieder zurück nach Deutschland. Die spektakuläre Neuinszenierung von Produzent Cameron Mackintosh feiert am 15. November im Musical Dome Premiere. Und das Publikum in Köln darf sich auf ein erstklassiges Musical-Highlight freuen!

Showzeiten und Saalplan

Vorstellungen

Montag: spielfrei
Dienstag: 19.00 Uhr
Mittwoch: 19.30 Uhr
Donnerstag: 19.30 Uhr
Freitag: 19.30 Uhr (gegen Aufpreis)
Samstag: 14.30 und 19.30 Uhr (jeweils gegen Aufpreis)
Sonntag: 14.30 und 19.30 Uhr (jeweils gegen Aufpreis)

Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten, inklusive Pause (Einlass ins Foyer und in die Lounge 1,5 Stunden vor Vorstellungsbeginn)

Laufzeit: 16. November 2026 bis 29. April 2027 (Verlängerung geplant)

An und vor Feiertagen, an Brückentagen, zu besonderen Ereignissen sowie während der Schulferien und des Jahreswechsels können Vorstellungszeiten und Preise abweichen.

Als Spar mit!-Gast bekommen Sie Tickets der Sitzplatzkategorie 4 (im Saalplan grün dargestellt) bis Sitzplatzkategorie Premium (violett dargestellt). Die Tickets werden nach bestätigter Buchung auf Ihren Namen reserviert und vor der Vorstellung an der Theaterkasse hinterlegt (für Rückgabe oder Umtausch aus unvorhergesehenen Gründen empfehlen wir Ihnen den Abschluss unseres Reiserücktrittskosten-Schutzes).

Saalplan mit Platzkategorien

Der Saalplan zeigt eine schematische Darstellung, nicht aber eine feste, verbindliche Anordnung der Plätze. Der Musical-Veranstalter behält sich vor, die Aufteilung der Platzkategorien je nach Vorstellungsdatum zu ändern.
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