Rocher
1 Reisepaket
Kurzurlaub in Rocher: Juwel des Département Ardèche
Rocher, Felsen - der Name dieses Dorfes im Département Ardèche ist Programm. Von hier aus entdecken Sie die raue Schönheit der südlichen Ardèche, die Klippen und Schluchten, Berge und Flüsse. Wanderschuhe geschnürt und ab vor die Tür!
Ardèche
Ardèche: Der spektakuläre Süden Frankreichs
Die Region Ardèche ist ein Hauptgewinn für alle Outdoorbegeisterte und ein unfassbares Schauspiel der Natur: voller wilder Schluchten, faszinierend geformter Kalkfelsen und Tropfsteinhöhlen. Der Star: die Grotte Chauvet. Vor 30.000 Jahren bemalten Menschen sie so kunstvoll, dass sie heute als „Sixtinische Kapelle der Steinzeit“ gilt. Aber auch die charmanten Dörfer und fantastischen Panoramen überwältigen. Un monde magnifique!
Bergig, grün, wild: Der Süden Frankreichs ist traumhaft schön. Und der Fluss Ardèche der begnadetste Bühnenbildner, er bahnte sich in Millionen Jahren seinen Weg durch das Berggestein und schuf eine Schluchtenwelt, die heute als französischer Grand Canyon gilt. Verstreut mittendrin: kleine, idyllische Dörfer, jedes ein Bijou und viele tragen das französische Tourismuslabel „Village de caractère“. Wie Alba-la-Romaine mit seinem gallisch-römischem Theater und mittelalterlichen Schätzen. Oder das bildschöne Vogüé, eingebettet zwischen dem leuchtenden Kalkstein der Klippen. Auch das pittoreske Dorf Banne mit seinem Labyrinth an gepflasterten Gassen und Treppen sollten Sie nicht verpassen.
Die Schluchten der Ardèche
Hauptdarsteller sind aber die irren Schluchten der Ardèche (Gorges de l’Ardèche) – die schönsten Europas. Über 22 Kilometer lang. Wer das Abenteuer perfekt machen will, geht mit Kanu oder Kajak auf Entdeckertour und paddeln unter dem beeindruckenden Natursteinbogen Pont d‘Arc hindurch. Selbst wenn hier zur Hochsaison dutzende bunte Kanus und Kajaks unterwegs sind – dem wilden Charme kann man sich nicht entziehen. Alternativ führen Wanderwege am Flussufer durch die üppige, mediterrane Pflanzenwelt des großen Naturschutzgebietes.
Die Sensations-Höhle von Chauvet
Es war 1994, als Glückspilz Jean-Marie Chauvet in einer Höhle 30.000 Jahre alte Malereien und Ritz-Zeichnungen von mehr als 1.000 Tieren (darunter Wollnashörner, Höhlenlöwen, Mammuts, Wildpferde) und Symbolen fand. Sie blieben so gut erhalten, da der Höhleneingang bis zu diesem Zeitpunkt durch eine herabfallende Felswand verschüttet war. Diese originale Chauvet-Höhle ist zwar nicht für die Öffentlichkeit zugänglich (die Malereien würden durch die Wärme der Besucher und ständig hereinfallendes Licht zerstört werden), doch es gibt eine phänomenale Replik. Nur 3 Kilometer entfernt begeistert der Nachbau Chauvet 2 mit einem „Best of“ des historischen Vorbilds. Absolut sehenswert.
Noch eine Höhle: Aven d’Orgnac
Jean-Marie Chauvet war nicht der einzige Glückspilz. 1935 wagte sich Höhlenforscher Robert de Joly in einen rund 50 Meter tiefen Schacht (Aven) hinab und fand ein gigantisches Naturschauspiel: eine magische Welt aus atemberaubenden Formationen, die an Orgeln, Tellerstapel oder Palmen erinnern. Unbedingt einplanen – die Tropfsteinhöhle „Aven d’Orgnac“.
Einfach nur wow: Die besten Fotospots
Flussschleifen sind immer anmutig, aber die Hufeisenkurve Cirque de la Madeleine ist ein besonders schönes Exemplar und heiß begehrtes Fotomotiv. Sollten Ihnen Kanu-/Kajak-Touren zu abenteuerlich sein, fahren Sie einfach auf die Panoramastraße (D290). Sie führt direkt an der Klippenkante entlang und bietet atemberaubende Aussichtspunkte. Zu Fuß geht auch. Wer anspruchsvolle Wanderwege liebt, steigt tief in die Schluchten hinab und an den kolossalen Klippen entlang. Für die Pausen ist immer ein Bilderbuchdörfchen in der Nähe. Zum Schwelgen schön liegt etwa Balazuc auf einem Felsplateau. Oder Sie besuchen das zauberhafte Vogüé mit der „Rue des Puces“, einer der schmalsten Gassen Frankreichs. Beide Orte gehören offiziell zu den schönsten Dörfern des Landes.

