Buda

Westlich der Donau befindet sich Buda (=Ofen), der ältere Teil Budapests und ehemaliger Königssitz. Neben dem mittelalterlichen Burgviertel bietet Buda eine sehr schöne ruhige Wohnlage und ist Sitz zahlreicher Botschaften. Die hügelige Landschaft wird von vielen Großstädtern als Naherholungsgebiet genutzt.

Burgviertel: Ein Muss für jeden Budapest Besucher ist das historische Burgviertel auf dem Burgberg (Várhegy), das mit seinen kleinen verwinkelten Gassen, romantischen Cafés und mittelalterlichen Häusern das Flair des alten Buda vermittelt. Sehr fußgängerfreundlich ist die Tatsache, dass das gesamte Viertel autofrei ist. Das Budaer Burgviertel gehört seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Fischerbastei: Die beste Aussicht über Budapest kann man von der Fischerbastei aus genießen, die sich monumental über die Stadt erhebt. Sie wurde an der Stelle des mittelalterlichen Fischmarktes für die Fischergilde errichtet, da sie diesen Abschnitt der Stadtmauer zu verteidigen hatte. Die konischen Türme sollen an die Zelte der Magyaren (asiatisches Reitervolk, die als Vorfahren der heutigen Ungarn gelten) erinnern.

Im Zentrum des Burgviertels erhebt sich die imposante Matthiaskirche, die eine gelungene Mischung der architektonischen Stilelemente der Jahrhunderte darstellt. Ihren Namen erhielt sie vom ungarischen König Mátyás Corvinius, der eine aus dem 13. Jh. stammende Kirche, die dort stand, umbauen ließ. Während der türkischen Besatzung im 16. Jh. diente sie sogar als Moschee.

Burgpalast: Im südlichen Bereich des Burgviertels befindet sich der Königspalast, der heute die Nationalgalerie, das Stadtmuseum, Kultureinrichtungen und die Széchényi Nationalbibliothek beherbergt. Der Burgpalast ist das größte Gebäude Ungarns und wohl das bekannteste in Budapest. Der Grundstein wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gelegt und diente nach der Fertigstellung als Residenz der ungarischen Könige.

Gellértberg: Eine der malerischsten Gebiete Budapests ist der Gellértberg, welcher sich 235 Meter steil über der Donau erhebt. Benannt wurde der Berg nach dem Bischof Gellért, der im 11. Jh. von heidnischen Ungarn in einem Fass vom Berg in die Donau gestürzt wurde. Im Jahre 1904 erbauten die Budapester dem Schutzpatron ihrer Stadt ein imposantes Denkmal, das von jedem Punkt der Stadt zu sehen ist. Den Gellértberg dominiert die mächtige Zitadelle, welche heute als Hotel- und Restaurantanlage dient. Von der Panoramaterrasse hat man einen Rundblick auf die gesamte Stadt.

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