Dijon

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Kurzurlaub in Dijon: Herz von Burgund

Im landwirtschaftlich geprägtem Burgund ist Dijon das wirtschaftliche Zentrum. Das sieht man der Stadt nicht an: Der herzogliche Palast, gotische Kathedrale, die Kapelle der Karmeliter und die alte Markthalle bilden die historische Innenstadt.

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Dijon: Reisen auf den Spuren der Eule

Senf. So, nachdem wir das gesagt haben, können wir über all die anderen schönen Dinge in Dijon reden. Die Hauptstadt des Burgund ist nämlich wegen so vielem mehr einen Besuch wert: gutes Essen, ja, aber auch Kultur, Sehenswürdigkeiten und französische Entspanntheit. Um die schönsten Ecken der Großstadt zu sehen, folgen Sie der Eule.

Sie ist der Glücksbringer der Stadt: eine handgroße Eule an einem Pfeiler der Notre Dame. Wer Sie mit der linken Hand berührt, dem wird ein Wunsch erfüllt. Die Eule ist auch der Wegweiser einen Rundgang durch die Altstadt von Dijon und führt an 22 Sehenswürdigkeiten aus der langen Stadtgeschichte vorbei. Fast 2.000 Jahr reicht die Geschichte Dijons in die Vergangenheit bis zu den Römern zurück. Ihre Blütezeit hatte sie im 15. Jahrhundert unter Phillip dem Guten. Das Burgunder Reich erstreckte sich damals zwischen den Niederlanden und der Provence, zog Künstler, Handwerker und Händler an. Ihren Reichtum sieht man noch heute an ihren prächtigen Häusern mit den bunten Dachziegeln und mächtigen Kirchen.

Le Parcours de la Chouette – immer der Eule nach

Von Ihren Hotel starten Sie am besten am Herzogspalast auf dem Place de la Libération. Auf dem großen und immer belebten Platz plätschern die Brunnen, im Gebäudekomplex ist das Museum der Schönen Künste untergebracht, der Eintritt ist gratis. Wer sich erst mal einen Überblick verschaffen will, überwindet die Treppen des Turm Philippe Le Bon für einen Ausblick auf die UNESCO-geschütze Altstadt. Nicht fehlen darf auch ein Besuch in den Markthallen, deren Design vom von Sohn der Stadt, Gustav Eiffel, inspiriert wurde. Hier wird geboten, was Feld und Gewächshäuser hergeben: frische Kräuter, pralle Früchte, Gemüse in allen Farben und Formen, warmes Baguette, Fische, Käse und Gewürze. Folgen Sie den Pfeilen mit der Eule weiter zum Place François Rude mit den Häusern aus verschiedenen Epochen und zur Kirche Notre Dame. Die gotische Kirche ist von außen und innen eindrucksvoll. Hier wartet natürlich auch die kleine Glückseule auf ihre Streicheleinheiten. Unbedingt die linke Hand, die Hand des Herzens nehmen, damit der Wunsch auch in Erfüllung geht. Der Rundgang führt weiter durch die Gassen der Altstadt (süße Boutiquen und Cafés lenken den konzentriertesten Touristen ab – zu Recht) zu Maison Millière, dem ältesten noch erhaltenen Gebäude in Dijon (1483). Der Eulenpfad endet und beginnt im Jardin Darcy, einen beliebten Ort der Erholung.

Urlaub für den Gaumen

Eine Kurzreise nach Dijon ist auch immer eine Gourmetreise: Reden wir also noch mal über den Senf, der bekannt ist für seine Schärfe. Der Dijon-Senf hat heutzutage nicht mehr viel mit der Stadt zu tun, außer dem Namen. Seit einem Rechtsstreit ist der Name nur noch an die Rezeptur gebunden, nicht den Herstellungsort. Die letzte historische Senffabrik wurde 2009 geschlossen, die meisten Senfkörner, aus denen Dijon-Senf hergestellt wird, stammen aus Kanada. Trotzdem ist Dijon eine Genussstadt mit hervorragenden Restaurants, gutbesuchten Cafés und Bäckereien. Dann ist da natürlich auch noch der Wein der Region, der Burgunder, bekannt für feinen, weichen und samtigen Geschmack. Fans von Süßem probieren den traditionellen gefüllten Lebkuchen, eine Dijoner Spezialität. Von Weinbergschnecken über Gänseleberpastete bis Cassis-Konfitüre – hier findet jede Zunge ihr Paradies. Kulinarisch bleiben keine Wünsche offen. Was sich dann wohl die Leute von der Eule erbeten? Wahrscheinlich immer wieder nach Dijon zurückzukehren.

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