Slawenburg Raddusch

Die Lausitz verdankt ihren Namen dem Volk des slawischen Stammes der Lusizi, die sich im 9./10. Jh. n. Chr. in diesem Gebiet ansiedelten. Sie lebten in Burgwällen, die ihnen gleichzeitig als Wehranlage dienten. Die Slawenburg Raddusch ist eine dieser Befestigungsanlagen. Nach aufwändiger Rekonstruktion ist sie für Besucher geöffnet.

Der Durchmesser der Salwenburg Raddusch betrug damals 38 Meter innen und 58 Meter außen. Die Burg war von einem zirka 5,5 Meter breiten Wassergraben umgeben. Durch zwei Tunneltore gelangte man in das Innere des 7 Meter hohen Walls. Im Burghof befanden sich hölzerne Brunnen, von denen einer nahezu 14 Meter tief war.

In der Anlage der Slawenburg Raddusch befindet sich die Ausstellung "Archäologie in der Niederlausitz": Funde von Ausgrabungen, Rekonstruktionen und Multimedia führen die Besucher in die Zeiten von Altsteinzeit bis ins slawische und deutsche Mittelalter.

Vom Burgwall kann man den Blick in die Ferne schweifen lassen und den Rundumblick auf die Lausitzer Landschaft genießen.

Lage, Anfahrt

Zirka 100 Kilometer südlich von Berlin an der B 15 im Oberspreewald-Lausitz-Kreis. Abfahrt "Boblitz" oder "Vetschau". Dann der Ausschilderung zur Slawenburg Raddusch folgen.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Museum:

April - Juni täglich 10.00 - 18.00
Juli - August täglich 9.30 - 18.00
September - Oktober täglich 10.00 - 18.00
November - März täglich 10.00 - 16.00, 24. 12. - 26. 12. und im Januar geschlossen

Eintritt: Erwachsene 7,- Euro,
Kinder 6 - 16 Jahre 4,50 Euro

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