Schloss Callenberg

Auf einem Bergkegel erhebt sich Schloß Callenberg inmitten des von ausgedehnten Wanderwegen durchzogenen Callenberger Forstes. Die dreiflügelige Schloßanlage ist als architektonische Gesamtschöpfung ein bedeutendes Beispiel für die Neugotik in Bayern.

Was hat Schloss Callenberg, was andere Schlösser und Burgen in Coburg nicht haben? Es hat einen richtigen Schlossherrn! Schloss Callenberg gehört noch heute der Herzogsfamilie, und ihr Oberhaupt, Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha, kümmert sich mit Hingabe um die denkmalgerechte Erhaltung.

Einst wohnten seine Vorfahren auf Schloss Callenberg. Wie schön sie es hatten, kann heute jeder selbst in Ruhe genießen. Kostbare Möbel, Uhren, Leuchter, Glas, Porzellan und eine umfangreiche Gemäldesammlung aus dem herzoglichen Familienbesitz schmücken die Räume. Das verschachtelte Labyrinth aus Treppen, Gängen und Kabinetten lädt ein zum Schlendern und Staunen.

Ein besonderes Schmuckstück ist die 400 Jahre alte Schlosskapelle, denn schon Coburgs Renaissancefürst Johann Casimir schätzte die idyllische Lage und die Nähe zum Wald. Er ließ die mittelalterliche Burg zu einem Jagdschlösschen umbauen. Gut 200 Jahre später erhielt das Schloss sein heutiges Aussehen. Die Herzöge Ernst I. und Ernst II. begeisterten sich für das Mittelalter und wählten den Stil der Neugotik. Am gesamten Bau entfaltet sich die heitere Ornamentik aus Spitzbögen und verschlungenem Maßwerk.

Lage, Anfahrt

Schloß Callenberg liegt ungefähr 6 km nordwestlich von Coburg im Stadtteil Coburg-Beiersdorf, erreichbar über die B 303 und B 4. Bequeme Parkmöglichkeiten für Reisebusse und PKW bietet ein Parkplatz unmittelbar zu Füßen des Schlossberges.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Sammlung: April - Oktober Di. - So. 11.00 - 17.00, Mo. geschlossen; November - März Di. - So. 
13.00 - 16.00, 24. Dezember geschlossen
Führungen: So./Fei. 14.00 und 15.00
Eintritt: Erwachsene 5,- Euro; Ermäßigte 2,50 Euro;
Kinder bis 6 Jahre gratis

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