Schloss Altenstein

Lage, Anfahrt

Schloss Altenstein liegt in Bad Liebenstein südwestlich von Erfurt im Thüringer Wald. Fahren Sie von der A 4 kommend an der Autobahnausfahrt Waltershausen ab. Folgen Sie der L 1027 über die Ortschaften Langenhain, Schwarzhausen und Winterstein in Richtung Bad Liebenstein - nach ca. 20 km sind Sie am Ziel.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: Mai - Oktober 11.00 - 16.30, November - April 11.00 - 16.00; Führungen nach Vereinbarung
Eintritt: frei

Service

3 Parkplätze mit 80 PKW-Stellplätzen und Behindertenparkplätzen; Informationszentrum; Gastronomie: Waldhotel "Am Schlosspark" mit Terrassenbetrieb, Gaststätte Altenstein mit Biergarten.

Wo einst eine mittelalterliche Burg stand, findet sich heute das im englischen Stil erbaute Schloss Altenstein mit dem zugehörigen weitläufigen Landschaftspark am Rande von Bad Liebenstein.

Das Schloss Altenstein ist im Jahre 1888/1889 im Stil der Spätrenaissance aus einem vorher bestehenden Barockschloss umgebaut worden. Herzog Georg II erfreute sich bei seinen Besuchen in England am Stil der englischen Herrschaftshäuser und erteilte dann den Auftrag zum Umbau des Bauwerks nach seinen Vorstellungen. Das Schloss war bis 1918 Sommerresidenz, wurde 1942 an den Freistaat Thüringen verkauft, war dann im 2. Weltkrieg Offizierslazarett und wurde ab 1949 in Pacht der Handwerkskammer Thüringen als Handwerkererholungsheim genutzt.

Mit der 160 Hektar großen Parkanlage wurde eines der schönsten Gartenkunstwerke Thüringens geschaffen. Hier finden sich eine restaurierte Ritterkapelle, die Teufelsbrücke (eine Hängebrücke zwischen zwei Felsen), der Luisenthaler Wasserfall sowie diverse Schmuckelemente - Sonnenuhr, Fontänenbrunnen, etc. Auch findet sich hier die Altensteiner Höhle, eine der wenigen natürlichen Höhlen in Europa, die im Sinne eines unterirdischen Landschaftsgartens gestaltet und genutzt wurden.

Ein ca. fünf Kilometer langer beschildeter Rundweg durch den Landschaftspark führt vorbei an der Altensteiner Höhle, zum Morgentor - einem Felsen mit Blick ins Werratal, weiter zum Bonifacius-Felsen und offeriert zum Abschluss einen Blick auf Steinbach und die dortige Barockkirche.

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