Sagrada Familia

Der Sühnetempel, der heiligen Familie gewidmet, mit seinen sich parabolförmig in den Himmel schraubenden Riesentürmen, wurde schnell zum Wahrzeichen Barcelonas. An seinem unvollendeten Hauptwerk und Vermächtnis baute Antoni Gaudi vier Jahrzehnte lang, in seinen letzten 12 Jahren widmete er sich ihm ausschließlich. Als er 1926 starb, hatte er nur Apsis, einen der Türme, die neogotische Krypta und die der Geburt Christi gewidmete Ostfassade beendet. Seither wird weiter gebaut, nur mit Hilfe von Spenden- und Eintrittsgeldern.

Da es zu Gaudis Arbeitsweise gehörte, ständig zu experimentieren, gibt es so gut wie keine Originalpläne zum Weiterbau. Besonders umstritten sind aktuelle Skulpturen des Bildhauers Joseph Maria Subirachs, die man mit Argwohn eher als kreativlosen Kitsch bezeichnen könnte. Auf die Türme des imposanten Baus gelangt man über schwindelerregende 400 Wendeltreppen aus Stein. Wer darauf keine Lust hat, kann auch einen Lift nehmen.

Der Eintritt in die Sagrada Familia ist schon ab 15 Euro möglich; April bis September ist täglich zwischen 9.00 und 20.00 geöffnet, in den Monaten Oktober bis März schließen die Pforten schon um 18.00.

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