Pückler-Eis

Das bekannteste Sahneeis der Welt ließ sich Fürst Pückler-Muskau von seinen Mundkoch herstellen.

Hier das Original-Rezept: In eine Ziegelform füllt man drei Lagen verschieden abgeschmeckter geschlagener Sahne in den Farben Weiß, Rot und Schokoladebraun. Vor dem Stürzen taucht man die Form in warmes Wasser, damit sich das Eis leicht aus ihr löst. Das Tunken der Eisschnitte in Kuvertüre muß flott vorgenommen werden.

Als weiße Einlage

  • Ananassahne: 100 g steife Sahne mit 15 g kleingehackten, in Läuterzucker blanchierten Ananasstückchen und etwas Saft derselben
  • oder Maraschinosahne: 100 g steife Sahne mit 15 g kleingeschnittenen Datteln, einigen grobgehackten Pistazien und Maraschinolikör nach Geschmack
  • oder Kirschwassersahne: 100 g steife Sahne mit 10 g kleingehackten, in Läuterzucker blanchierten Sauerkirschen, Kirschwasser nach Geschmack

Als rote Einlage

  • Erdbeersahne: 100 g steife Sahne mit 15 g gesüßtem Erdbeermark abgeschmeckt, etwas rote Farbe, eine kleingehackte Schokoladenmakrone
  • oder Himbeersahne: 100 g steife Sahne mit 15 g gesüßtem Himbeermark abgeschmeckt, etwas grobgestoßener Krokant und rote Farbe
  • oder Weichselkirschsahne: 100 g steife Sahne mit 10 g kleingehackten, in Läuterzucker blanchierten Sauerkirschen, etwas rote Farbe, Kirschlikör nach Geschmack und eine kleingehackte bittere Makrone

Als schokoladenbraune Einlage

  • Schokoladesahne: 25 g aufgelöste Kuvertüre rührt man mit 15 g Läuterzucker an und vermengt sie mit 100 g geschlagener Sahne, als Gewürz etwas Vanillezucker
  • oder 100 g steife gesüßte Sahne werden mit 20 g Kakaopulver verrührt, mit Vanille gewürzt und eine gehackte Makrone unterrührt

Zubereitung des Pückler-Spezialeises

  • Für den Inhalt einer 3/4 Liter - Form: 300 g Sahne schlägt man steif und zieht 75 g Staubzucker darunter. Die Sahne teilt man in drei gleiche Teile, gibt jedem Teil die entsprechende Farbe und den Geschmack, wie vorstehend beschrieben ist, und füllt sie lagenweise in die Form
  • Das Gefrieren erfordert 2 - 3 Stunden. Danach stürzt man die Form, schneidet 6 Schnitten davon und tunkt dieselben - wie dies im Bilde ersichtlich ist, in lauwarme, starkverdünnte Kuvertüre
  • Verzierung: ausgestochene Hippenscheiben, Sahne, eine Belegkirsche

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