Piran-Infos kompakt

Ein Hauch von Venedig und ein berühmter Geiger

Piran ist eine wunderschöne alte Hafenstadt mit einmaligem Ambiente. Es waren vor allem die Venezianer, die hier Jahrhunderte herrschten und das Stadtbild mit 16 Kirchen, malerischen Plätzen und eleganten Patrizierbauten prägten. Die Stadt, auf der Zunge einer Halbinsel ans Meer geschmiegt, hat heute rund 17.000 Einwohner und bewahrte sich viel von ihrem Charme.

Die Autos hat man weitgehend aus dem Stadtkern verbannt. Deshalb erleben die Touristen heute das Flair des Städtchens pur, man bummelt auf der Strandpromenade oder genießt in einem der 50 Restaurants und Cafés mit Blick aufs Meer die Spezialitäten der regionalen Küche, einen Cappuccino oder ein Eis.

Piran ist auch bekannt durch seinen berühmten Sohn, den Komponisten und Violinisten Giuseppe Alessandro Ferruccio Tartini, der am 8. April 1692 in Piran geboren wurde. Zu seinen Ehren findet jeden Sommer in Piran das Tartini-Festival statt. Das große Tartini-Denkmal schmückt den wichtigsten Platz der Stadt, der natürlich Tartini-Platz heißt. Der Platz wurde Ende des 13. Jahrhunderts zum Hauptplatz von Piran, das gegenwärtige Erscheinungsbild hat sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts herausgebildet. Mit Zuschütten des Fischereihafens wurde eine geräumige Fläche geschaffen, um die alle bedeutenden Institutionen der Gemeinde (Gemeinde- und Gerichtspalast usw.) sowie bürgerliche Gebäude entstanden.

Die Stadtmauer wurde in den Jahren 1470 - 1534 erbaut und hatte acht Verteidigungstürme. Die Außenseite der Stadtmauer zeigt eine typische Verteidigungsform mit sanfter Abschrägung und ist von ungewöhnlicher Höhe. Vor einigen Jahren wurden die einzelnen Turmteile und Verbindungstreppen renoviert, um Besuchern den Zutritt zu erleichtern. Die Stadtmauer entstand stufenweise. Mit dem Gebrauch des Schießpulvers veränderte sich die Verteidigungsstrategie der Stadt. Ihren Formen nach passte sich die Stadtmauer deshalb der mittelalterlichen Kampfweise an. Bis heute sind sieben Stadttore erhalten.

Das 1967 eröffnete Seefahrtsmuseum "Sergej Mašera" befindet sich im mächtigen klassizistischen Palast Gabrielli am Hafen. Seit Gründung befasst sich das Museum mit der Geschichte des Seewesens der Küstenregion. Das Museum sammelt, erforscht und präsentiert die Vergangenheit der Seefahrt des Küstengebiets und der Wirtschaftszweige, die mit dem Meer verbunden sind. Im Museum können Sie die archäologische Sammlung der Seewege und des Handels von der Urgeschichte bis zum Mittelalter sowie die Sammlung der Siedlungsreste vom Festland und dem Meer sehen.

In der historischen, ethnologischen und kunsthistorischen Hauptsammlung vom Mittelalter bis Ende des 2. Weltkrieges sind die berühmten Gruber-Schiffsmodelle und zahlreiche andere Modelle verschiedener Schiffsarten von Galeeren bis zu großen Segelschiffen, Schiffsinstrumente, Uniformen, verschiedene Schiffsausrüstungen, Fotografien, Kunstwerke der Manieristen und vieles mehr ausgestellt.

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