Nussknackermuseum

Lage, Anfahrt

Nur 5 Kilometer nördlich des Spielzeugdorfes Seiffen, in Neuhausen, Bahnhofstraße 20 - 24.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: Mo. - Fr. 9.00 - 18.00, Sa./ So./ Fei. 9.00 - 17.00
Eintritt: Erwachsene 4,- Euro, Kinder 1,50 Euro, Gruppen ab 15 Personen 2,- Euro pro Person

Schon seit 1966 werden im erzgebirgischen Neuhausen bei Seiffen Nussknacker gesammelt. Über 5.000 Stück aus 30 Ländern können Sie hier bestaunen - darunter den weltgrößten seiner Art. Der klobige Hüne weist die stattliche Höhe von 5,87 Meter auf und wurde ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen. Ein echter Winz dagegen ist der kleinste mit gerademal 4,90 mm. Der Oldie unter ihnen wurde übrigens um 1870 in Seiffen hergestellt.

Zu einem Museum geworden ist der Fundus dank der Herren Löschner. Den Grundstein legte Vater Jürgen im Jahre 1966, heutiger Inhaber ist Sohn Uwe Löschner. Beide sind Erzgebirger mit Herz und Seele und lieben einfach die grimmig dreinschauenden, bärbeißigen Typen. So versammelten sich bei Löschners im Laufe der Jahre Könige, Gendarme, Förster, Soldaten und Ritter (Nussknacker wurden fast immer als Vertreter der Obrigkeit und deren Söldner dargestellt), ein jeder wurde akribisch katalogisiert. Es entstanden enge Kontakte zu Sammlern und Museen in Deutschland und den USA. Ja, und nun stehen hier kernige Burschen aus aller Welt: DDR, BRD, Italien, Norwegen, Österreich, Dänemark, Jugoslawien, Rumänien, Bulgarien, USA, Spanien, Sowjetunion/Russland, Tschechoslowakei, Polen, China, Thailand, Taiwan, Kuba, England, Schweden, Frankreich, Kanada, Griechenland, Schweiz, Indien, Holland, Finnland, Australien, Philippinen, Israel, Brasilien, aus der Rhön, dem Grödner Tal, Böhmen und und und ...

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