Nationalpark Hohe Tauern

Im Herzen der österreichischen Alpen liegt der Nationalpark Hohe Tauern, der mit einer Größe von 1.800 Quadratkilometern der größte Nationalpark Österreichs und der zweitgrößte Europas ist. Er hat Anteil an den Bundesländern Salzburg, Tirol und Kärnten. Österreichs höchste Berggipfel, weite Gletscherflächen, alpine Rasen, Felsen und Wasserfälle aber auch Jahrhunderte alte Kulturlandschaften prägen sein Aussehen. Kaum eine andere Landschaft Österreichs birgt derart viele Highlights. Bekannteste Sehenswürdigkeit des Nationalparks sind die Krimmler Wasserfälle.

Der Nationalpark Hohe Tauern beeindruckt durch seine Formenvielfalt. Der Höhenunterschied vom tiefstgelegenen Punkt bis zum Gipfel des Großglockners beträgt nahezu 2.600 Meter. Die Naturgeschichte der Hohen Tauern ist geprägt von einschneidenden Ereignissen wie den Eiszeiten, aber auch vom ständigen Auf-, Um- und Abbau der Natur. Die Tiere und Pflanzen haben gelernt mit den extremen Bedingungen des Hochgebirges zurechtzukommen und führen mitunter ein Leben an der Existenzgrenze.

Die Artenvielfalt des Parks ist dennoch groß. Tierarten wie Bären, Echsen, Mäuse, Schlangen, Insekten und Greifvögel leben hier. Und auch die Vegetation reicht von Glockenblumen und Enzian über Föhrengewächse und Strauchflechten bis hin zu Süßgräsern. Naturfreunde und solche, die es werden wollen, können im Nationalpark Hohe Tauern viel Interessantes lernen: Es gibt zahlreiche Lehrwege zu verschiedenen Bereichen des Parks.

(Fotos: Ferienregion Hohe Tauern, NPHT)

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