Museum "Hugo Junkers"

Sein Name steht für die Anfänge der modernen Luftfahrt, für 380 Patente und vieles mehr. Er war ein Pionier des Flugzeugbaus und ließ 1932 die legendäre "Tante Ju" zum Leben erwecken. Professor Hugo Junkers war einer der bedeutendsten Ingenieure, Wissenschaftler und Erfinder des 20. Jahrhunderts. Eine wichtige Station seines Schaffens: Dessau. Hier entdeckte er seine Leidenschaft für den Flugzeugbau, hier gelangen ihm durchschlagende Erfolge, wie der Bau der "Junkers F13", dem ersten Passagierflugzeug mit geschlossener Passagierkabine und freitragenden Flügeln.

Im Dessauer Technikmuseum "Hugo Junkers" können Sie sich über sein Lebenswerk und die Junkers-Werke als wichtigen Bestandteil der Industriegeschichte der Stadt Dessau anhand zahlreicher Exponate umfassend informieren. Der "Star" unter den Ausstellungsstücken ist eine in Norwegen geborgene "Ju 52/3m", die 1937 im nahegelegenen Bernburg gebaut wurde.

Doch Junkers war nicht nur genialer Erfinder, sondern auch Demokrat und Pazifist, was ihm 1933 zum Verhängnis wurde, als er durch die Nationalsozialisten enteignet wurde und Stadtverbot für Dessau erhielt. Doch der Name Junkers überstand die dunkle Epoche des Nationalsozialismus und ist auch noch heute der Inbegriff für qualitativ hochwertige Geräte aus dem Bereich der Thermodynamik.

Die Luftfahrt sollte für Junkers als Mittel zur wirtschaftlichen Erschließung eines Landes und friedlichen Völkerverständigung dienen. "Lasst uns das Flugzeug benutzen, um die Menschen und Nationen einander näherzubringen.". Besser hätte er es nicht sagen können.

Lage, Anfahrt

Das Technikmuseum "Hugo Junkers" liegt im westlichen Dessau-Roßlauer Stadtteil Kleinkühnau. Von der B 184 kommend fahren Sie auf die Kühnauer Straße. Die Zufahrt auf das Museumsgelände befindet sich direkt gegenüber dem Straßenabzweig in die Fichtenbreite. Kostenlose Parkplätze sind vor Ort ausreichend vorhanden.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: täglich 10.00 - 17.00, letzter Einlass 16.00 (Januar bis März montags geschlossen)
Eintritt: Erwachsene 4,50 Euro; Kinder 1,50 Euro; Familien 10,- Euro

Fotos: Dr. Hartmut Herbst

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