Mozart Wohnhaus

Nach dem bescheidenen Anfang im 3. Stock der Getreidegasse 9 siedelte die Familie Mozart 1773 in das Haus am Hannibalplatz 8 (dem heutigen Makartplatz) um. Die neue Wohnung war geräumiger als die in der Getreidegasse und bestand aus 8 Räumen. Außerdem passte sie - ob gewollt oder ungewollt - ideal zu ihrem heute berühmten Bewohner. Als das "Tanzmeisterhaus" wurde das Gebäude erstmals 1617 erwähnt und erhielt Anfang des 18. Jahrhunderts seinen Namen nach dem Tanzmeister Johann Pastier. Wohl nur hier konnte sich diese musikalische Familie niederlassen. Ihre Vermieterin, Anna Raab, ist dann auch als "Tanzmeister-Mitzerl" in die Mozart-Literatur eingegangen.

1938 mietete die Internationale Stiftung Mozarteum drei Räume in der ehemaligen Wohnung der Familie Mozart zu Ausstellungszwecken und "zum Musizieren". Bei den Bombenangriffen im Jahr 1944 wurde das Hauses jedoch schwer getroffen und die Mozart-Wohnung zerstört. 1955 hat die Stiftung Mozarteum den erhaltenen Teil des Hauses mit dem "Tanzmeistersaal" erworben und in den Jahren 1994/95 umfangreich erneuert. Am 26. Jänner 1996 wurde das im neuen Glanz erstrahlende Haus seiner Bestimmung als Mozart-Gedenkstätte übergeben.

Das neue Mozart-Wohnhaus enthält neben einer großen Autographensammlung und dem Mozart- Ton und Film-Museum ein Museum, das ein vielfältiges Erleben Mozarts möglich macht. Fehlt nur noch ein aktueller Tanzmeister, um zu den Klängen des Meisters das Tanzbein zu schwingen ... oder man lauscht einfach nur so ein bisschen Mozart. "Die Zauberflöte" ist immer gut!

Lage, Anfahrt

Direkt in der Innenstadt, am Marktplatz 8. Das Wohnhaus ist sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Parkhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Wohnhaus: Mo. - So. 9.00 - 17.30, Juli/August 8.30 - 19.00
Eintritt:

Erwachsene 11,- Euro; Ermäßigt 9,- Euro

Foto: Mozarteum

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