Morassina

Der Thüringer Wald hat zu jeder Jahreszeit etwas märchenhaft Schönes an sich. Aber die Farbenpracht und Formenvielfalt ist nicht nur über, sondern auch unter der Erdoberfläche zu bewundern. Zum Beispiel im Schaubergwerk "Morassina" im Thüringischen Schmiedefeld. Lassen Sie sich verzaubern von den vielfältigen Formen und Farben der unzähligen Tropfsteine.

Durch seine Einzigartigkeit ging das Schaubergwerk 1996 sogar ins Guinnessbuch der Rekorde ein - als "eine Kombination aus Naturschönheit und technischem Denkmal mit Zeugnissen bergbaulicher Tätigkeit". Ein Besuch der "Morassina" ist übrigens auch äußerst gesund. Die extrem reine Luft im Heilstollen "Sankt Barbara" wird als Naturheilverfahren zur Behandlung von Atemwegserkrankungen angewandt. Das ist Wellness für die Lunge!

Das ehemalige Alaunschieferbergwerk war schon im 17. Jahrhundert in aller Munde. Zu dieser Zeit prägte der Bergbau die hier lebenden Menschen, aber auch die Natur und die Landschaft. Benannt wurde die Grube nach einem der Besitzer, dem Kaufmann Johann Leonard Morassi, der das Bergwerk 1717 erwarb. Heute wird in der "Morassina" nicht mehr geschuftet, sondern gestaunt. Mit Helm und blauem Kittel geht es hinab in den geheimnisvollen Berg mit seinen farbenfrohen Grotten.

Lage, Anfahrt

Die ehemalige Bergarbeitersiedlung - das heutige Schmiedefeld mit seinem Schaubergwerk Morassina und dem "Sankt Barbara"-Heilstollen im Lichtetal am Rennsteig finden Sie an der B 281, etwa in der Mitte zwischen den Städten Neuhaus am Rennweg und Saalfeld an der Saale. Vor Ort stehen 80 PKW-Parkplätze zur Verfügung.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet:

1. November bis 31. März, 11.00 - 15.00

1. April bis 31. Oktober, 10.00 - 16.00 

Eintritt: Erwachsene 8,- Euro; Kinder 3 - 15 Jahre 5,- Euro; Schüler, Studenten 5,- Euro

Fotos: Morassina Gesundheitszentrum Schmiedefeld

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