James-Ensor-Haus

Der belgische Maler und Zeichner James Ensor (1860 - 1949) war nicht nur ein Provokateur, der mit seinen frivolen Masken- und Skelettbildern der feinen Gesellschaft den Spiegel vor die Nase hielt, sondern auch ein wichtiger Wegbereiter des Surrealismus. Er schuf Phantasiewelten, indem er Farben, Linien und Formen surreal verfremdete. Aber das "enfant terrible" wusste auch poetisch zu sein: "Paradies für Maler, Göttin des heilen und isabellfarbenen Lichtes" - so blumig beschrieb Ensor seine Geburtstadt Oostende. Überall im Ort begegnet man Spuren des großen Malers. Im Ensor-Haus selbst, wo er bis zu seinem Tode wohnte, scheint die Zeit stillzustehen. Hier entdeckt der Besucher Schädel, Masken und allerhand Nippes, die der Meister auf seinen Bildern verewigte.

Lage, Anfahrt

Vlaanderenstraat 27, 8400 Oostende (parallel zur Strandpromenade; Zugang für Rollstuhlfahrer ungeeignet)

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: täglich 10.00 - 12.00 und 14.00 - 17.00; geschlossen dienstags, 25. 12. und 1. 1.
Eintritt: Erwachsene ab 27 Jahre 2,- Euro; Jugendliche und Erwachsene 13 - 26 Jahre 1,- Euro; Kinder bis 12 Jahre gratis

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