Hofgarten & Orangerie

Lage, Anfahrt

Am Rezart-Ufer, Zufahrt über die Promenade. Alle Buslinien bis "Schlossplatz". Kurz- und Langzeitparkplätze in der Nähe.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Öffnungszeiten: täglich, ganzjährig
Eintritt: frei

Zur Ansbacher Residenz gehört ein Hofgarten mit Orangerie, der jedoch seit jeher durch vorhandene Bauten vom Schloss getrennt war. Von 1726 bis 1743 wurde eine Orangerie errichtet mit einem vorgelagerten Parterre und zwei seitlich angeordneten Lindensälen. Parallel zur Gebäudefront verläuft die von zwei doppelreihigen Lindenhochhecken gebildete Hauptachse. Die Südseite ist dem Grand Trianon in Versailles nachempfunden, die Nordseite der Kolonnade des Louvre.

Die Frühjahrs- und Sommerblumenbepflanzung im Parterre wird in Anlehnung an barocke Musterbücher in artenreicher Anordnung gezeigt. Das von der Orangerie im Sommer präsentierte Sortiment von Kübelpflanzen besteht aus Zitronen-, Pomeranzen-, Oliven-, Pistazien-, Lorbeer- sowie Erdbeerbäumen.

Zum 500. Geburtstag des Botanikers Leonhart Fuchs wurde im Jahr 2001 ein vielfältiger und interessanter Heilkräutergarten angelegt. Heute sind in der Orangerie Konzert- und Tagungsräume untergebracht.

Denkmale und Gedenktafeln erinnern an Fuchs, an den Dichter Johann Peter Uz, an den markgräflichen Minister Freiherr von Benkendorff und an das 1833 im Hofgarten ermordete Findelkind Kaspar Hauser.

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