Forum Romanum

Das Herz des antiken Roms schlägt auf dem Forum Romanum. Die Bauten der römischen Kaiserzeit zeugen hier von einer der glanzvollsten Epochen der Weltgeschichte.

In nahezu jeder römischen Stadt gab es ein Forum als Zentrum des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens. Der älteste derartige Platz war das Forum Romanum, also das Forum in Rom, das ein Spiegel und faszinierender Zeitzeuge der gesamten römischen Geschichte ist und als Zentrum der politischen Macht in der Stadt Rom und dem römischen Reich gilt.

In einer Senke zwischen Kapitol, Palatin, Quirinal und Viminal liegen die Ruinen der antiken Prunkbauten. Die Cloaca Maxima, im 6. Jahrhundert vor Christus angelegt, entwässerte die einst sumpfige Senke zum Tiber hin. Als Ort für Versammlungen, Marktplatz und Gerichtsbarkeit entstanden die ersten Bauten. Cäsar begann die Erweiterung des Platzes; Kaiser Augustus führte die Pläne fort und unter seinen Nachfolgern wurden neue Prachtbauten errichtet.

Als Zentrum der römischen Welt glänzte das Forum Romanum in Marmor und vergoldeten Erzen. Aber bereits im 6. Jahrhundert begann der allmähliche Verfall. Während der Renaissance wurden die kostbaren Materialien geraubt, um damit Paläste und Kirchen zu schmücken. Bis ins 18. Jahrhundert hüteten römische Hirten ihre Tiere auf dem nunmehr Campo Vaccino, "Kuhweide" genannten Forum. In dieser Zeit begann man mit systematischen Ausgrabungen, die unter zehn bis fünfzehn Meter tiefen Schuttschichten die antiken Ruinen wieder zu Tage brachten.

Man betritt das Areal heute vom Konstantinbogen aus, über die Via di S. Gregorio oder über die Via dei Fori Imperiali. Was anschließend folgt, ist eine Reise zu einer der ältesten Stätten der Menschheitsgeschichte.

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