Fichtelgebirge-Infos

Märchenland zwischen Bayreuth und Tschechien

Das Fichtelgebirge: mystisch, sagenumwoben und vielfältig. Schon immer hat das geheimnisvolle Mittelgebirge an der Grenze zu Tschechien und Sachsen die Menschen neugierig gemacht und in seinen Bann gezogen. Nicht umsonst sind in der Region eine ganze Reihe von Sagen und Märchen über Zwerge, Ritter und Moorgeister entstanden. Man glaubt sich in eine andere Welt versetzt und es fällt einem unweigerlich der Satz: "Es war einmal...." ein. Schon Geheimrat Goethe war seltsam berührt, schrieb er doch in einem Brief an Charlotte von Stein: "Der Granit lässt mich nicht mehr los".

Dunkle Höhlen, Labyrinthe, Felskanzeln mit atemberaubenden Ausblicken und unzählige Quellen, die sich zu lebhaften Bächen und Flüssen weiten, bieten eine Fülle von Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen. Gleich vier bekannte Flüsse verlassen die waldreichen Höhen in alle Himmelsrichtungen. Die sächsische Saale nach Norden, die Eger nach Osten, die Naab nach Süden und der Main nach Westen. Internationale Bekanntheit hat das Fichtelgebirge vor allem durch die Porzellanindustrie erlangt. Firmen wie Hutschenreuther oder Rosenthal genießen Weltgeltung.

Touristische Zentren der Region sind die Orte Warmensteinach, Fichtelberg, Wunsiedel, Bad Berneck und nicht zuletzt Bischofsgrün, wo der Fremdenverkehr eine über hundertjährige Tradition hat. Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf, gibt es doch eine Vielzahl Museen und Freizeiteinrichtungen. Die alle aufzulisten wäre zu lang, es sind weit über 100. Einige Highlights seien trotzdem genannt. Das ist zum Beispiel das "Deutsche Dampflokmuseum" in Neuenmarkt, das "Porzellanikon" in Selb, das "Fichtelgebirgsmuseum" in Wunsiedel, das "Bauernhofmuseum Kleinloßnitz" in Zell oder die "Maisel`s Bier-Erlebnis-Welt" in Bayreuth. Dazu Schaubergwerke, Galerien und vieles mehr.

Aber auch Hobby- und Profisportler kommen nicht zu kurz: Wandern, Reiten, Surfen, Golf, Mountainbiken oder einfach nur gemütlich Radeln. Es gibt Klettergärten, Hochseilgärten und Sommerrodelbahnen und auch für den Wintersportler bleiben keine Wünsche offen, schließlich hat das Fichtelgebirge mit dem Ochsenkopf (1.024 Meter) und dem Schneeberg (1.053 Meter) die beiden einzigen Tausender Frankens. Der Ochsenkopf ist mit zwei Seilschwebebahnen bestens erschlossen und hat die längsten Skipisten Nordbayerns. Wer es weniger rasant mag, findet eine Vielzahl von geräumten Wanderwegen, gespurten Loipen und Rodelbahnen.

Ein guter Tipp für einen Urlaub im Fichtelgebirge ist die "Fichtelgebirgs-Card". Die gibt es als 6-Tageskarte für 38 Euro (Kinder 19 Euro) oder als 3-Tageskarte für 19 Euro (Kinder 10 Euro). Sie bietet kostenlosen Eintritt (an 3 Tagen innerhalb 2 Wochen, bzw. 6 Tagen innerhalb eines Jahres) in über 80 touristische Einichtungen und Sehenswürdigkeiten bis hinein in die Tschechische Republik. Darunter Freibäder, Museen, Theater, Thermen oder auch die Seilbahnen auf den Ochsenkopf. Dazu die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region an 3 beliebigen Tagen.

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