Ferropolis

Früher wurde auf dem 260.000 qm großen Areal Braunkohle gefördert. Heute erinnern eindrucksvolle Maschinen wie "Mad Max", der Schwenkbagger, "Big Wheel", der Schaufelradbagger, "Mosquito", der Raupensäulenschwenkbagger, und Absetzer "Gemini" und "Medusa" an die Zeit des Bergbaus. Im Industriemuseum auf der Halbinsel im Gremminer See entdecken Sie ingesamt 7.000 Tonnen Industriegeschichte.

Die ungewöhnliche Kulisse wurde und wird auch gern für Konzerte genutzt. Künstler wie Die Toten Hosen, Linkin Park, Metallica, Die Ärzte, Böhse Onkelz, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, Nena, Deep Purple, Alice Cooper, Puhdys und viele mehr haben schon zwischen den Tagebaugiganten gespielt. Auch für Festivals und für klassische Musikaufführungen wird die "Stadt aus Eisen" genutzt. Veranstaltungen, die regelmäßig stattfinden, sind unter anderen die Festivals "Melt" und Europas Nr. 1 HipHop Festival "splash!".

Lage, Anfahrt

Ferropolis, die "Stadt aus Eisen", liegt etwa 30 km südöstlich von Dessau bzw. 30 km südwestlich von der Lutherstadt Wittenberg. Die Anfahrt ist ab der Autobahn-Abfahrt Dessau-Ost durchgängig ausgeschildert.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Ferropolis ab Dessau Hauptbahnhof mit der Buslinie 331 im Stundentakt zu erreichen (Fahrt ca. 44 Minuten), ab Lutherstadt Wittenberg mit der Regionalbahn im Stundentakt (ca. 17 Minuten). Sie steigen am Gräfenhainichen Bahnhof aus.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: November - März täglich 10.00 - 17.00 bzw. bis zum Einbruch der Dunkelheit;
April - Oktober Mo. - Fr. 10.00 - 18.00, Sa./So./Fei. 10.00 - 19.00
Eintritt: Erwachsene 6,- Euro; Ermäßigte 3,- Euro, Kinder unter 6 Jahre gratis; Familienkarte (2 Erwachsene und max. 4 Kinder) 14,- Euro;
Audioführung 1,- Euro

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