Entstehung und Inszenierung

Es war der ehemalige Präsident des Fußball-Kultclubs FC St. Pauli, Corny Littmann (im Bild unten links), der den Stein ins Rollen brachte und der Reeperbahn ein musikalisches Denkmal auf der Bühne setzte. Er hatte die Idee zu einem echten Musical vom Kiez, das sich selber nicht ganz so ernst nimmt und mit den typischen Kiez-Klischees spielt. Aus der Idee entwickelte sich ein Projekt, das bald verwirklicht werden sollte: Gemeinsam mit seinem kongenialen Kompagnon Professor Norbert Aust (im Bild rechts) produzierte der heutige Chef der Schmidt-Theater das Musical "Heiße Ecke".

Im September 2003 war es dann soweit: "Heiße Ecke - Das St. Pauli Musical" feierte Uraufführung im Schmidts Tivoli an der Reeperbahn. Die Reaktionen auf die Premiere waren grandios. Das begeisterte Premieren-Publikum applaudierte mit stehenden Ovationen und die Presse feierte das Musical als einzigartige "Liebeserklärung an St. Pauli" (Nordsee-Zeitung). "Charmant und sexy, lasziv und ehrlich" bezeichnete das Hamburger Abendblatt die Inszenierung, während die Welt von einem "fast realen Märchen" schwärmte und die Hamburger Morgenpost gar von "Hamburgs bestem Musical".

Vom einstigen Geheimtipp wurde "Heiße Ecke" inzwischen zum Dauerbrenner und zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals überhaupt. Weit mehr als zwei Millionen Zuschauer sahen das mitreißende Bühnenstück bereits und ein Ende ist nicht in Sicht. Neun Darstellerinnen und Darsteller spielen bei jeder Vorstellung über 50 verschiedene Rollen, das ist einzigartig in Europa. 22 mitreißende Songs, live gespielt vom Tivoli-Orchester, umrahmen die temporeiche Geschichte, die das bunte und schillernde Leben auf der Reeperbahn erzählt. 

Regie führt Corny Littmann selber, die Musik stammt aus der Feder von Erfolgskomponist Martin Lingnau. Das Buch schrieb Thomas Matschoß, die Liedtexte sind von Heiko Wohlgemuth.

Fotos: Schmidts Tivoli, Oliver Fantitsch, Brinkhoff / Mögenburg

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