Die Operette "Gräfin Mariza"

Bei der Inszenierung der beliebten Operette "Gräfin Mariza" von Emmerich Kálmán steht die Geige nicht nur akustisch, sondern auch optisch im Mittelpunkt – nämlich als überdimensionaler und bühnenfüllender Blickfang. "Die Aufgabe war, ein Bühnenbild zu schaffen, das den See zur Geltung bringt, in die Landschaft passt und natürlich dem Stück gerecht wird", erläutert der Bühnenbildner Manfred Waba. Das Ergebnis ist "die größte Geige der Welt", sie bildet eine fantastische Kulisse für die Liebesgeschichte der reichen Gräfin Mariza mit ihren zahlreichen Verehrern.

Bereits im Jahre 1924, inmitten der goldenen Wiener Operettenära, hatte die Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán ihre Uraufführung im Theater an der Wien. 

  1. Akt: Auf der Terrasse des Schlossguts mit angrenzendem Park
  2. Akt: Vier Wochen später in einem luxuriösen Raum des Schlosses 
  3. Akt: Im gleichen Raum im Schloss

Während die schöne und reiche Gräfin Mariza sich vor Verehrern und Mitgiftjägern kaum retten kann, erfindet sie ihren Verlobten Baron Zsupán und möchte ihre angebliche Verlobung in ihrem Schlossgut bekannt geben und feiern. Zu ihrem Entsetzen gibt es tatsächlich einen Baron mit diesem Namen, der nicht abgeneigt ist, Mariza zu heiraten. Währenddessen hat die Gräfin den Verwalter Tassilo in ihrem Landgut angestellt und kennen gelernt, der ihr viel besser gefällt als alle Verehrer zuvor. Welchem Galan sie am Ende ihr Herz schenkt, wird aber noch nicht verraten...

Fotos: Seefestspiele Mörbisch

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