Die Inselorte - Sylt

Die Insel unterteilt sich nicht wirklich in Orte - sie setzt sich aus ihnen zusammen. Und doch hat jeder Ort sein eigenes Gesicht. Individuell und einzigartig. Raue Brandung an der Westseite, stilles Wattenmeer im Osten. Grüne Wiesen und blühende Heide. Pulsierendes Leben und Refugien der Ruhe. Tagträume und Nachtleben. Hier die Inselorte mit ihren speziellen Eigenarten.

Archsum (Ärichsen): Idyllisch zwischen Salzwiesen und Meer gelegen, wird das Dorf als Ruhepol der Insel bezeichnet. Hier stehen schmucke Friesenhäusern auf leichten Anhöhen. Dies bot einst besseren Schutz vor Sturmfluten. Viele noch erhaltene utlandfriesische Häuser sind ehemalige Bauernhöfe oder Ruhesitze Sylter Kapitäne.

Braderup (Brederep): Das dortige Naturzentrum zeigt das bunte Inselleben. Eine Ausstellung widmet sich Themen wie Inselentstehung und Küstenschutz. Während der Sommersaison werdenWatt-, Strand- und Heidewanderungen sowie naturkundliche Radtouren und Kräutergarten-Führungen angeboten.

Hörnum (Hörnem): Im Sylter Süden sind die Aussichten immer sonnig. Hier befindet sich ein Leuchtturm. Ein Spaziergang um die Südspitze Sylts, die Hörnum Odde, ist ein Muss. Mehrmals täglich legen im Hafen Ausflugsschiffe ab in Richtung Seehundbänke und zu den Nachbarinseln und -halligen.

Kampen (Kaamp): Sylts elegante Adresse beherbergt neben edlen Boutiquen, Juwelieren, Galerien und exklusiven Bars und Nachtclubs in der "Whiskeystraße" auch die "Uwe-Düne"; mit 52,5 Metern Sylts höchste natürliche Erhebung.

Keitum (Kairem): Alte Friesenhäuser, schattige Pfade, geheime Wege und viel Grün. Der Alterssitz Sylter Kapitäne wird auch "das grüne Herz der Insel" genannt. Im Sylter Heimatmuseum entdecken Sie allerlei feine Inselhandwerkskunst.

List (List): Wer hier ankommt, steht am nördlichsten Punkt der Republik. Berühmt sind die einzigen Wanderdünen Deutschlands und die einzige Austernfarm. Zwei bis drei Millionen schmackhafter Schalentiere reifen hier jährlich heran. Zwei Leuchttürme gilt es zu erklimmen und zumindest einmal das berühmte Lister-Kult-Fischbrötchen zu schnabulieren.

Morsum (Muasem): Hier sind friesische Sprache und Brauchtum lebendig. Faszinierend ist das Morsum-Kliff, das fünf Millionen Jahre Erdgeschichte dokumentiert und bis zu 21 Meter hoch ist. Eines der ersten Gebiete Deutschlands, das bereits 1923 unter Naturschutz gestellt wurde.

Munkmarsch (Munkmersk): Das heute ruhige Dorf war einst das Tor zur Insel. Ohne Hindenburgdamm legten einst Schiffe an den dortigen Landungsbrücken an. Heute tummeln sich in der Bucht gern Surfer die erste Gehversuche bzw. Stehversuche wagen.

Rantum (Raantem): Sylts schmale Taille ist auch gleichzeitig ein Vogelparadies. Nur 600 Meter trennen die Brandung im Westen vom stillen Wattenmeer im Osten. In der Sylt-Quelle sprudelt aus 650 Metern Tiefe ein Wässerchen besonderer Reinheit hervor. Zwischen den Abfüllanlagen sprudelt auch erfrischender Wortwitz: Sylts Meerkabarett performt.

Tinnum (Tinem): Mit hervorragenden Möglichkeiten zum Radfahren und Wandern sowie einem Tierpark mit 400 einheimischen und fremdländischen Bewohnern steht Tinnum gerade bei Familien hoch im Kurs. Die dortige Wallanlage wurde in etwa in der Zeit Christi Geburt errichtet.

Wenningstedt (Woningstair): Das Familienbad ist bei Kindern sehr beliebt. Das liegt vor allem am jährlichen InselCircus der im Sommer eine bunte Mischung aus Artistik, Entertaiment und Gastronomie hervorzaubert. Interessant: Ein 5.000 Jahre altes Hünengrab und das "Vaterunser" in friesischer Sprache an der Dorfkapelle.

Westerland (Weesterlön): Die Inselmetropole und heutiges Tor nach Sylt. Ob Shopping, Live-Musik am Meer, Spitzengastronomie, Wellness im Westerländer "Day Spa Syltness-Center" oder im Freizeitbad "Sylter Welle". Westerland ist pure Lebenslust mit ganzjährig vielen kulturellen Highlights und maritimer Leichtigkeit.

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