Der Westfalenpark

Der Westfalenpark in Dortmund wurde zur ersten von insgesamt drei Bundesgartenschauen (1959, 1969, 1991) im Jahr 1959 eröffnet. Auf dem Gelände des alten Kaiser-Wilhelm-Hains entstand eine Parkanlage, deren Mittelpunkt das mit 220 Metern damals höchste deutsche Gebäude, der Fernsehturm "Florian" bildet. Seit 1816 war auf dem Gelände in der Zeche "Am Busch" die erste Dortmunder Dampfmaschine in Betrieb. Sie pumpte Grubenwasser aus etwa 25 Metern Tiefe und ermöglichte so den Tiefbau auf Steinkohle. Heute können Besucher diese damals innovative Technik auf dem rekonstruierten Göpelschacht Christine im Westfalenpark nachempfinden.

Mit 75 Hektar zählt der Park zu den großen innerstädtischen Parkanlagen in Europa und ist ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsziel in Nordrhein-Westfalen. Er beheimatet das Deutsche Rosarium, das seinen Besuchern über 3.000 verschiedene Rosenarten präsentiert und das Naturschutzhaus. Während der Bundesgartenschau 1991 wurden 2,5 Prozent der gesamten Parkfläche dem Naturschutz zur Verfügung gestellt. In dieser Insel "des ehrenamtlichen Naturschutzes" inmitten der Parkanlage haben Schulklassen, Kindergärten und andere Gruppen jeder Altersstufe die Möglichkeit, die Natur zu erforschen.

Im Park finden aber auch Konzerte und regelmäßige Veranstaltungen statt, wie etwa das "Juicy Beats Festival" oder das Lichterfest. Besonders beliebt sind die Konzerte auf der Seebühne, das Puppentheaterfestival und die Trödelmärkte. Viele Events steigen unter dem in der Parkmitte gelegenen Sonnensegel, ein Entwurf des Architekten Günter Behnisch. Absolute Publikumsmagneten sind dabei die 80er-Jahre-Parties und die Ibiza-Parties mit weit über 1.000 Besuchern.

Außerdem sind im Westfalenpark das Deutsche Kochbuchmuseum und das RWE-Sonnenenergieforum ansässig. Mehrere Spielplätze, ein Bouleplatz, Freiluftschach, eine Kleinbahn, ein Sessellift, Kneippanlagen, Boots- und Bollerwagenverleih sowie der große Spielbogen eröffnen den großen und kleinen Gästen ein buntes Freizeitangebot. Im Sommer 2006 kam zudem noch ein Soccer-Feld mit Kunstrasen und 100 Tribünensitzen hinzu.

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