"Der Name der Rose" - die Handlung

Das brodelnde Mittelalter, ein hitziger Konflikt, mysteriöse Morde und zwei Mönche auf einer Mission - Material für einen Riesenerfolg. So war es zumindest 1980 bei Umberto Ecos Bestseller "Der Name der Rose" und dem gleichnamigen Film mit Sean Connery in der Hauptrolle, sechs Jahre später. Bereits mit dem Musical "Martin L." gelang den Machern der DomStufen-Festspiele eine eindrucksvolle Umsetzung eines religiösen und historischen Ereignisses. Mit "Der Name der Rose" präsentieren sie ein weiteres, auf die Domstufen maßgeschneidertes Stück, in dem die Kirche abermals eine zentrale Rolle spielt.

Im Mittelpunkt der im 14. Jahrhundert angesiedelten Handlung steht der scharfsinnige Franziskanermönch William von Baskerville. Er wird zu einer italienischen Abtei geschickt, um dort den seltsamen Mordfall an einem Mönch aufzuklären. Diese Mission gestaltet sich als gefährlich, heikel und schwierig, da er sich in einer Zeit voller politischer, sozialer und religiöser Konflikte befindet. Mitten in den Ermittlungen ereignen sich weitere ungeklärte Todesfälle von Kirchenvertretern. An der Seite des Franziskanermönchs steht bald der junge Novize Adson. 

Die Hauptspur führt die beiden Ermittler zum blinden Bibliothekar des Klosters, der ein großes Geheimnis hütet. Er versteckt ein verbotenes Buch mit einer positiven Einstellung zur Freude. Damit die Mönche dieses kontroverse Buch nicht in die Hände bekommen, hat er es mit Gift versehen. Adson muss durch die ganzen Vorkommnisse feststellen, dass die Kirche und ihre Religion nicht nur Gutes mit sich bringen und fängt an, seine Werte und Vorstellungen zu hinterfragen. Was auch daran liegt, dass er während der Mission in die Freuden der ersten grossen Liebe kommt.   

Foto: Theater Erfurt 

Reisepakete werden geladen