Bauwerke in Rostock

St.-Marien-Kirche

Baubeginn war Mitte des 13. Jahrhunderts, 1398 stürzte der fast vollendete Bau in sich zusammen. Danach entstand eine kreuzförmige Basilika nach den Vorbildern des französischen Kathedralbaustils und der Lübecker Marienkirche. Sehenswert sind die Kunstschätze der Kirche (Astronomische Uhr aus dem Jahre 1472, bronzene Tauffünte von 1290 geweiht, Rochusaltar um 1530, Barockorgel). Der Turm wurde erst in barocker Zeit geschaffen. Den mutigen Einsatz Rostocker Bürger ist es zu verdanken, dass die Marienkirche die Bombardements des 2. Weltkrieges überlebt hat.

Lage, Anfahrt

In der Altstadt, Am Ziegenmarkt 4

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Geöffnet: Mai - Sept. Mo. - Sa. 10.00 - 18.00,
So./Fei. 11.15 - 17.00; 
Okt. - April Mo. - Sa. 10.00 - 16.00, So./Fei. 
11.15 - 12.15
Führung: Mo. - Sa. 11.00
Eintritt: frei

St.-Petri-Kirche

Die mit ihrer Turmspitze 117 m hohe Kirche markiert die Stelle der Stadtgründung. Vom Aussichtspunkt östlich der Kirche ist die Verbreiterung der Warnow gut zu erkennen. Mit 125 m über N.N. ist St. Petri seit 1995 wieder eine nautische Landmarke. Neben der Kirche befindet sich das Slüterdenkmal zur Erinnerung an den Rostocker Reformator Joachim Slüter, der von 1525 bis 1532 in und wegen des großes Zustroms sogar vor der Kirche seine Predigten in plattdeutscher Mundart abhielt.

Lage, Anfahrt

In der Altstadt, am Alten Markt

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Aussichtsturm: Mai - September 10.00 - 18.00;
Oktober - April 10.00 - 16.00
Eintritt Turm: Erwachsene 3,- Euro; Ermäßigte 2,- Euro

Kloster zum Heiligen Kreuz/Kulturhistorisches Museum

Das 1270 am Rand der Neustadt von der dänischen Königin Margarete gegründete Zisterzienser-Nonnenkloster wurde im Stil der Bettelordenskirchen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Die reiche Ausstattung ist von hoher künstlerischer Qualität - die Klosterkirche gehört zu den am vollständigsten ausgestatteten Kirchen in Mecklenburg. Heute sind hier das Kulturhistorische Museum und seit November 2002 das Kempowski-Archiv beheimatet.

Lage, Anfahrt

Am Rand der Neustadt

Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Museum: ganzjährig, Di. - So. 10.00 -18.00
Eintritt: frei

Steintor

Das ehemals südliche Haupttor der Stadt wurde 1566 vom Landesfürsten Albrecht geschleift, weil Rostock den formalen Huldigungseid verweigerte. Der Nachfolgebau wurde im Stil der niederländischen Renaissance errichtet. Stadtseitig sind von links nach rechts das Secretsiegel, das Große Stadtsiegel und das Ratswappen sowie die Inschrift "Sit intra te concordia et publica felicitas" (In deinen Mauern herrsche Eintracht und allgemeines Wohlergehen) eingefügt.

Stadtmauer

Große Teile der alten Stadtbefestigungsanlagen, die die Stadtfläche von etwa einem Quadratkilometer umschlossen, sind heute noch erhalten. Südwestlich des gotischen Kröpeliner Tores bis zur Schwaanschen Straße erstrecken sich die Wallanlagen mit den in die Mauer eingefügten Wiekhäusern und einem Teil des hölzernen Wehrganges. Vom Steintor ausgehend gelangt man entlang der Stadtmauer zum ältesten Stadttor Mecklenburgs, dem Kuhtor (1262 erstmals urkundlich erwähnt). An der Petrikirche erinnert eine in die Mauer eingelassene Tafel an die Stadtrechtsbestätigung 1218. Das letzte noch erhaltene Strandtor ist das Mönchentor, das 1806 im klassizistischen Stil umgestaltet wurde.

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