Barceloneta

Bekannt geworden ist dieser Part Barcelonas als Fischerdorf. Mit seinen engen Gassen und zwischen den Häusern gespannten Wäscheleinen erinnert er ein wenig an Italien. In dem 1753 entstandenen Quartier am Mittelmeerstrand lebten die Fischer, Seeleute und Hafenarbeiter einst in lichten und sonnigen Häusern. Mit dem Niedergang der Fischerei begann der Verfall des kleinen Viertels. Trotzdem blieben die vielen kleinen Tavernen, Bars und Fischrestaurants stets ein kulinarischer Anziehungspunkt, auch für Gourmets und Bohemians der "besseren Gesellschaft".

Im Zuge der olympischen Erneuerung wurde auch hier viel abgerissen und saniert. Der Alte Hafen zwischen Barceloneta und Rambla wurde zum modernen Yachthafen umgestaltet. Neue Flaniermeilen und ein kilometerlanger Strand macht nun Barceloneta zu einem der beliebtesten Freizeitziele der Stadt. Besonders gelungen ist die Restaurierung des "Palau del Mar", einer ehemaligen Lagerhalle. Heute ist das Museum für Katalanische Geschichte hier untergebracht. Auch dort angesiedelt ist das grandiose "Aquarium" mit über 8000 Meeresbewohnern und Pflanzen aus aller Welt.

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